Montag, 22. April 2024

„Eric mit der großen Klitoris“ liest in München vor KITA-Kindern

Eine „Lesung für die ganze Familie (ab 4 Jahren)“ wollen die beiden Damendarsteller „Drag Queen Vicky Voyage“ und „Drag King Eric BigClit“ (Eric GroßeKlitoris) am 13. Juni in München-Bogenhausen veranstalten.

“Eric BigClit” wirkt nicht nur bizarr, sondern schlichtweg krank: 2021 war er beispielsweise „Mister Tuntenball“, der Eric mit der großen Klitoris, der so aussieht als wäre er ein Testimonial für akuten LSD-Missbrauch. Und wie sich so einer wohl nennt: “Aktivist”? Drag Queen? Trans-Mädchen?

Auf jeden Fall kommt er wie die personifizierte Warnung davor rüber, seine Kinder auch eine Sekunde mit ihm alleine zu lassen. Linksgrüne Pseudoprogressive und vermeintliche “Liberale” meinen aber das genaue Gegenteil: Sie blasen wieder mal zum Großangriff auf alles, was vordergründig als „konservativ“ und „spießig“ verunglimpft wird – womit in jedoch in Wahrheit gesunder Menschenverstand, Sorge um die seelische Gesundheit von Kindern und guter Geschmack gemeint sind.

Kinder ab 4 Jahren

Am Dienstag, 13. Juni 2023 will nun besagter “Eric BigClit” in der Münchner Stadtbibliothek in Bogenhausen eine Lesung abhalten. Eingeladen sind alle Kinder ab vier Jahren (!), die dann auf “spielerische Weise” an Themen wie Transsexualität, Geschlechtsumbau und Schwulenkult herangeführt werden sollen. Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen ade – wer braucht solche rückständigen, reaktionären, weißen und heteronormativen rechten Klischeefiguren noch, wo doch heute mit Drag-Künstler “Vicky Voyage” (alias “Markus aus dem Allgäu”) sowie Trans-Jungautorin Julana Gleisenberg gemeinsam mit besagtem Eric mit der großen Klitoris für “sexuelle Früherziehung” und “Horizonterweiterung” in den Kinderstuben sorgen?

Von solchen Akteuren wird hier mit behördlichem Segen der Kulturkampf in die Familien getragen, und wie immer werden „Toleranz“ und „Vielfalt“ vorgeschoben, um dieses obskur-dekadente Stelldichein zu rechtfertigen. – soweit das Internetmagazin „Ansage“.

In Wirklichkeit transphobe Aktion

Kritik kommt aber v.a. auch von Vertretern der Transsexuellen. Für sie ist das, was da passiert eine in sich transphobe Aktion, die zudem Transphobie auslöst. Ähnlich wie das neue „Gesetz zur Selbstbestimmung“ werden hier die Drag Queens mit transsexuellen Menschen in einen Topf geworfen und damit die enormen Probleme und Kämpfe transsexueller Menschen lächerlich gemacht, so zusammengefasst die Kritik, die von vielen, v.a. Transfrauen kommt.

Das heißt ganz konkret: Ähnlich wie bei der Frühsexualisierung, die dazu führt, dass die Betroffenen oft große Probleme mit ihrer Sexualität bekommen bzw. kaum mehr Lust auf Sexualität haben, müssen Eltern, die mit ihren Kindern diese Veranstaltung besuchen,  damit rechnen, dass diese bereits in frühen Jahren zu Transphoben herangezogen werden. Mit unabsehbaren Folgen für die Zukunft.

David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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