Die Artikel unseres Trans-Teams verwirren häufig. Die von uns beschriebene Perspektive wird in den Medien meist totgeschwiegen, wodurch häufig Gedankengänge oder Fachwissen so unbekannt sind und so diametral unterschiedlich zu häufig verbreiteten Glaubenssätzen der Genderideologen sind, dass die Verwirrung unserer Leser verständlich ist.

Wir stellen uns dem Brief eines Lesers, der viele Fragen stellt, die beispielhaft sind und versuchen Licht ins Dunkel zu bringen. Der Leser möchte verständlicherweise anonym bleiben.

Beim Lesen des Artikels

https://philosophia-perennis.com/2017/11/10/transsexuelle-gegen-genderwahn/

musste ich heute etwas stutzen. Der Autor/ die Autorin aus dem trans-team stellt dort die These auf, dass auch Transsexuelle bereits zu Feinden der Gender-Lobby erklärt worden wären, weil gerade Transsexuelle „der Beweis seien, dass Geschlechtsidentität eben nicht veränderlich sei“.

Das verwirrt mich zugegebenermaßen, denn Gender-Überzeugte sehen zentrale kulturverändernde Instrumente für ihr Ziel einer Genderisierung der Gesellschaft doch gerade (!!) in Transsexualität, Transvestismus und Intersexualität.

Bereits an den drei genannten Gruppen sieht man, wie wirr Genderideologie eigentlich ist.

  • Intersexualität ist ein Sammelbegriff für Varianten der Geschlechtschromosomen. Also (statt XX oder XY) gibt es XXX, XXY und eine höhere zweistellige Anzahl weiterer Variationen. Häufig wird hier von „soundsovielen Geschlechtern“ gesprochen. Was, wenn man rein genetisch argumentiert, auch richtig ist. Intersexualität hat eine genetische Basis. Ist also unveränderbar und ab Empfängnis vorhanden. Die Natur spielt und verändert in jeder Generation einen Teil der genetischen Codes, vereinfacht ausgedrückt.
    So auch die Geschlechtschromosomen.
    Die meisten Quellen nennen hier 1 von 1.000 Geburten als Größenordnung, also rund 80.000 Menschen in Deutschland.
  • Transsexualität ist das Auseinanderfallen von Gehirn und Genetik. Vereinfacht ausgedrückt. Hier kann man aber nicht von mehreren Geschlechtern sprechen. Nahezu alle transsexuellen Menschen leben die gleiche binäre Geschlechtswelt, Mann und Frau, wie der Rest der Gesellschaft. TS hat ebenso wie IS (Intersexualität) eine biologische Basis. Drücken wir es andersherum aus als üblich: es ist bisher noch keiner Studie gelungen bei transsexuellen Menschen nachzuweisen, dass ihre Gehirne den zu erwartenden Parametern ihrer Genetik entsprechen. Also: Eine transsexuelle Frau mit XY Chromosomensatz hat kein männlich arbeitendes Gehirn. Extrem vereinfacht ausgedrückt und mit dem Hinweis, dass die Neurobiologie hier erst seit 2 Jahrzehnten mit wenig Mitteleinsatz forscht.
  • Transvestivismus hat keine biologische Basis im klassischen Sinn. Man beschreibt das Verhalten eines Menschen, der die soziale Rolle (Kleidung, Habitus, etc.) des Gegengeschlechts annimmt. Gründe gibt es zahlreiche, zwei Dinge sind aber für die Unterscheidung, neben der fehlenden biologischen Basis, wichtig: Diese Menschen fühlen sich nicht als diesem zeitweise gelebten Geschlecht zugehörig und der Rollenwechsel ist nicht dauerhaft. Ein TV (Transvestit), CD (Crossdresser) beschreibt sich typischerweise so: „Ich bin ein Mann und bin das gerne, aber ich mag manchmal die Rolle einer Frau leben.“

Transvestivismus inkl. aller seiner Varianten bis hin zu Drag ist ein Überschreiten der Geschlechtergrenzen. Es ist eine bewußte Entscheidung „heute mal Frau zu sein“. Und damit sind wir wieder bei unserem Leser:

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Deren Existenz gilt ihnen doch als Beleg für eine generelle „Konstruiertheit der normativen hetero­sexuellen Zweigeschlechtlichkeit“.1 An anderer Stelle heisst es: Trans­sexuali­tät ist „zielführend für das Projekt der Dena­­turali­sierung von Zweigeschlechtlichkeit.“2 Trans­sexualität beweist angeblich, dass die Mann-Frau-Einteilung künstlich ist und dass jedem das Recht zusteht, sein Geschlecht selbst zu wählen.
Aus diesem Grund verwenden Gender-Theoretiker zwar lieber den Begriff Transgender statt Transsexualität, weil Transgender das Fließende der Identitäten zwischen Mann und Frau betont. Das ändert aber m.M. nach nichts daran, dass für sie das Transsexuelle eine Bestätigung ihrer Thesen ist.

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Transsexualität beweist genau das Gegenteil. Wir verändern unsere Geschlechtsidentität nicht. Es dauert nur bis wir sie gefunden, erkannt haben. Das ist oft ein sehr langwieriger Findungsprozeß, der am Ende in einer stabilen Geschlechtsidentität endet. Von außen sieht es wie ein Wechsel aus. Ist es aber nur, wenn man die Hülle als das Bestimmende ansieht. Sind es Äußerlichkeiten die einen Menschen bestimmen oder ist es Denken, Handeln, Fühlen? Das ist beim Erklären sicherlich der schwierigste Punkt, denn wie schwer tun sich Menschen schon Trauer, Ärger eines Anderen nachzuempfinden wenn sie nicht betroffen sind? Wie schwer ist es also für Nichtbetroffene dieses Auseinanderfallen von Körper und Gehirn nachzuvollziehen? Was wirklich verletzend ist, da sei an dieser Stelle gesagt, ist wie Manche trotzdem mit blindem Hass auf etwas für sie Unverständliches reagieren.

Weiter schreibt die Transsexuellenorganisation „TransMann“, auf die das Bundesfamilienministerium mit einem Link verweist: „So kann sich ein Mensch, der eine vollständig weibliche Anatomie hat, dennoch nicht als Frau fühlen, sondern teilweise oder vollständig als Mann, und möchte dann auch so wahrgenommen werden. (…) Der Druck, sich auf ein bestimmtes Geschlecht festlegen zu müssen, verursacht innere Spannungen… Abhilfe kann nur die Annahme einer Geschlechtsrolle sein, mit der ein solcher Mensch leben kann – sei es die gegen­geschlechtliche, oder eine Zwischenrolle.“

Soweit die von mir gefundenen Positionen der Genderisten zum Trans-Thema

Abhilfe schafft wirklich nur dieses Finden der eigentlichen Geschlechtsidentität. Eine Zwischenrolle ist es eigentlich nie. In der Transitionszeit, die Jahre dauert, ist es vielmehr das Unangenehmste „zwischendrin“ zu hängen. Mit jedem Schritt, und diese Erkenntnisse haben die behandelnden Ärzte schon seit Jahrzehnte, mit jedem Schritt steigt die innere Zufriedenheit und die innere Diskrepanz sinkt. Und der Weg ist nichts für Weicheier. Er ist extrem hart, man geht ihn nicht aus einer Laune heraus. Die körperlichen Veränderungen sind dauerhaft und und die Maßnahmen risikoreich. Aber sie führen zu einer verbesserten seelischen Gesundheit, weil sie den Weg zu sich selbst darstellen.
Niemand, der diese Diskrepanz nicht spürt, kann bewerten, warum wir diesen Weg gehen.
Die Alternative ist ein lebensunwertes Leben, ein Leben, das nicht wir sind.

Ist die Position des Trans-Teams darum nicht gerade ein Widerspruch zur gängigen Trans-Argumentation vieler Genderisten? Und müsste darum nicht auch der Vorwurf des Trans-Teams, sie fühlten sich von der Gender-Lobby diskriminiert, relativiert werden? Der im Text geäußerte Vorwurf, dass transexuelle Frauen und Männer nicht in das Gender-Ideologen-Dogma der beliebigen Veränderlichkeit der Geschlechtsidentität passen, ist darum mindestens erklärungsbedürftig.

Ja, unsere Position ist ein absoluter Widerspruch zur Genderideologie und wir hassen diese Ideologie, denn sie stellt unseren Lebenskampf als etwas beliebiges dar. „Sei heute Männchen und morgen Frauchen, wie es Dir passt“ hört sich in unseren Ohren furchtbar an. Viele von uns versuchen die eigene Geschlechtsidentiät zu unterdrücken. Die Älteren kennen das Alle, denn das Bekenntnis zur eigenen Transsexualität hieß häufig gesellschaftliche Ächtung. Und wir werden die Ausläufer davon auch in den Kommentare hier wiederfinden. Noch schlimmer trifft es diejenigen, die in Ländern leben, in denen wir totgeschlagen werden oder unter schlimmsten Verhältnissen am Rand der Gesellschaft leben. Darunter zählen praktisch alle islamischen Länder, aber auch viele nichtislamische afrikanische oder karibische Staaten. Dann überlegen sich viele, die Transition nicht zu vollziehen. Und leiden darunter. Grausam. Es ist eben keine freie Wahl. Und deswegen sind wir DAS Problem für die Genderideologie. Transsexualität bedeutet eine unveränderliche Geschlechtsidentiät, ein Leben lang. Und die Tatsache, dass diese nicht mit der Genetik übereinstimmt, sehr wohl aber mit der Gehirnstruktur ist ein Beweis für die biologische „Verdrahtung“ der Geschlechtsidentität. Das ist das Ende der Behauptung Geschlechtsidentität wäre beliebig veränderbar.

Man hat in vergangen Jahrzehnten alles versucht, um TS zu „heilen“, also abzuerziehen. Keine Grausamkeit wurde dabei nicht ausprobiert. Es hat nicht funktioniert. Genauso wenig, wie es bei dem berüchtigten Money Experiment an David Reimer funktioniert hat.

Bei David Reimer gab es im Alter von 8 Monaten bei dem Versuch eine häufig vorkommende Vorhautverengung zu korrigieren, einen sog. Kunstfehler. Der Penis wurde zerstört. Der Sexualwissenschaftler John Money überzeugte die Eltern, David Reimer als Mädchen leben zu lassen. David wurde mit 22 Monaten kastriert, es wurde chirurgisch eine Vagina geschaffen und mit Beginn der Pubertät wurden weibliche Hormone gegeben.

Das Experiment bewies vor allem Eines: Geschlechtsidentität ist nicht erziehbar. Egal was man tut. Der Junge war zutiefst unglücklich, versuchte die Verstümmelungen zurückzudrehen, als er erfuhr was man mit ihm angestellt hatte und es endete mit 38 Jahren im Selbstmord.

Was man mit uns macht, wenn man uns versucht, uns in eine Geschlechtsidentität zu zwingen, die nicht unsere ist, fühlt sich genauso grausam an. Wir sind im Übrigen genauso wenig krank wie David Reimer es war. Er verzweifelte an der Diskrepanz seines Körpers, seiner Geschlechtsrolle zu seiner echten Geschlechtsidentität, nämlich der eines Jungen.

Wenn man über „Genderideologie“ liest, dann kommt oft der Ärger, der Zorn, das Mitleid über das zum Ausdruck, was John Money David Reimer angetan hat. Glauben Sie mir, niemand kann David Reimers grausames Schicksal besser nachempfinden, als wir transsexuelle Menschen. Und ich bin sicher, auch damals haben herzlose Zeitgenossen über ihn gespottet.

Und etwas zweites fällt auf:
Der Verfasser des Textes erklärt ihre Annahme von der Unveränderlichkeit der Geschlechtsidentität mit dem Zwiespalt von biologischer Geschlechtsausprägung und verzögerter Entwicklung des Gehirgeschlechts. Der transsexuelle Mensch würde mit seiner körperlichen Geschlechtsangleichung nur das nachvollziehen, was in seinem Gehirn, d.h. seiner kognitiv/sozial/psychologischen Entwicklung ohnehin vorgegeben sei. Somit gibt es laut dem Verfasser ein wahres (d.h. psychologisches Gehirngeschlecht) und ein falsches (d.h. zur Psyche konträr liegendes) körperliches Geschlecht. Doch in dieser Punkt agiert der Verfasser wie der Genderist, denn er sucht sich wie dieser sein Geschlecht aus (indem er dem Gehirngeschlecht gegenüber dem biologischen Geschlecht den Vorrang einräumt). Behauptet der Genderist es gäbe kein fixes Geschlecht, so behauptet der Verfasser, dass Gehirngeschlecht sei entscheidender als das biologische, was ebenfalls (nur) eine subjektive Zuschreibung ist und (so könnte zum Beispiel ein Christ argumentieren) der (von Gott geoffenbarten leiblichen)  „Wahrheit der Natur“ widerspricht Beide konstruieren auf ihre Weise Geschlecht und Identität.

Erster Denkfehler: Das Gehirngeschlecht ist nicht „psychologisch“. Das war Stand der Wissenschaft in den 80ern und 90ern. Dieses Scheinargument wird meist verknüpft mit einem Versuch einer Pathologisierung, d.h. was man nicht möchte, muss verrückt sein.
Fast so wie die berühmten „psychischen Störungen“ bei islamischen Attentätern.

Der Körper ist bei transsexuellen Menschen nicht eindeutig. Genetik und Gehirnstruktur sind gegengeschlechtlich. Und selbstverständlich ist das Gehirn der entscheidende Teil. Die Geschlechtsidentität entsteht zwischen den Ohren, nicht zwischen den Beinen, um es salopp, aber treffend auszudrücken. Es ist subjektiv zu sagen: die Genetik, also der Leib bestimmt. Die katholische Kirche ist in der perversen Situation, dass sie den Leib der transsexuellen Menschen höher bewertet als deren Seele und somit wider die Natur handelt.

Zwar kann ich den Einwand des Verfassers erkennen, dass Vertreter der Gendertheorien die erhebliche Psychopathologie und das damit verbundene Leiden der Betroffenen mit ihrer Rede von freier Geschlechterwahl ausblenden sie und stattdessen zu Vorreitern einer neuen Welt stilisieren, in der die „Zwangskategorien“ Mann und Frau abgeschafft sind und sich jeder sein Geschlecht als Frau oder Mann oder als beliebige Zwischenform selbst aussuchen kann. Dennoch sehe ich in der Argumentation des Verfassers auch eine Wahl.

Die Gendertheoretiker ignorieren das Leid nicht, das wäre falsch. Aber in ihrer Ideologie ist Geschlechtsidentität beliebig durch Entscheidung veränderbar. Transsexuelle Menschen erleben, dass dies eben nicht der Fall ist. Viele von uns, je mehr umso gefährlicher es ist, wehren sich gegen die Anerkenntnis der eigenen Natur. Nur das funktioniert nicht, es macht krank. Depressionen finden so leichte Opfer.

Die einzige Wahl die man trifft ist, ob man der eigenen Natur entsprechend lebt oder sie versucht zu ignorieren. Aber das ist eben nicht die Wahl der Geschlechtsidentität, sondern nur die Wahl leben oder unterdrücken. Stellen Sie sich vor, Sie würden gezwungen als Frau zu leben. Können Sie nicht, ich weiß. Aber uns wird so ein falsches Leben zugemutet und mit den absonderlichsten Meinungen untermauert.

Daher eine abschließende Frage an Herrn Berger und alle Leser dieses Artikels: Wenn die Entscheidung des Transsexuellen für sein Gehirngeschlecht letztlich auch eine Wahl ist, warum sollten transsexuell empfindende Menschen schlechterdings immer eine geschlechtsangleichende Operation als Zielort ihrer Geschlechtssuche ansehen. Wäre es nicht ebenso eine Möglichkeit, seinen Frieden mit seinem biologischen Geschlecht zu suchen, indem eine auf Harmonie zwischen Geist und Körper abzielende Psychotherapie begonnen wird? Die Akzeptanz des eigenen Körpers und die Versöhnung mit der ihn ablehnenden Psyche wäre dann, zumal für Christen, ein möglicherweise ungleich befreienderer, um nicht zu sagen erlösenderer Weg als eine OP – beinhaltet er doch das ringende (und erlittene) Ja zu sich und seinem Schöpfer, der, so gelingt es am Ende zu sehen, einen eben gerade nicht zufällig genau so in das Leben gestellt hat, wie man von Anfang an war; und wäre so auch eine ganz individuelle Nachfolge Christi.

Quellen des Leserbriefs:

(David Berger:) Da ich hier direkt angesprochen wurde und nicht zum Trans-Team gehöre, schalte ich mich an dieser Stelle in die Diskussion ein:

Letztlich ist diese Entscheidung für das Gehirngeschlecht keine Wahl für eine von zwei ebenbürtigen Möglichkeiten. Die immerwährende Philosophie (philosophia perennis) hat eine klare hierarchische Zuordnung: Der Geist regiert die Materie, die Seele bzw. das Ichzentrum, das sich des physischen Hirnes wie eines Instrumentes bedient, regiert den Körper. Damit widerspricht diese Philosophie, die meinem Blog den namen gab, auch klar einen reinem Biologismus – der in letzter Konsequenz zu einem platten Materialismus verkommt, wenn er sich absolut setzt. Er kann dem Menschen in seiner Ganzheit nie gerecht werden.

Trotz dieser klaren Überordnung des Ichs über den Körper, ist die Seele auf den Körper als Verwirklichungsort angewiesen. Der Thomismus geht sogar soweit zu sagen, dass der vollständige Mensch immer aus Seele und Leib besteht, dass er ohne diese hylemorphistische Einheit gar nicht glücklich sein kann.

Wenn es also zu einer solchen besonderen Konstellation kommt, dass der Körper (weil gegengeschlechtlich zum Gehirn) mit dem Ich in einem defizitären Verhältnis steht, ist die Unterordnung des Körpers gestört. Er kann die Seele nicht mehr zum Ausdruck bringen, was für den Menschen, der davon betroffen ist, fatal ist.

Also wird das stärkere Element, also das Geistige, die Seele, das Ich, alles tun, damit der Idealzustand wieder hergestellt wird. Und somit die Idee des Schöpfers glänzen kann, „der weil er das Gute schlechthin ist, seine Gutheit bei der Schöpfung ausströmen lassen wollte“ (Bonaventura). Dass die Medizin dem von dieser Disproportion betroffenen Menschen dabei inzwischen sehr gut helfen kann, ist großartig. Und kein Christ, der etwas vom Wesen des Menschen versteht, kann hier guten Gewissens intervenieren.

Eine andere Frage aber ist, warum Gott es offensichtlich so vorgesehen hat, dass es auch solche Menschen gibt. Eine Frage, die ich mir als homosexueller Mann übrigens auch immer wieder im Hinblick auf meine Veranlagung, die ich mir nicht ausgesucht habe, stelle. Aber hier berühren wir eine Ebene, die die Philosophie nicht mehr alleine mit ihrem Hinweis auf die Tatsache, „dass die Schönheit des Alls nur durch Mannigfaltigkeit entsteht“ (Thomas von Aquin), beantworten kann. Wir berühren das Geheimnis von (Erb-) Schuld und Erlösung, von gefallener Natur und Gnade. Worüber der Philosoph besser zu schweigen hat.

121 Kommentare

  1. Der Artikel ist zwar alt, aber ich möchte gern kommentieren:

    Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Genderideologie eine Folge des grassierende Narzismus in der LGBT Community ist. Meist scheint nach meinen Beobachtungen eher jüngere Mitglieder diesen Genderhype zu verfallen als jene Transsexuellen, die seit mit mehreren Jahrzehnten kämpfen haben. Irgendwelche 16 Jährige Teenies in wohlstandsverwöhnten Westen, die beleidigt sind, wenn man sie nicht als nonbinäres Eichhörnchen bezeichnet. Teilweise quängeln irgendwelche Möchtegernlesben, dass man ihnen offen sagt, dass sie mit ihren Topfschnitt dämlich aussehen. Die Genderideologie ist zum heiligen Gral der LGBTs geworden, und jeder der es wagt sie zu kritisieren, ist halt der pöhse Unterdrücker, selbst wenn man selbst ein Teil der Community war.

    Ich hatte viele schwule und Transgenderfreunde gehabt, die mich beschimpft haben, sobald ich sagte, was ich quatsch an der Genderideologie finde. Da war es scheißegal wie oft ich für die da war, da war ich halt der böse homophobe und transphobe Frau. Und obwohl ich selber bi und mich zeitweise als Tomboy sah, verlor ich sofort den Minderheitenstatus bei ihnen, weshalb ich mich letztendlich ganz von ihnen abgewand hab.

    Man kann mit solchen Leuten inzwischen kein normales Gespräch führen, besonders wenn man auch noch es wagt den Islam zu kritisieren kommt der Beißreflex a la „Hör auf sie zu diskriminieren, sie sind genauso unterdrückt wie wir“ (auch wenn wir in Deutschland mit den absurdesten Pronomen durchkommen und weder verfolgt und gesteinigt werden und sämtliche Schwulen, Lesen- und Transfeindliche Aspekte des Islams ignorieren). Das Gendertum ist für mich letztendlich ein Wettbewerb wer am meisten supperduppaultramegagigaandersbesonders ist, auf Kosten jener, die wirklich zu kämpfen haben.

  2. 2.
    Da ich mich nicht angesprochen fühle. Denn ich bin eine Frau und nicht heute dies und morgen das. Im TV auf TLC kommt Samstags um 17.15 Uhr „ich bin Jazz“ das ist ein Mädchen, wo als Junge geboren wurde und schon mit 2 Jahren gesagt hat, sie sei ein Mädchen. Mittlerweile ist sie 16 Jahre jung. Die Dokumentation ist sehr gut, da sie alle Probleme und Hürden zeigt. Sehr zu empfehlen

  3. Liebes pp-Team, ich bin selber Trans und finde, ihr habt das mit dem Genderwahn usw. sehr gut beschrieben. Daher ein Lob von mir. Wie kann ich mit einem Körper leben, mit dem ich mich nicht identifizieren kann und verachte?? Daher kam für mich nur die operative Angleichung in Frage, auch wenn dies mein erster KH-Aufenthalt in meinem Leben war. Auch ich mag diesen Genderwahn nicht, da

  4. In traditionellen Kulturen gibt es ein institutionalisiertes drittes Geschlecht, z.B. die „Berdaches“ bei indianischen Völkern oder die „Hijras“ in Indien.

    Fausto Sterling hat in ihrer Forschung in der Dominikan. Republik herausgefunden, daß Kinder bis zum 12. Lebensjahr sehr locker bzgl. Geschlecht sozialisiert werden, und sich dann erst für eins entscheiden müssen.

  5. Ich habe vor einigen Jahren jemanden kennengelernt, und mich länger mit ihm unterhalten, der zwischen Transsexualität und Transvestitismus liegt.
    Dem war es egal, ob er Mann oder Frau ist. Er war ursprünglich Mann, und er hat sich durch Hormone zur Frau mit Penis gemacht, weil er so ein hohes Einkommen durch Prostitution bekommt.

      • Dass den meisten Menschen ihr eigenes Geschlecht extrem wichtig ist, liegt in der Biologie begründet. Dennoch gibt es einige Menschen, denen ihr eigenes Geschlecht unwichtig ist. Das sind wohl viel mehr als es Menschen gibt, bei denen Gehirngeschlecht und Körpergeschlecht nicht zusammen passt, denn von den ersten kenne ich einige persönlich, von den zweiten keinen.

      • Mir ist mein eigenes Geschlecht relativ egal. Ich habe Eigenschaften, die typisch männlich sind. Aber mir ist es völlig egal, ob ich aufs Männerklo oder aufs Frauenklo gehen soll, ob mich einer mit „Herr“ oder mit „Frau“ anspricht.

        Daher fällt es mir leicht, diesen Prostituierten zu verstehen, während ich Transsexuelle (in Ihrem Sinne) nicht verstehe.

      • Niemand versteht Transsexuelle und man sollte darüber froh sein, denn sonst steckt man selbst oder die eigenen Kinder mittendrin. Dann lernt man es zu verstehen. 😊

      • Ich nehme einfach zur Kenntnis, dass es so etwas gibt. Es ist biologisch begründet, und wird wohl bei vielen so sein.
        Es gibt Männer, die es als Folter empfinden, in Frauenkleidung öffentlich aufzutreten. Nur deshalb ist Conchita Wurst ein Ereignis.
        Ich nehme zur Kenntnis, dass das für andere wichtig ist, und dass es mir so egal ist wie die Fußballweltmeisterschaft.

    • Solche Prostituierte, die zwischen Transsexualität und Transvestitismus liegen, treten viel häufiger in Erscheinung als Transsexuelle.
      Ich vermute, dass auch Birgit Kelle nur an solche Leute wie diesen Prostituierten denkt, wenn sie über Transsexuelle spricht. Das ist dann von ihr aus kein Hass sondern nur Dummheit. Und dagegen hilft Information.

      • Nein, Kelle ist ja nicht dumm. Und wenn man den Tonfall, die Wortwahl ansieht mit der sie über uns schreibt, dann ist das nur Hass. Ist ja auch einfach. Man stachelt eben leichter gegen eine kleine Gruppe auf, kein echtes Risiko. Wenn das nicht so ist, warum verknüpft sie uns immer mit ihrer Genderkritik? Inhaltlich unsinnig.

  6. Transsexualität ist auf alle Fälle ein uraltes Phänomenon. Offenbar konnten bereits in der Altsteinzeit Transsexuelle ihren Platz in der Gruppe ohne Probleme aufgrund ihres Gehirngeschlechts einnehmen und die Arbeiten des Geschlecht ausführen, zu dem sie sich zugehörig fühlten. Nur die Variante „non-binary“ scheint eher aus modernem, politischem Aktivismus entstanden zu sein, oder?

    • Steinzeit weiss ich nicht, aber in vielen Kulturen wird davon berichtet. Aktuell in polynesien gut zu besichtigen, weil sich die ursprüngliche Kultur erhalten hat. Non Binary und Trans schliessen sich per definition wechselseitig aus. Ohne Binary kein Trans. Das merken die Genderisten nur nicht.

      • Manchmal sieht man bei der Auseinandersetzung mit verschwurbelten Ideologien den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dabei ist das vollkommen logisch, ohne Geschlecht natürlich kein Trans. Ich fand Artikel und Diskussion sehr spannend und hoffe es kommt bald wieder was vom Trans-Team.

      • Danke!
        Leider steht zu vielen Genderkritikern ihr Hass auf uns entgegen, das lässt sie nicht begreifen, das Transexualität in vielen Punkten Genderideologie widerlegt. Kelle ist da ein gutes Beispiel.

    • Unbestritten ist der ganze politisch-gewollte „non-binary-hype“ ein Aktivismus, bei dem es machtvoll darum gehen soll, dies als Norm-Maßstab zu etablieren. „Non-binary“, ebenso wie „gebärende Väter“ und „zeugende Mütter“ in Ergänzung, eignen sich dazu „hervorragend“!
      Asexualität, ebenso wie non-Binarität. könnten aber unspektakulär bei Minderheiten immer schon natürlich-bedingt vorgekommen sein.

  7. Als transsexueller Mensch selbst (seit 30 Jahren) spricht mir der Artikel des TransTeams aus der Seele. Diese Absurdität mit der die „Genderologen“ nun kommen zieht uns sehr in den Dreck und lässt einen als launische Abnormalität dastehen, und fordert Hass und Unverständnis der Menschen, die mit diesen absurden Argumenten auch nicht einverstanden sind, und die es nicht wirklich differenzieren.

  8. Ein sehr guter Artikel, danke. Mich stört der öffentliche Umgang mit diesem Thema sehr: Die „Linken“ mit ihrem „alles ist freier Wille“ -was es eben nicht ist, wie oben gezeigt! Aber auch die „Rechten“, mit ihren oft sehr groben Kommentaren.
    Ich schrieb kürzlich einen Disqus-Kommentar zu dem Thema, den ich hier im Hyperlinkfeld verlinke.

    • Danke, das zerrieben werden zwischen genderideologen und schlecht informierten genderkritikern ist ein Drama für uns.
      Der verlinkte Kommentar hat eine falsche Grundannahme. TS ist keine psychische Erkrankung. Das glaubte man früher, aber das war typisch. Man steckt alles, was man nicht erklären konnte in diese Schublade und fertig. TS hat eine nachweisbare biologische Basis.

      • Das wollte ich auch nicht sagen. Ich denke es ist eine Art „biologische Fehlbildung im Mutterleib“ – also etwas, wofür weder die Betroffenen noch die Umwelt (Erziehung) etwas können. Vor allem aber ist es keine „freie“ Entscheidung oder „Lifestyle“.
        Jedoch macht es die heutige größere „Offenheit in solchen Fragen“ den Betroffenen (+Eltern!) leichter, zu erkennen was mit ihnen los ist.

      • Exakt das ist es. Eine psychische Störung wäre auch kein Problem, wenn es eine wäre und nicht von hasszerfressenen Leuten wie Kelle herabwürdigend gebraucht würde. Als ich meinen weg begann war das stand der Wissenschaft und ich hatte mich damit abgefunden. Die neuen Erkenntnisse fand ich dann allerdings sympathischer.

      • Hier ist ein Problem mit dem Begriff „Psychische Störung“ – Red Lope hat Störung und nicht Erkrankung gesagt.
        Ich finde den Vergleich mit Asperger-Syndrom sehr gut. Und Asperger-Syndrom wird üblicherweise als psychische Störung bezeichnet.

        Störung braucht nichts Schlechtes zu sein. Es ist nur anders als das Übliche.

      • Es ist einfach falsch. Klar, es müsste nicht wertend sein. Passt nur nicht.

      • Mein Vergleich mit dem Asperger Syndrom bezog sich weniger auf die Entstehung als auf die Art der Auswirkung – um es den „normalen“ Leuten irgendwie erklärlich zu machen, daß da biologisch unauffällige/gesunde Menschen für Außenstehende unerklärliche + „unpraktische“ Verhaltensweisen an den Tag legen, ohne dabei „dumm“ zu sein.
        Die Symptome selbst sind natürlich wieder total verschieden.

      • Leute mit Asperger-Syndrom nennen das Asperger-Syndrom auch Wrong-Planet-Syndrom. Die könnten auch behaupten, dass die Störung nicht bei ihnen sondern bei dem „falschen Planeten“ läge. Aber weil sie logisch denken, wissen sie, dass zum Unpassend sein immer beide Seiten gehören, und haben gewöhnlich kein Problem mit dem Begriff „Psychische Störung“.

  9. Als Katholik ist das Thema schwer und leicht zugleich. Leicht: weil es außer Frage steht das man jeden Menschen mit Respekt und Liebe begegnen muss.
    Schwer: ich merke das diese Menschen instrumentalisiert werden und man meist über sie und nur selten mit ihnen redet.

  10. Ich kann das „gendern“ nicht mehr hören. Es ist unsinnig, raubt Zeit und Kraft. Und meiner Meinung nach sogar desavouierend gegen Trans-Menschen. Es ist ja unbestritten, dass es Menschen gibt, die im falschen Körper leben. Denen wünsche ich (mit einer OP?) viel Glück und Erfolg. Gendern ist aber wie eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Lasst einfach Menschen Mensch sein… es wird schon.

    • Danke, den Kommentar unterschreibe ich. Für uns bedeutet gender die Abwertung unseres Lebens zu einer völlig beliebigen Nebensächlichkeit, man nimmt uns die Identitäten, indem man sie als Wahl darstellt

  11. Beim Lesen des Artikels – inbesondere der klaren Aussage das Gehirngeschlecht sei biologisch determiniert – kam mir spontan die Assoziation zu (genetischen) Chimären. Könnten „Menschen im falschen Körper“ Mann-Frau-Chimären sein, d.h. aus der Vermischung zweieiiger, getrenntgeschlechtlicher Zwillinge hervorgegangen sein? Zentralnervensystem hat genetisch das eine Geschlecht, der Körper das andere?

    • Nein, die Genetik ist normal und eindeutig. Das Gehirn wird durch die hormonsituation im Mutterleib während der Schwangerschaft ausdifferenziert.

      • So eindeutig ist das mit der Genetik nicht immer, zumal bekannt ist, daß z.B. einige Organe, im Unterschied zu anderen bei manchen Betroffenen z.B. eine Androgenresistenz aufweisen…

      • Wir möchten uns hier nicht in Details verlieren. Unsere Leser haben meist nie mit TS zu tun gehabt, wir vermeiden deswegen Sonderfälle etc., das würde zur Überforderung führen. Aber Dein Einwurf, Schwester, ist natürlich richtig.

    • Es gibt Chimären. Aber die sind sehr selten.
      Es gab mal eine Mutter, bei der festgestellt wurde, dass alle ihre Kinder ihre Nichten seien, dabei hatte sie gar keine Schwester.

      Bei Trisomien gibt es so etwas ähnliches, nämlich das Mosaik. Deswegen gibt es Leute, die ganz klar nach Down-Syndrom aussehen, aber gewöhnlich intelligent sind.

  12. Last not least hat jeder Mensch psychisch männliche und weibliche Anteile, die pro Person sehr unterschiedlich verteilt sein können.

  13. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ganz normale Menschen mit so einem künstlich geschaffenen Transmann oder Transfrau Sex haben wollen.

    Auch müssen diese umoperierten Menschen ja wohl ständig Hormone schlucken. Das kann auf Dauer gesundheitsschädlich sein.

    • @Marga:“Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ganz normale Menschen mit so einem künstlich geschaffenen Transmann oder Transfrau Sex haben wollen.“
      ———————————–
      Ihre Aussagen und Ihre Wortwahl sprechen für Sie und Ihre „Phantasie“, die sich beim diesem Thema um „Monster“ zu drehen scheint.
      Wenn Sie Horror-Filme mögen, genießen Sie diese schön weiter!

      • Ich denke nicht, dass es um „Monster“-„Phantasie“ geht. Als Hetero-Mann stößt mich Geruch und Geschmack anderer Männer sexuell ab. Genauso wie ich mich dadurch zu manchen Frauen hingezogen fühle. Wenn ich Prof Kutschera richtig verstehe ist das Teil meiner biologischen Veranlagung (als Hetero). Trotz aller Optik bleiben Transfrauen ja doch genetisch Männer, oder?

      • Kutschera kann Genetik.
        Geruch wird von vielem beeinflusst, u.a. Hormone.
        Der Gedanke von Ihnen funktioniert in der Praxis nicht. Kopfkino.

      • Sorry, aber Geruch und Geschmack sind kein Kopfkino. Und xy in jeder Zelle schwitzt xy aus jeder Pore. Das kann man vielleicht wie Bartwuchs mit massiven Gaben von Hormonen temporär unterdrücken, aber eben nicht auf Dauer. Auch menschliche Sinne lassen sich nicht so leicht foppen. Ich denke eher im Gegenteil, für Hetero mit Trans ist jede Menge kulturelles Kopfkino nötig.

      • Jeder Satz falsch.
        Nur ein Satz zur Beruhigung. Wenn wir eine Beziehung suchen, sorgen wir dafür, dass wir als Trans erkannt werden. Es gibt weitaus mehr (Hetero) Männer, die uns spannend finden, als es Trans gibt. Schwule Männer sind die Gruppe, die sich überhaupt nicht für uns interessiert.
        Der einzige Grund, warum ich auf dieses Kopfkino überhaupt antworte ist, weil es ein sehr gängiges Vorurteil ist. Und die wollen wir ausräumen.

      • Ja, glaub ich alles gern. Mir geht es um die hier explizid gemachte Aussage, Vorbehalte von Heteros bezüglich der Verpartnerung mit Transleuten würden allein auf Vorurteilen basieren (Kopfkino, Monster, etc.). Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, ich halte es für legitim das anders zu sehen.

      • Selbstverständlich ist es legitim, jemanden unattraktiv zu finden. Tun wir doch auch. Nur dürfen Sie nicht von sich ausgehen. Es sind ausschliesslich heteros, die auf ts stehen. Und zwar fast nie ausschliesslich, sondern meist im Wechsel mit Beziehungen zu XX Frauen. Was natürlich im umkehrschluss nichts heisst. Darüber reden nur die wenigsten, weil es stigmatisiert ist.

      • @ Norbert Reuther: „Und xy in jeder Zelle schwitzt xy aus jeder Pore.“
        ————————————————————
        Keine Zelle schwitzt ein gar über alle xy-Träger einheitliches „All-XY“ (?) aus jeder Pore!
        Geruchsbakterien sind zudem etwas sehr individuelles mit Aussage über Kompatibilitäten. Sonst hätte sich die Natur eine sensibel differenzierte Olfaktorik sparen können!

      • @Sabrina: Das nennt sich Metapher. Will hier sagen: Mann riecht nach Mann, auch wenn es sich um eine Transfrau handelt. Jenseits von Schweißeln und anderer, eher unangenehmer Dünste sind Gerüche bei Menschen sehr geschlechtsspezifisch. Dabei bewusst oder unbewusst ein starkes Kriterium bei der Partnerwahl. Und das ist denke ich Fakt, und kein Vorurteil.

      • Vielleicht schränkt es die möglichen Kandidaten dadurch ein, aber man kann es wirklich nicht pauschal für alle sagen, es gibt auch andere Faktoren die Attraktion ausmachen. von daher ist nichts unmöglich

      • @ Norbert Reuther: „Mann riecht nach Mann, auch wenn es sich um eine Transfrau handelt.“—————–
        Woher wissen Sie, wie „Transfrauen“ riechen? Ich selbst lehne den Begriff Trans-Frau für mich ab, denn ich bin schlicht und ergreifend vollumpfänglich: FRAU, ohne wenn und aber (!), mit transsexuellem Hintergrund, und habe niemals olfaktorische oder sonstige Abstoßungsreaktionen erfahren!

      • Bei der OP von Frau zu Mann entsteht meines Wissens nach kein funktionsfähiger Penis.

        Umgekehrt Mann zu Frau ist es, was den Koitus angeht, einfacher, aber eine Transfrau kann nie Kinder bekommen und das weibl. Erscheinungsbild ist an Hormongaben gebunden, also nicht natürlich.

      • An was ist Ihr weibliches Erscheinungsbild gebunden? Keine Hormone? Was ist mit den Frauen ohne Gebärmutter? Keine Frau mehr? Oder mit denen, die in der Menopause Zugaben benötigen? So einfach ist es nicht. Satz 1 stimmt.

      • Mein weibl. Erscheinungsbild ist/war an meine natürlichen Hormone gebunden. Die Hormone, die ich selbst während des Klimakteriums bekommen habe, waren vorübergehend, heute würde ich sie nicht mehr nehmen, weil man inzwischen mehr über deren gesundheitl. Risiken weiß.

        Eine Frau, der man wegen Krankheit die Gebärmutter entfernen musste, mit einer Transfrau zu vergleichen, hinkt gewaltig

      • Googeln – mayer-rokitansky-küster-hauser-syndrom
        Informieren, dann über Andere urteilen.

      • Ich musste meine Hormontherapie nach der Menopause absetzen, weil ich, so wie viele Frauen, an Brustkrebs erkrankte, zum Glück in einem SEHR frühen Stadium, was mir viel erspart hat.

        Mit den Risiken von Hormontherapien kenne ich mich also aus.

      • Dann googeln Sie mal die protektive Wirkung gleichzeitiger Progesterongabe.

      • Frauen sind ja auch mit impotenten Männern manchmal zusammen, wenn man jemanden mag finden sich auch andere Wege.

    • Ich kann mir auch nicht vorstellen mit irgendwelchen Leuten die ich auf der Strasse sehe und nicht attraktiv finde Sex zu haben, genau so ist es doch bei jedem Menschen. Niemand wird oder sollte dazu gezwungen sein und es gibt auch genügend Menschen die sich auch in Transleute verlieben können und sich wünschen mit ihnen Sex zu haben.

    • Menschen wie wir, die kontinuierlich um ihre Identität kämpfen müssen, haben oft andere Sorgen als Sex. Zusätzlich haben viele von uns in der nicht gewünschten früheren Sexualrolle schwere Entäuschungen und Verletzungen erlebt.

    • Ja, er täuscht. Transmänner sind weniger sichtbar, das ist ein Grund für die annahme. Der zweite Grund ist, dass die geschlechtsangleichende OP bei transfrauen volle optische und funktionale Ergebnisse bringt, meist. Bei transmänner sieht das anders aus, weswegen sich viele gegen diese Schritt entscheiden. Es gibt keine verlässlichen Zahlen, ich würde den Angel fzm Ops auf 30% schätzen.

      • Per Definition ja, aber um Fehlschlüsse zu vermeiden muss man ins Detail gehen.

      • Vorsicht, hier könnte ein Zirkelschluß vorliegen!
        Als ich vor 40 Jahren meine Diplomarbeit zu diesem Themenfeld geschrieben habe, war die Relation etwa 9:1. Wenn sich dies zwischenzeitlich auf 7:3 „angeglichen“ hat, so ist das auch ein Ergebnis der zwischenzeitlich realisierbaren OP-Erfolge für Männer.
        Erhebungen von Grundgesamtheiten lassen aber sogar eine 1:1 -Relation erwarten

    • „Geschlechtsumwandlungen“ sind biologisch nicht möglich, und das ist auch gut so! Es ist gut, daß aus einem Mann keine Frau „gemacht“ werden kann, und umgekehrt. Transsexuelle Menschen (Neuro-Genitales-Syndrom) streben eine Genital-Angleichung an ihr -wie im übrigen bei allen anderen Menschen auch- neuronal-verankertes Geschlecht an, um geschlechts-körperliche Stimmigkeit herstellen zu können.

      • Medizinisch sind Geschlechtsumwandlungen möglich: a) m->W:Transformation
        der äußeren Geschlechtsmerkmale, b) chirg.Kastration und gegengeschlechtliche Hormonsubstitution.
        Tws. kann sogar die Sensibilität der äußeren Geschlechtsorgane substituiert/erhalten werden.

      • Das ist keine Geschlechtsumwandlung. Das Gehirn bleibt unverändert. Der Körper wird angepasst. Reiner ist das beste Beispiel, dass die genannten Massnahmen das Geschlecht eben nicht verändern. Sonst wäre David Reimer eine Frau geworden.

    • Wenn es eine typisch weibliche Eigenschaft ist, sich damit zu beschäftigen, was andere von einem halten, dann ist der Druck bei Frauen mit männlichen Körper höher als bei Männern mit weiblichem Körper.

      • Ja, ist es. Wir zeigen exakt das Verhalten, wie jede andere Frau. Kein verlassen der Wohnung ohne Blick in den Spiegel. Transmänner sind im Verhalten ebenso typisch. Eher robust und eher weniger besorgt. Männer eben.

  14. Problematisch finde ich, dass durch geschlechtsangleichende Operationen NIE ein körperlich vollwertiger Mann oder eine körperlich vollwertige Frau entstehen kann.

    Von daher ist mir unbegreiflich, wie man mit einem willkürlich verstümmelten Körper, der kein normales Sexualleben ermöglicht, glücklicher sein kann als mit dem intakten Körper, mit dem man geboren wurde.

    • Es ist auch vorher nicht vollwertig. Verstümmelung ist komplett falsch. Ihnen fehlt logischerweise das fühlen. Es gibt dinge, die begreift man nur, wenn man betroffen sind. Geht anderen bei dingen, die nur sie betreffen sicher genau so.

    • Marga, Sie haben von Transsexualität offensichtlich keine Ahnung. Sehr gut, genau für Menschen wie Sie schreiben wir.
      Woher nehmen Sie Ihre sehr bestimmt geschriebenen falschen Behauptungen?,

    • @ Marga: „Von daher ist mir unbegreiflich, wie man mit einem willkürlich verstümmelten Körper, der kein normales Sexualleben ermöglicht, glücklicher sein kann als mit dem intakten Körper, mit dem man geboren wurde.“
      ————————————–
      Diese Aussagen von Ihnen triefen nur so von selbstherrlich unverschämt-anmaßender Arroganz, die an den Gegebenheiten vollkommen vorbeigeht!

    • Weil mein Körper nicht „verstümmelt“, sondern meinem ICH „angepasst“ wurde. Ein normales Sexualleben ist im falschen Körper zwar möglich, macht aber keinen Spaß, bei meinem letzten mal hab ich mich fast übergeben müssen und bin unter die Dusche gerannt. Nach der OP habe ich Spaß, ist nicht immer so einfach (Tiefe), aber es geht nicht immer um das sexuelle, sondern das eigentliche Befinden

  15. Mich würde interessieren, ob es für die Theorie, dass das Gehirn nicht zum Rest des Körpers passt, handfeste neurologische Beweise gibt, dh., ob man das im CT oder MRT sehen kann oder durch Laboruntersuchungen nachweisen kann,?

    • Ab wann ist es ein handfester Beweis?
      Ich erkenne nur, dass Frauen anders ticken als Männer. Und wenn schon eine Frau sich für ein typisches Männerthema interessiert, und darin sehr gut ist, dann sieht sie aus wie Grace Hopper.

    • im Fernsehen gibt es auf TLC Samstags um 17:15 Uhr eine gute Reportage. „Ich bin Jazz“. Sie wurde als Junge geboren und hat schon mit 2 Jahren gesagt, sie sei ein Mädchen. Ich finde dies die beste Dokumentation in diesem Themenbereich, wo ich gesehen habe, da es sämtliche Probleme und Diskussionen auch beinhaltet. Schau es dir mal an, mittlerweile ist Sie 16 und steht kurz vor ihrer OP.

  16. Entschuldigung, aber die einleitende Erklärung der Transsexualität ist nur verwirrend – man muss den ganzen Text lesen um zu verstehen worum es geht.
    Um mein Verständnis zusammenzufassen: es passt das Gehirn nicht zum Rest des Körpers, und dieser Passungsfehler ist natürlich (nicht willkürlich) entstanden.

  17. Lasst die Menschen geschlechtlich so sein wie sie sind. Erst mit der Ideologiesierung des Problems also mit der Erzwingung einer anderen Ansicht, egal in welcher Richtung wird es zum Problem.
    Biologisch gesehen ist hetero natürlich die einzige Bestandsgarantie für die Menschheit. Was ein imaginärer Gott wohl auch so vorgesehen hat. Aus einer biologischen Entgleisung Sonderrechte zu reklamieren?

    • Niemand von uns will Sonderrechte. Sie sitzen, wie viele, den Genderideologen auf. Diese schieben uns vor für Dinge, die sie wollen. Unisextoiletten z.B. – wir hassen diese. Aber die meisten Menschen glauben, die Förderung ginge auf uns zurück. Wir wollen Leben, wie jeder andere auch. Sicher vor allem und im Rahmen ganz normaler Bürgerrechte. Wie Sie sicher auch.

      • Es geht dabei nicht nur um Unisextoiletten. Bei der Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare kommt es dann im Laufe der Entwicklung zu Entwicklungsproblemen hetero gepolter Kinder zu zusätzlichen Problemen, um sich in der komplizieren hetero Welt zurecht zu finden. Gleichgeschlechtliche Paare, nur um sich eventuell „wohler zu fühlen“, erziehen unter Umständen traumatisierte, Kinder.

      • Homosexualität ist ein völlig anderes Thema. Sachlich stimmt es zudem nicht. Hat aber nicht das Geringste mit Trans zu tun.

      • Da Sie meine Darstellung als nicht sachlich bezeichnen, muss ich daraus schließen das transsexuelle Paare auch das gesetzliche Recht in Anspruch nehmen wollen Kinder zu adoptieren? Damit hat es auch wieder mit dem Thema zu tun.

      • Es ist erstaunlich, wie aus potentiell denkbaren Paar-Beziehungen, unter denen es sicher auch „transsexuelle Paare“ gibt, wie diese Konstellation gleich unterschwellig als der (ausschließliche) Regelfall generalisiert wird. Der Regelfall dürfte aber eine hetero-Paar-Beziehung zwischen einem Menschen mit transsexueller Vorgeschichte und einem „cis-normalen“ hetero-Partner sein, so wie bei mir.

  18. 1) Die Theorie vom „Gehirngeschlecht“ klingt ebenfalls konstruiert. Sie hat den Beigeschmack von Rationalisierung und Zementierung bestehender (Macht-)Verhältnisse.

    Es liegt dieser Theorie ein binäres Modell zugrunde, das am Körper „dingfest“ gemacht wird.
    Ist kritisch zu beleuchten.

    • Transsexuelle leben binäre Geschlechtsmodelle, Mann und Frau. Es gibt kein drittes Geschlecht.

    • Dass bei Menschen, wie bei anderen zweigeschl biologischen Wesen auch, diese Zweigeschlechtlichkeit fundamental drin steckt, ist klar. Das ist das Ergebnis von Millionen Generationen Evolution.

      Und jetzt kommen diese Experten, die meinen, dass das nur anerzogen wäre.
      Ob der Unterschied zwischen Hai und Taube auch anerzogen sei, wollen sie nicht diskutieren. Logik sei männlich, also böse.

  19. Gender Forschung ist in meinen Augen so was wie Mensch gemachter Klimawandel oder Religion. Eine Prima Geschäftsidee, ohne viel Aufwand Titel und Geld ab zugreifen. Als Asienkenner habe ich natürlich mit nicht Heteros aller Schattierungen zu tun. Kein Problem damit. Jeder wie er will. Der Artikel hier ist interessant. Nur ab dem -Seele-Gott- Kram kam ich mir für dumm verkauft vor.

  20. Die Mütter der Genderideologie, wie Judith Butler, wollten ihre abweichende, sexuelle Orientierung „normalisieren“. Ironie: In der zivilisierten, westlichen Gesellschaft muss man das gar nicht. Erst durch die, grade durch Genderideologen befeuerte Unterwerfung des Westens unter die stumpfe, islamische Stammesgesellschaft wird abweichende sexuelle Orientierung wieder brandgefährlich.

  21. Vielleicht gibt es da schon Erhebungen? Wieviel Prozent aller Menschen, die ihr Geschlecht derart problematisieren, haben ein MINT-Fach absolviert oder gehen einer sehr schweren Arbeit nach? Interessiert mich wirklich.

    • Nein, das gibt es nicht. Es würde auch nicht viel Sinn machen, da Berufswahl meist vor Transition stattfindet. D.h. es gibt alles. Ich kenne von einer Gleisbauerin und einer Bodenlegerin bis zu diversen Unternehmerinnen alles. Wir problematisieren unser Geschlecht nicht. Das hört sich so an, als ob wir uns das aussuchen. Es gibt keine Wahl. Niemand möchte Trans sein. Wir sind es und suchen unseren Weg, weil es keine Alternative gibt. Das ist kein Ponyhof.

    • Sie wissen, daß Frauen in den MINT-Fächern meist unterrepräsentiert sind. Dennoch kenne ich als Frau eines Physikers viele MINT-Absolventen, unter denen auch Frauen sind. Und nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß ich persönlich einige weibliche Ingenieure und sonstige MINT-Absolvierte mit einer transsexuellen Vorgeschichte kenne. Auch von denen hat sich Transsexualität niemand „ausgesucht“!

    • Es gibt auch biologische Frauen, wo KFZ-Mechatroniker gelernt haben, oder ein Klassenkamerad aus den 1990er Jahren ist Kindergärtner geworden. War weder schwul, noch trans. Mittlerweile sind auch Frauen bei der Bundeswehr, oder auch in Gerichtssälen, obwohl dies früher ein Männerberuf war. Bei uns im Geschäft kamen auch schon die Maler, wo 2 Frauen waren, eigentlich auch ein Männerberuf

  22. In Cern in der Schweiz sind die Wissenschaftler am Forschen und suchen das kleinste materielle Teilchen , aber sie finden nichts.
    Der Geist also, der unser bewusster Raum ist bestimmt unser eigenes Leben . Wir sind für uns selbst verantwortlich und schaffen uns unsere eigene Welt und können diese auch verändern, verantwortungsvoll, ohne Schöpfergott, der ist nämlich in uns selbst,nicht wo anders

    • Der Mensch hat einen Fehler, er möchte immer alles Wissen um es verstehen zu können. Ob es das Meer, die Tiere oder das Universum ist. Dann gibt es noch die, wo meinen, verstehen mit empfinden zu verwechseln. Wir können alle verstehen, wie Eltern über ihr totes Kind trauern, empfinden können wir dies aber sicherlich nicht, außer wir hatten einen ähnlichen Verlust erlitten. eine Metapha sozusagen

  23. V. Folgenschwer kommt es deshalb immer wieder zu Begriffs-Mißbräuchen insbesondere des Begriffs: „Geschlechts-Identität“ („Gender“), von denen leider auch die meisten Betroffenen nicht ausgenommen sind, die somit sicher ungewollt aber leider real wirksam das Geschäft des Gender-Wahnsinns mit betreiben.
    Gender“ meint aber immer nur die psycho-soziale „Geschlechts-ROLLE“!!!

  24. IV. Die Psychologie meidet schwer operationalisierbare/messbare Begriffe, wie den komplexen Begriff „Identität“, und befasst sich stattdessen lieber mit situativ messbaren Facetten des „Selbst-Konzepts“.
    Ein Manko ist deshalb bis heute das Fehlen einer wünschenswert-erforderlichen psychologischen Thematisierung unserer (!) „Personalen Geschlechts-Identität“, ihrer Ausprägungen und Bezüge!

  25. III. Der „Identitätsbegriff“ ist ein soziologischer Standard-Begriff, und dort gleichbedeutend mit einer (ausschließlich) gesellschaftlich konstruierten und sozial-vermittelten Identität. Demnach wäre „Geschlechts-Identität“ ausschließlich ein in das Individuum hineinprojiziertes eigenes Geschlechts-Verständnis, bar jeglicher (biologischer) Eigen-Gegebenheiten, Impulse…Vorsicht dringend geboten!

  26. Als Arzt, der sich mit diesen Fragen nicht professionell beschäftigt, tut sich mir beim Lesen ein Problem auf. Wenn“Genetik und Gehirnstruktur … gegengeschlechtlich“ sind, wie soll das funktionieren?
    Die Gene bzw. Die Epigenetische Aktivierung stellen die Basis für den Aufbau des Körpers und seiner Biochemie dar. Nachweisbar ist, daß ein weib. männl. Dimorphismus bis auf Hirnebene existiert

    • Ich denke, in spätestens zehn Jahren wird uns die Wissenschaft oder Pseudowissenschaft zur Frage, wie Transsexualität entsteht, wieder eine ganz andere Theorie auftischen.

      Im Moment liegen solche Themen voll im Trend und da will halt so mancher Wissenschaftler sein Stück vom Kuchen abhaben.

      • Nein, die Ergebnisse verdichten sich seit 20 Jahren ohne Widerspruch.
        Das Thema liegt eben nicht im Trend. Es gibt kaum forschungsgelder in Deutschland. Die Meisten Ergebnisse kommen aus den USA.

    • Da die Hälfte meiner Argumentation aus unerfindlichen Gründen im Nirwana verschwunden ist und mir das zu Zeit intensiv wird, steige ich aus.
      Ich weise aber nochmal auf den logischen Riss hin, der nach meiner Ansicht in Ihrer (TT PP) Argum.liegt: wenn die Gene das Geschlecht bestimmen bis auf Hormonebene (u.daher Gender Blödsinn ist), dann ist auch das Gehirn in diese Richtg.determiniert . mfG F

  27. II. Für Money ist die Implementierung des „Gender-Begriffs“ von zentraler Bedeutung. Er suggeriert hiermit, daß dieser die „Geschlechts-Identität“ eines Menschen angemessen und vollständig abbildet. Das ist aber ein seither bewußt und erfolgreich eingesetzter Taschenspielertrick! Denn „Gender“= (soziale) Geschlechts-ROLLE, entspricht in keinster Weise der Komplexität einer Geschlechts-Identität!

  28. I. Der global-politisch gewollte, top-down dekretierte „Siegeszug“ des Gender-Wahnsinns nahm erkennbar seinen Ausgang in den tumben behavioristischen Konzepten, und dem damit verbundenen Menschenbild des Menschen-Experimentators John Money, „organisch ergänzt“ um den „Feminismus“ einer Judith Butler.
    Das kulturmarxistische Ziel ist die Anmaßung einer „Auflösung der (biologischen) Geschlechter“.

    • Das Gehirn braucht aber auch viel Freizeit für die exzessive Etwas-unter-dem Nabel-Schau. Mir ist kein Naturwissenschftler bekannt, der für so etwas Zeit hätte. Nach Vorlesung, Großübung, Kleinübung und vielen Hausaufgaben bleiben dem Mathematikstudenten z.B. vielleicht noch zwei Stunden, um schnell die nächste Klausur vorzubereiten. Dann muss er schlafen. Alleine oder nicht.

      • Das ist sicher zutreffend, daß es für alle Denkprozesse außerhalb vorgegebener Schemata auch der entsprechenden Fähigkeiten und Motivation bedarf, um sich eigenständig diesbezüglich mit sich selbst und anderen in angemessen kritischer Weise auseinandersetzen zu können!

      • Mit anderen Worten, es ist eher ein Luxusproblem. Das vermute ich schon länger. Vielleicht auch gefördert von Ärzten, die an diesen OP`s verdienen und von der Pharmaindustrie, die an den Hormonbehandlungen verdient.

      • Der Kommentar ist dumm und menschenverachtend.
        Leider weit verbreitet.

      • Da die Zweigeschlechtlichkeit biologisch tief drin steckt, wird das Problem viel schwerwiegender sein als eine Glatze, eine krumme Nase oder einen Kaiser-Wilhelm-Arm zu haben.

  29. Als Ungläubiger, als heterosexueller Mann nach Gehirn und Körper finde ich diesen Artikel großartig, obwohl ich nichts gemeinsam mit den hier behandelten Problemen. Als Physiker ist mir das pseudowissenschaftliche Geschwätz linker Ideologen ein Greuel, dagegen stehen Ihre
    klaren Argumente, die auf Biologie und Medizin gegründet sind. Mit christlicher Philosophie kann ich weniger anfangen

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