Wo immer Merz auftritt, wird er mit Buhrufen empfangen. Auf Social Media ist Merz-Bashing inzwischen zum garantierten Quotenbringer geworden. Ein simpler Clip von mir ging bei Facebook durch die Decke (84.000 Aufrufe), weil er den Nerv der sich verarscht fühlenden Wähler traf.

Gleichzeitig macht dieser Clip, den ich auf mehreren Plattformen veröffentlichte, aber auch den allgegenwärtigen Shadowban für kritische Beiträge deutlich, wobei Facebook inzwischen toleranter als Youtube und Twitter zu sein scheint und als einzige Plattform das „viral gehen“ politischer Kritik erlaubt.
Hauptintention dieses Artikels ist es deshalb, zu dokumentieren, wie der Shadowban (Reichweitenreduktion für regierungskritische Beiträge) funktioniert und welche extrem verzerrende Auswirkung er auf Meinungs- und Informationsfreiheit hat.
Shadowban statistisch belegt
Hier die Aufrufstatistiken von Facebook (oben) und Youtube (unten) im Vergleich. Die Erstveröffentlichung bei Youtube brachte es auf gerade mal 39 Aufrufe und wurde nicht mal treuesten Followern angezeigt. Gleichzeitig startete der Clip bei Facebook in nie erlebtem Tempo durch und wies schon nach 1 Tag über 80.000 Aufrufe auf.
Das veranlasste mich, bei Youtube einen neuerlichen Versuch zu wagen. Ich änderte den Titel geringfügig, vor allem aber löschte ich den Begleittext (siehe am Schluss), so dass Youtube keinen Hinweis mehr auf den Inhalt hatte.
Und siehe da, nur 1 Tag später lief der gleiche Clip wesentlich besser und wurde erst bei der magischen Tausend-Grenze ausgebremst (wie fast alle meine politkritischen Clips bei Youtube).

Shadowban einfach erklärt
Shadowban ist eine subtile, schwer nachzuweisende aber ungeheuer effiziente Methode der Zensur. Man beschränkt die Reichweite, teilweise extrem, wie obiges Beispiel belegt. Man kann und darf also alles sagen und posten, aber die Plattformen entscheiden, wer bzw. wie viele es sehen dürfen. Um Beschwerden der Trusted Flagger gering zu halten, werden erkennbar kritische Beiträge deshalb von Anfang an drastisch reduziert, ein bereits fest in den Algorithmen verankerter Automatismus.
Bei Google/Youtube geschieht das sogar mit erkennbar politischer Intention (Demokraten-Nähe, rotgrüne Botschaften). Google manipuliert dabei sogar die Suchergebnisse. Kritische Beiträge werden im Ranking reduziert, und erscheinen dann erst auf den Folgeseiten der Suchergebnisse, obwohl sie von Popularität und Anzahl der Suchanfragen auf die erste Seite gehört hätten. Manche Beiträge sind sogar unauffindbar, so erging es zB. der „Allesdichtmachen“ Initiative auf Youtube. Man fand nur Beiträge, die sich kritisch mit dieser Aktion auseinandersetzten, aber nicht die Aktion selber. PP berichtete darüber
Hier der Textbeitrag zum Video, der offenkundig den Bann auslöste:
Noch nie hat ein deutscher Bundeskanzler so viel Hass auf sich gezogen. Ich merke es an den Kommentaren unter meinen Facebook- und Blogbeiträgen. Und noch nie hat ein Kanzler die Verachtung in diesem Ausmaß verdient. Ein Lügner und Wahlbetrüger, der dann auch noch seine Wähler beschimpft, und während er Hunderte Milliarden sinnlos in die Welt verprasst, die Deutschen auffordert, gefälligst mehr zu arbeiten und weniger zu jammern, gehört einfach nicht in das Kanzleramt.
Link zu meinen Youtube-Kurzclips:
https://www.youtube.com/@pommesleibowitz/shorts
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Derzeit ist unklar, wie lange PP die Kosten für die Technik noch bestreiten kann. Wenn Sie mithelfen wollen, dass PP noch seinen 10. Geburtstag erreicht, dann bitte
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