(David Berger) Die Ankündigung der US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard, eine umfassende Untersuchung von 120 US-finanzierten biologischen Laboren einzuleiten, dürfte die seit Jahren schwelende Debatte um sogenannte „Gain-of-Function“-Forschung erneut anheizen. Besonders im Fokus stehen dabei 40 Einrichtungen in der Ukraine – ein geopolitisch hochsensibles Umfeld, das Fragen nach Sicherheit, Kontrolle und Transparenz aufwirft.
Offiziell soll die Untersuchung klären, welche Forschungsprojekte in den Laboren durchgeführt wurden, welche biologischen Materialien dort lagern und ob die bestehenden Sicherheitsstandards ausreichend sind. Doch hinter der administrativen Prüfung steht ein weit größeres politisches und wissenschaftliches Konfliktfeld: die Sorge vor riskanter Forschung an potenziell gefährlichen Krankheitserregern.
Die Warnungen von Victoria Nuland im Ukraine-Krieg
Die Diskussion erhielt zusätzliche Brisanz durch frühere Aussagen von Victoria Nuland. Sie hatte während des Ukraine-Krieges eingeräumt, dass man besorgt sei, russische Streitkräfte könnten Zugriff auf sensible biologische Forschungsdaten oder Materialien erhalten. Für Kritiker war dies ein Hinweis darauf, dass in den betreffenden Einrichtungen deutlich mehr als rein zivile Gesundheitsforschung betrieben worden sein könnte.
Im Zentrum der Kontroverse steht die sogenannte Gain-of-Function-Forschung. Dabei werden Viren oder andere Erreger gezielt verändert, um ihre Übertragbarkeit, Anpassungsfähigkeit oder Gefährlichkeit besser zu verstehen. Befürworter argumentieren, solche Forschung sei notwendig, um zukünftige Pandemien vorherzusehen und Impfstoffe schneller entwickeln zu können. Kritiker hingegen warnen seit Jahren davor, dass gerade diese Experimente selbst ein unkalkulierbares Risiko darstellen könnten.
Besonders umstritten bleibt auch hier die Rolle von Anthony Fauci. Fauci hatte wiederholt betont, dass keine verbotene oder hochriskante Gain-of-Function-Forschung finanziert worden sei. Seine Kritiker werfen ihm jedoch vor, die Definition der Forschung bewusst eng auszulegen und Projekte indirekt über internationale Kooperationen ermöglicht zu haben. Der Verdacht lautet, dass sensible Forschung bewusst in Staaten außerhalb der USA ausgelagert wurde, um strengere amerikanische Auflagen und politische Widerstände zu umgehen.
Covid-19 und Hanta als Biowaffenprodukte?
Tulsi Gabbard dazu:
„Wir arbeiten daran gemeinsam mit Jay Bhattacharya und hoffen, schon sehr bald konkrete Informationen dazu veröffentlichen zu können – nämlich zu genau dieser Verbindung zwischen der Gain-of-Function-Forschung und dem, was wir bei COVID-19 erlebt haben. Ich meine, das wäre außergewöhnlich. Denn damit das Publikum versteht, worum es geht: Falls es tatsächlich die Forschung von Peter Daszak zusammen mit der sogenannten ‚Fledermausfrau‘ aus Wuhan war, die diese Pandemie ausgelöst hat, dann hätte Anthony Fauci genau das mitfinanziert, was er gegenüber Senator Rand Paul immer und immer wieder abgestritten hat … unter Eid. Ist es da wirklich verwunderlich, dass er noch vor dem Ende der Amtszeit von Präsident Joe Biden eine vorbeugende Begnadigung angestrebt hat? Und dass Menschen wie Dr. Jay Bhattacharya unter Druck gesetzt und diffamiert wurden – im Grunde jeder, der sagte: ‚Ich weiß nicht, ob das natürlichen Ursprungs ist. Das wirkt eher wie ein Laborunfall. Und warum das so wichtig ist, liegt nicht nur daran, was in der Vergangenheit passiert ist. Sondern daran, dass diese Forschung in Biolaboren auf der ganzen Welt stattfindet. Niemand weiß, welche Arten von Krankheitserregern sich in diesen Laboren befinden und ob ihre Freisetzung eine weitere COVID-ähnliche Pandemie auslösen könnte. Aber wenn wir die Interessen und die Sicherheit der amerikanischen Bevölkerung schützen wollen, dann müssen wir dieser Forschung ein Ende setzen.“
Die nun angekündigte Untersuchung soll daher weit über eine bloße Sicherheitsprüfung hinausgehen. Dazu kommt noch ein weiterer. sehr aktueller Aspekt: Wenn der derzeit von WHO & Co zelebrierte Hantavirus-Ausbruch sich als echte Bedrohung erweist, wird die Schlüssel-Forschung darin bestehen, das Genom des fraglichen Virus auf Hinweise auf Gain-of-Function-Manipulationen zu untersuchen. Mit der Frage: Ist dieser Hantavirus ein Biowaffenprodukt?
Bereits vor drei Jahren konnte Prof. Dr. Roland Wiesendanger im Bundestag auf Einladung der AfD zeigen, dass das Corona-Virus eindeutig im Wuhaner Labor gezüchtet und dort „scharf gestellt wurde“. In diesem Zusammenhang wurde die Forderungen nach strengeren Gesetzen laut, die die die Grenze festlegen, wo Forschung aufhört und das Verbrechen beginnt.
Nicht gekannte Gefahren: Gesetzgeber muss „Gain of function“-Forschung verbieten
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