Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung keine Petition zum Migrationspakt veröffentlicht. Ein entsprechender Antrag der AfD-Fraktion wurde von den Abgeordneten der Fraktionen der CDU/CSU, der SPD, der FDP und den Grünen mit Mehrheit vertagt. 

Insgesamt liegen dem Petitionsausschuss aktuell mindestens 17 Petitionen zum Migrationspakt vor, von denen 12 zur Mitzeichnung der Bürger beantragt sind.

Als erster Politiker äußerte sich dazu heute Johannes Huber, Obmann der AfD-Fraktion im Petitionsausschuss, besorgt angesichts der Unterdrückung einer öffentlichen Debatte zum Migrationspakt:

„Der Petitionsausschuss hat Verfassungsrang, um sich um die Anliegen der Bürger zu kümmern. Es ist bezeichnend für das Demokratie- und Verfassungsverständnis der Altparteien, dass eine solch elementare Debatte unterdrückt werden soll. Es entsteht zunehmend der Eindruck eines Zensurausschusses.

Jetzt wird die Zeit zu knapp. Bewusste Verzögerungstaktik?

Nicht zuletzt weil vom vorgelagerten Ausschussdienst eingeräumt wurde, dass die Ablehnung einer Veröffentlichung aus politischen Erwägungen getroffen wird. Aufgrund der knappen Zeit bis zur möglichen Unterzeichnung des Migrationspaktes am 10. Dezember 2018 wäre es aus demokratischen und rechtsstaatlichen Gründen absolut notwendig, ab sofort eine öffentliche Diskussion im Bundestag als Entscheidungsgrundlage für die Bundesregierung zuzulassen.

Diese Möglichkeit wird den Bürgern verwehrt. Die etablierten Parteien dürfen sich also nicht wundern, wenn sich immer weniger Wähler durch sie vertreten fühlen.“

PP hatte genau das vorhergesagt und wurde deshalb als Fakenewsverbreiter beschmipft

Gegenüber der News-Polizei „Correctiv“ hatten linke Politiker noch vor kurzer Zeit angegeben, dass die Petition selbstverständlich kommen werde und ich nur Falschnachrichten verbreitet habe. Allerdings widersprachen sich die befragen Politiker untereinander immer wieder, was „Correctiv“ aber nicht auffiel.

Wichtig war da anscheinend nur, dass im Zusammenhang mit PP von „Fakenews“ geredet wurde.

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