J.D. Vance über Henry Nowak: Die Anklage, die Europa erschüttert

(David Berger) US-Vizepräsident J.D. Vance reagiert auf den Tod von Henry Nowak mit einer scharf formulierten Stellungnahme, in der er sowohl die zuständigen britischen Behörden als auch die europäische Migrationspolitik kritisierte. Für Vance steht der Fall beispielhaft für ein tieferliegendes gesellschaftliches und politisches Versagen, das nach seiner Auffassung immer wieder zu vermeidbaren Tragödien führt.

„Henry Nowak starb auf dieselbe Weise, wie eine Zivilisation stirbt: verlassen, von Behörden in Handschellen gelegt, die ihm weder vertrauten noch sich um ihn kümmerten, und beschuldigt eines Hassverbrechens, das er nicht begangen hatte. Sein Mord ist ebenso tragisch wie empörend. Er sollte heute noch am Leben sein, und er wäre es auch, wenn die letzten Generationen europäischer Eliten dem politischen Selbsthass und der massenhaften Einwanderung standgehalten hätten – einer Einwanderung, bei der viele den Westen und die Menschen, die ihn lieben, verachten.

Henry war bei Weitem nicht der Erste, der auf so unnötige Weise sein Leben verlor, und ich fürchte, er wird nicht der Letzte sein. Jedes Mal, wenn ein Mensch wie er sein Leben verliert, ist die angemessene Reaktion – die einzige Reaktion – gerechter Zorn. Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die die Trump-Regierung der Welt vermittelt hat, ist, dass die Beendigung der Masseneinwanderung und die Verteidigung nationaler Souveränität eine Frage des politischen Willens und der Führung sind. Alles andere ist eine Ausrede.

Gerade weil wir den Westen lieben, wollen wir ihn bewahren. Wir lieben unsere Zivilisation. Wir lieben unser Land. Wir lieben unsere Kinder. Und niemand – wirklich niemand – sollte jemals auf die Weise sterben müssen, wie Henry Nowak gestorben ist. Möge Gott denen Trost spenden, die ihn geliebt haben, und möge seine Seele in Frieden ruhen.“ (Quelle)

Wo bleiben deutsche Politiker und Medien?

Der Fall Henry Nowak zugleich ein grundlegendes Problem im öffentlichen Umgang deutscher Politiker und ihrer Medien mit solchen Verbrechen. Fälle dieser Art werden erst ganz totgeschwiegen, wenn das nicht mehr möglich ist erhalten sie entweder nur begrenzte Aufmerksamkeit erhalten oder werden in den Kommentaren brutal instrumentalisiert – im Fall Nowak, indem den Menschen, die über den Rassismus gegen Weiße wütend sind, unterstellt wird, sie seine rechtextrem oder rassistisch. Auch die Angst davor, dass die Politiker, an deren Händen das Blut der Opfer klebt, ihre Macht verlieren könnten, spielt in der Diskussion eine große Rolle. So verschiebt sich in solchen Fällen der Fokus von den Opfern und den Umständen der Tat hin zu einer Debatte darüber, wie auf die öffentliche Empörung reagiert werden müsse. Nämlich am besten gar nicht, damit dann genug Zeit in Tagesschau & Co übrig ist, wenn irgendein Blindgänger in der Nähe einer Moschee einen Silvesterknaller losgelassen hat.

Berechtigte Fragen zu Migration, Integration, Kriminalität und staatlichem Handeln werden dadurch ganz gezielt in den Hintergrund geschoben. Dass die Trump-Administration diesen Teufelskreis zu durchbrechen bereit ist und so auch zur Menschenrechtslage in Europa regelmäßig interveniert, kann ihr gar nicht hoch genug angerechnet werden.

Addendum: Großbritannien – Tausende Menschen knien für Henry Nowak nieder

… begleitet vom ikonischen Song von Michael Jackson „They Don’t Care About Us“.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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