(Ifis) Die linken Terrorangriffe auf Hamburg zeigten uns Bilder, wie wir sie vorwiegend aus Bürgerkriegsregionen kennen. Eine Schneise der Verwüstung durchzieht die Stadt, geplünderte Läden, brennende Autos, Bürger verbarrikadiert in ihren Wohnungen.

Nicht von ungefähr machte gestern der Gag die Runde, Trump hätte Merkel gefragt, warum sie den G20-Gipfel ausgerechnet in Aleppo veranstaltet hätte …

Knapp 10% der gesamten deutschen Polizei ist vor Ort. In einer einzigen Stadt. Die Härte der Lage zwingt sogar zum Einsatz von Spezialeinsatzkräften.

Die Bilanz ist erschreckend: Hunderte von verletzten Polizeibeamten als Indiz für den aufopfernden Einsatz unserer Polizei und trotzdem erleidet Hamburg die schlimmsten von Menschen gemachten Verwüstungen seit dem 2. Weltkrieg.

Die rote SA führt vor, was eine gut geführte Terrortruppe anrichten kann.

Die Frage liegt nahe, wie es aussehen würde, wenn der Islamische Staat nicht zu klassischen Terrorangriffen greifen würde, sondern Deutschland mit ähnlicher Strategie angreifen würde.

Die Ausgangslage ist beängstigend. Der aktuelle Verfassungsschutzbericht vom Juni 2017 errechnet ein Islamismuspotential von fast 25.000 Personen.

Ohne Zahlen zu den Anhängern des eigentlichen IS auch nur nennen zu können. Das bedeutet, dass rund 0,5% der Muslime in Deutschland dem Islamofaschismus ( Jaklin Chatschadorian) zugerechnet werden.

Zum Vergleich: Dem Rechtsextremismus werden 23.100 Personen, also rund 0,02% der deutschen Bevölkerung zugerechnet. Der Anteil an der jeweiligen Bevölkerung ist also rund 25x kleiner.

Aus den Vorgängen um Köln und anderen europäischen Städten wissen wir aber, dass eine Mobilisierung darüber hinaus relativ leicht erreichbar ist.

Über das Potential kann nur spekuliert werden, aber es ist vernünftig anzunehmen, dass es umso größer wird, je mehr legale Vorgehensweisen und massenkompatible Themen eingesetzt werden.

Zielsetzung des Islamischen Staats: Der Islamische Staat will genau das, was der Name sagt: einen Staat, in dem der (sunnitische) Islam herrscht. Dazu gehört den Islam „mit Feuer und Schwert“ zu exportieren und den Krieg gegen die „Kreuzfahrer„, also auch Deutschland zu führen.

Bisher wurden die Länder der „Kreuzfahrer“ mit klassischem Terror angegriffen.

Im Dokument „Idarat at Tawahoush“, auf deutsch „Das Management bestialischer Grausamkeit“, das bereits 2004 von der irakischen Sektion Al Quaidas verfasst wurde, gilt als strategische Richtlinie hierfür.

Zentrale Strategie ist die langfristige Zermürbung der technisch und wirtschaftlich haushoch überlegenen freien Welt, um das Klima für die Ausbreitung des Islam zu fördern und Maßnahmen dieser Länder gegen den Islamischen Staat zu behindern. Hamburg ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dieses Dschihads.

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