(David Berger) Es ist wieder so weit: Juden in Deutschland müssen erneut um ihr Leben fürchten, wenn sie als Juden erkennbar sind. Jude ist wieder zu einem Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen geworden.  An „couragierten rassismusfreien“ Schulen fürchten jüdische Schüler ums Überleben.

Auf einen Mann mit Kippa wurden von einem Schulhof Steine geworden. Wer seinen Antisemitismus nicht offen ausleben will oder kann (besonders Politiker aus der SPD und von der Linkspartei usw.) versteckt ihn hinter seiner „Israelkritik“ („Das wird man wohl noch sagen dürfen …“).

Der Al-Quds-Tag ist dafür berüchtigt, ebenso berüchtigt wie der ausbleibende Versuch der Stadt Berlin dagegen etwas zu tun. „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein”, „Juden sind Kindermörder“ und „Allahu Akbar“-Rufe sind dann wieder auf dem Kudamm zu hören …

Der Journalist Claus Strunz von Sat1 hat, anlässlich dieser Zustände, ein Experiment gewagt und 24 Stunden als Jude in Berlin gelebt.