PP Thema: Genderideologie - unsere Sonderseite betreut vom transteam Philosophia Perennis"

Grüner „Transgender-Abgeordneter“ im Bayerischen Landtag

"Im Parlament ein Mann, privat auch mal Frau", so titelt die Süddeutsche Zeitung gestern und stellt Markus Ganserer, MdL der grünen Fraktion im Bayerischen Landtag als erste "Transgender-Person" in deutschen Parlamenten vor. Ein Zwischenruf. Bereits der zweite Absatz enthält FakeNews. Es sei, so die Süddeutsche gänzlich ungegendert, das "erste Coming-out eines Parlamentariers" in Deutschland. Falsch. Nico Wittmann, 2016 als Nina Wittmann in die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg eingezogen, hat sich Anfang des Jahres 2018 geoutet. Das Problem für die SZ dabei ist wahrscheinlich...

Genderideologie - Warum eine Sonderseite?

Genderideologie: Geschlecht beliebig veränderbar
Genderfluide Männer, die sich als Frauen verkleiden: Höhepunkt genderideologischer Lustgefühle (c) Manfred Werner/Tsui CC by-sa 3.0, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Auseinandersetzung mit Gender und der Genderideologie und ihren politischen wie gesellschaftlichen Folgen hat Philosophia Perennis sozusagen geerbt.  Sie war bereits ein zentrales Thema des Blogs „Gaystream“ und beeinflusste auch die Ausrichtung des Printmagazins „Männer“. Bei beiden war David Berger viele Jahre Chefredakteur bevor er PP aus der Taufe hob.

Dieser Bereich ist nun so sehr gewachsen, dass er von denen betreut wird, die sich darin auskennen: Dem „Trans-Team Philosophia Perennis“.  David Berger dazu:

Auf unser Trans-Team bin ich ganz besonders stolz. So etwas existiert im TV nicht, auch keines der großen Printmedien, geschweige denn der freien Medien, kann auf eine solche Gruppe kompetenter, begabter und zugleich betroffener Personen zurückgreifen.

Gender steht für die Behauptung, Geschlechtsidentität wäre sozial, nicht biologisch geprägt.

Dieser relativ junge Begriff entstand erst im Lauf des 20. Jahrhunderts. John Money, ein neuseeländisch-US-amerikanischer Psychologe prägte den Begriff mit zahlreichen Arbeiten ab 1950.
1955 schrieb er: „die Schlussfolgerung ist, dass sexuelles Verhalten und Ausrichtung als männlich oder weiblich keine angeborene, instiktive Basis haben.“
Sexualität, oder besser: Geschlechtsidentität, so Money weiter, sei

„bei Geburt nicht ausgebildet und würde erst durch unterschiedliche Erfahrungen beim Aufwachsen ausdifferenziert werden.“

Ab Mitte der 70er begann der Begriff „Gender“ den Begriff „Sex“ in englischsprachigen wissenschaftlichen Publikationen zu verdrängen und spätestens seit den 90ern wird er häufiger verwendet.
Die WHO definiert in Folge dieser Entwicklung Gender als „Charakteristiken von Frau und Mann, die sozial bestimmt“ seien: Normen (norms), Verhaltensmuster (roles) und Beziehungen (relationsships) innerhalb und zwischen Gruppen von Frauen und Männern.
Diese, zunächst akademische, Diskussion unterschied sich nicht grundlegend von vergangen Diskussionen rund um das Thema Mann und Frau. Warum sind wir, wie wir sind? Die Erklärungen wechselten sich, dem Stand der Forschung entsprechend, ab.

Dass die Frage, welches Verhalten eine Kultur für ein Geschlecht als Norm ansieht, also die Geschlechterrolle, dem ständigen Wandel unterliegt, war auch zuvor schon lange Allgemeingut. Dass sie, wie man an der aktuellen Diskussion des islamischen Frauenbildes sieht, für die Mehrheit nichts mit der Frage der Geschlechtsidentität zu tun hat, ist offensichtlich.

Mit „Gender“ aber kam etwas radikal Anderes: Die Behauptung, Biologie und Geschlechtsidentität seien voneinander unabhängig und Geschlechtsidentität sei im Prinzip frei veränderbar und frei wählbar.

Es begann ein Marsch durch die Institutionen. Ausgehend von Sozialwissenschaften über linke Feministinnen hinein in die Hochschulen und über die Politik und die Parlamente in die allgemeine Lebenswelt.
Die Folgen beginnen sich immer mehr im Alltag auszuwirken. Von radikalen Änderungen von Schreibweisen bis hin zur Einführung von Unisextoiletten, der Versuch der „Dekonstruktion der Geschlechter“ ist mittlerweile allgegenwärtig und greift immer stärker in das Leben der Menschen ein.

Für Viele sind jedoch die pseudowissenschaftlichen ideologischen Lehrsätze völlig lebensfremd und bevormundend. Und in der Folge bildet sich aus allen Ecken Widerstand.

Das Thema Gender wird jedoch vermutlich noch weiter an Bedeutung zunehmen. Nicht nur knapp 300 Lehrstühle und Institute, sondern auch zahlreiche weitere Gruppen, häufig mit massiven staatlichen Mitteln alimentiert, haben sich eine weitreichende Veränderung der Gesellschaft auf ihre Fahnen geschrieben.
Problematisch bei der Auseinandersetzung mit der Genderideologie ist die Tatsache, dass Genderkritiker häufig auf ähnlich wackeliger wissenschaftlicher Basis argumentieren oder einer sich wissenschaftlich gebärdenden Pseudowissenschaft mit reiner Alltagserfahrung entgegentreten.
Philosophia Perennis hat sich aus mehreren Richtungen heraus, seit Langem, kritisch mit der Genderideologie befasst. Neben Beiträgen von Autoren aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft stechen besonders die zahlreichen Beiträge unserer transsexuellen Autoren hervor.

Sie sind besonders negativ betroffen von den Auswirkungen der Genderideologie. Und zudem zwangsläufig sehr tief im Thema „Geschlechtsidentität und -rollen“ drin.

Philosophia Perennis hat rund ein halbes Dutzend transsexueller Autoren und somit vermutlich mehr fachliche Kompetenz, als jedes der großen Mainstreammedien in diesem Thema.

Wir haben diese Gruppe, die teils unter Klarnamen, teils anonym schreibt, für das PP-Thema „Gender“ unter dem Autorennamen „Trans-Team Philosophia Perennis“ zusammengefasst und sie gebeten, dieses Thema zu betreuen.

Das Thema „Transsexualität“ gehört nicht nur zu dem selben Themenkreis, sondern ist für die Genderkritik unabdingbar.

Aus Gründen der inhaltlichen Trennung und weil unsere Autoren eine deutlich sichtbare Trennlinie zur Genderideologie ziehen wollen, werden wir das Thema auf einer getrennten Sonderseite behandeln, jedoch immer wieder Querverweise bieten.

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Wir sind eine Gruppe von transsexuellen und intersexuellen Menschen und schreiben über unsere Themen und gegen Genderideologie, die uns unsere Identität nimmt.

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Leser fragen - wir antworten

Die Artikel unseres Trans-Teams verwirren häufig. Die von uns beschriebene Perspektive wird in den Medien meist totgeschwiegen, wodurch häufig Gedankengänge oder Fachwissen so unbekannt sind und so diametral unterschiedlich zu häufig verbreiteten Glaubenssätzen der Genderideologen sind, dass die Verwirrung unserer Leser verständlich ist. Wir stellen uns dem Brief eines Lesers, der viele Fragen stellt, die beispielhaft sind und versuchen Licht ins Dunkel zu bringen....

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