(David Berger) Das Muster kommt uns reichlich bekannt vor: Irgendwo auf der Welt taucht ein Virus auf. Die Medien schalten sofort in den Ausnahmezustand. Experten prognostizieren Millionen Tote. Politiker sprechen von Verantwortung und Solidarität. Pharmakonzerne präsentieren neue Impfstoffe. Und die Bevölkerung wird erneut psychologisch auf hysterische Angst, Gehorsam und Kontrollmaßnahmen eingeschworen.
Genau dieses Drehbuch scheint nun mit dem Hantavirus wiederholt zu werden.
Dabei sind Hantaviren seit Jahrzehnten bekannt. Weltweit infizieren sich jedes Jahr zehntausende Menschen, ohne dass jemals von einer globalen Pandemie die Rede gewesen wäre. In den USA wurden seit Beginn der Überwachung durchschnittlich nur rund 30 Fälle pro Jahr registriert, etwa zehn Menschen sterben daran. Trotzdem reichen plötzlich einige Fälle auf einem Kreuzfahrtschiff aus, um internationale Alarmmeldungen auszulösen und eine neue Welle öffentlicher Panik anzuschieben.
Bewusste Angstmache
Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor einer starken Ausbreitung, lobt Quarantänemaßnahmen und fordert verstärkte Überwachung. Auch das RKI stimmt wie auf Befehlszuruf in die totalitären Volksgesundheits-Rufe ein. Menschen sollen sich isolieren, Kontaktpersonen werden über Wochen kontrolliert und ihrer Grundrechte beraubt. Positiv Getestete werden unter Bedingungen transportiert, die an Ebola erinnern – Schutzanzüge, Spezialfahrzeuge, Abschirmung. Gleichzeitig heißt es offiziell weiterhin, eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung sei entweder selten oder kaum relevant. Ja, nicht wenige Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass es eine solche Übertragung nicht gibt.
Genau hier zeigt sich das moderne Orwellsche „Doppeldenk“: Eine Krankheit soll angeblich nur schwer zwischen Menschen übertragbar sein, gleichzeitig rechtfertigt man Maßnahmen, als stünde die Menschheit vor einer apokalyptischen Seuche. Dieses bewusste Erzeugen widersprüchlicher Botschaften verwirrt die Bevölkerung und macht sie politisch verteidigungsunfähig. Angst ersetzt rationale Verhältnismäßigkeit.
Wichtigstes Ziel: Grundrechte außer Kraft setzen
Schon während Corona konnte man beobachten, wie schnell Regierungen bereit waren, Grundrechte außer Kraft zu setzen. Spanien und Italien gehörten damals zu den ersten westlichen Staaten, die ganze Gesellschaften stilllegten, während selbst China zunächst nur einzelne Regionen abriegelte. Spaniens Ministerin sprach später von einer „einmaligen Operation“ unter Beteiligung von 23 Staaten – eine Formulierung, die bis heute Fragen aufwirft.
Hinzu kommt die wachsende Macht internationaler Gesundheitsstrukturen. WHO-Chef Tedros verweist offen auf neue Kompetenzen und globale Koordinierungsmechanismen im Rahmen der Internationalen Gesundheitsvorschriften. Nationale Parlamente und demokratische Kontrolle geraten dabei zunehmend ins Hintertreffen. Unter dem Vorwand der Gesundheit entsteht Schritt für Schritt ein transnationales Krisensystem, das im Ernstfall weitreichende Eingriffe legitimieren soll.
Auffällig ist auch der Zeitpunkt. Kurz vor der neuen Hanta-Hysterie scheiterten die Verhandlungen über das „Pathogen Access and Benefit Sharing“-System, den zentralen wirtschaftlichen Teil des WHO-Pandemieabkommens. Dabei geht es um Milliardenmärkte, Impfstoffe, Patente und die Verteilung zukünftiger Gewinne. Genau in diesem Moment beginnt ausgerechnet und plötzlich die nächste globale Gesundheitswarnung.
Moderna & Co riechen Riesengeschäft
Auch wirtschaftlich ist die Richtung längst erkennbar. Moderna und andere Unternehmen arbeiten bereits an mRNA-Impfstoffen gegen Hantaviren – obwohl die Krankheit statistisch kaum eine globale Bedrohung darstellt. Der Markt entsteht nicht aus medizinischer Notwendigkeit, sondern aus medial erzeugter Angst. Die eigentliche Ware ist nicht Gesundheit, sondern Unsicherheit.
Die entscheidende Erkenntnis lautet deshalb: Moderne Pandemiepolitik funktioniert nicht primär über Krankheitserreger, sondern über psychologische Steuerung. Der Erreger liefert lediglich den Anlass. Die eigentliche Dynamik entsteht durch Dauerbeschallung, Angstkommunikation, Notstandslogik und soziale Konditionierung. Dass unsere Propaganda-Medien hier ganz vorne mit dabei sein, wird keinen mehr verwundern, der die Corona-Hysterie miterlebt hat. Aus Bürgern werden potenzielle Gefährder. Aus Grundrechten werden vorübergehende Privilegien, die man sich über Gehorsamsleistungen – notfalls unter Inkaufnahme des eigenen Todes, schwerer gesundheitlicher Schäden oder wirtschaftlichen Ruins – zurück verdienen muss. Und aus Ausnahmezuständen wird schleichend „neue Normalität“.
Wer die Corona-Jahre aufmerksam beobachtet hat, erkennt die Mechanismen sofort wieder. Deshalb ist Misstrauen in dieser Stunde keine Paranoia, Widerstand kein Verbrechen, sondern demokratische Selbstverteidigung.
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