(David Berger) Eigentlich müsste die Nachricht bundesweit Schlagzeilen machen: Während der Berliner Tagesspiegel sie eher beiläufig erwähnt, hat sie es in sich: Nach monatelangen Ermittlungen sollen das Bundeskriminalamt und der Generalbundesanwalt mehrere mutmaßliche Beteiligte an dem verheerenden Anschlag auf die Berliner Stromversorgung im Januar 2026 identifiziert haben.
Zur Erinnerung: Der Sabotageakt legte Teile des Berliner Südwestens lahm. Zehntausende Haushalte waren stundenlang ohne Strom und Heizung. Der Wintereinbruch machte den Blackout zu einer Katastrophe – mehrere Menschen starben nach den bisherigen Erkenntnissen infolge des Ausfalls der Energieversorgung. Die Behörden stuften den Vorfall als politisch motivierten Anschlag ein; die Ermittlungen richten sich gegen Personen aus dem linksextremistischen Milieu. Und der Regierende Bürgermeister Wegner war so geschockt und überarbeitet, dass er zum Tennisspielen gehen musste.
Doch die eigentliche Sensation folgt erst jetzt: Obwohl die Ermittler nach eigenen Angaben mehrere Tatverdächtige identifiziert haben, befindet sich nach dem derzeit bekannten Stand keiner von ihnen in Untersuchungshaft. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung. Ob sich die Vorwürfe am Ende vor Gericht bestätigen, wird ein Strafverfahren klären müssen. Ebenso selbstverständlich ist jedoch die Frage, warum bei einem Anschlag mit tödlichen Folgen, der weite Teile der kritischen Infrastruktur traf und bundesweit Entsetzen auslöste, offenbar keiner der identifizierten Verdächtigen in Haft sitzt.
Linksextremismus-Appeasement
Der Staat betont seit Jahren, wie entschlossen er gegen jede Form des Extremismus vorgehen wolle. Gerade deshalb wird man erklären müssen, weshalb mutmaßliche Beteiligte an einem Anschlag mit mehreren Todesopfern bislang auf freiem Fuß bleiben. Das Vertrauen in den Rechtsstaat lebt nicht nur von rechtsstaatlichen Garantien für Beschuldigte, sondern auch von der Erwartung der Bürger, dass schwerste politisch motivierte Straftaten konsequent verfolgt werden. Auch dann wenn sie von linksextremen Gewalttätern kommen.
Denn immer wieder taucht die bedrückende Frage auf: Gilt gegenüber linksextremistischen Straftätern derselbe Maßstab wie in anderen Bereichen des politischen Extremismus? Und weshalb erfährt die Öffentlichkeit von einem derart brisanten Ermittlungsstand offenbar nur in einem Nebensatz?
Entsetzt zeigt sich Markus Krall: „Die kriminelle Justiz schützt die kriminelle Terrororganisation Antifa, die von der kriminellen Bundesregierung finanziert wird.“ (Quelle)
***
Dieser Blog ist weiterhin dringend auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Wenn Sie helfen könnten, die Finanzierung der Technik sicherzustellen, wäre dies ganz großartig:
Oder per Überweisung auf
David Berger, IBAN: DE44 1001 0178 9608 9210 41 – BIC REVODEB2 – Stichwort: Schenkung
ÜBERWEISUNG (Stichwort: Schenkung)
Entdecke mehr von Philosophia Perennis
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.








