…da sie „weiße Überlegenheit“ zeigt. Das Oregon Department of Education (ODE) hat kürzlich Lehrer ermutigt, sich für ein Training anzumelden, das „Ethnomathematik“ fördert und unter anderem argumentiert, dass sich die weiße Vorherrschaft im Fokus auf das Finden der richtigen Antwort manifestiert.

Ein ODE-Newsletter, der letzte Woche verschickt wurde, wirbt für einen „Pathway to Math Equity Micro-Course“ am 21. Februar, der sich an Lehrer der Mittelstufe richtet, die ein Toolkit zum „Abbau von Rassismus in der Mathematik“ nutzen sollen, berichtet clarion NEWS.

Richtige mathematische Lösungen sind „Charakterzug weißer Überlegenheit“

Die Lehrer sollen mittels eines Leitfadens lernen, dass es auch bei vermeintlich richtigen Ergebnissen von Rechenaufgaben um „weiße Überlegenheit“ gehe. Als Lösung diese „Überlegenheit“ nicht sichtbar zu machen, sollen nicht etwa schwarzen Schülern verstärkt das Rechnen beigebracht werden.

Das will und/oder kann man offensichtlich nicht, daher hat man einen anderen Weg parat: Bei Prüfungen werden einfach mindestens zwei Antworten zugelassen – richtige und eine falsche Lösungen der Aufgabe. Denn alles andere sei „allein schon ein Charakterzug weißer Überlegenheit“ heißt es im Leitfaden.

Nivellierung nach unten

Um der Nivellierung nach unten auch einen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen, entblödet man sich als Begründung Folgendes von sich zu geben:

„Das Konzept, dass Mathematik rein objektiv ist, ist falsch. Die Aufrechterhaltung der Idee, dass es immer richtige und falsche Antworten gibt, verewigt die Objektivität.“ 

Und weiter:

„Auch die bisherige Hausarbeitspraxis gehört laut den neuen Vorgaben auf den Prüfstand“. So solle die „Hausaufgabenpolitik an die Bedürfnisse der farbigen Schüler“ angepasst werden.

Lehrer sollten auch die gesamtgesellschaftliche Dimension ihres Fachs berücksichtigen. Sie sollen herauszuarbeiten, „wie Mathematik verwendet wird, um kapitalistische, imperialistische und rassistische Ansichten“ aufrecht zu erhalten.

Equitable Math als Lösung?

Der ODE-Kommunikationsdirektor Marc Siegel verteidigte auch das „Equitable Math“-Bildungsprogramm und sagte, es „hilft Pädagogen, wichtige Werkzeuge für ihr Engagement zu erlernen, Strategien zu entwickeln, um gerechte Ergebnisse für Schwarze, Latinos und mehrsprachige Schüler zu verbessern, und sich Praxisgemeinschaften anzuschließen.“

Allerdings ergänzt er: „Ich nehme an, man könnte sich einen besseren Plan ausdenken, als schwarzen Studenten zu sagen, dass sie sich nicht darum kümmern sollen, die richtige Antwort auf eine Matheaufgabe zu bekommen, aber mir fällt nicht ein, was das sein könnte“, so das genannte online Portal weiter.

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