(David Berger) Wieder einmal haben wir ein Terrorwochenende hinter uns, in dem uns unmissverständlich vor Augen geführt wurde, was die weltweit erfolgreiche Verbreitung des Islam bedeutet: 

Nizza David berger 11Am Hauptbahnhof der südfranzösischen Stadt Marseille hat ein Mann zwei Frauen erstochen und wurde dann von den Soldaten erschossen, die derzeit zu Tausenden das Straßenbild französischer Städte prägen. Der „Islamische Staat“ hat sich zu der Tat bekannt, er war über die Pläne des „Gotteskriegers“ vorab informiert.

In England gab es alleine in der Sonntagnacht fünf Stabbing-Attacken: dabei gab es zwei Tote und fünf Schwerverletzte innerhalb von zwei Stunden. Die zuständigen Behörden sprechen von Horrorbildern, die sich ihnen geboten hätten. Alle Attacken liefen nach dem von dem Monatsmagazin des „Islamischen Staats“ empfohlenen Vorgehen ab.

Ebenfalls ganz nach dem Muster der vom „Islamischen Staat“ empfohlenen Massaker lief ein Terroranschlag in der kanadischen Stadt Edmonton ab: Der 30-jährige Muslim raste zunächst mit einem Auto in eine Menschenmenge, um dann von der Polizei gestoppt mit einem Messer auf diese loszugehen. Im Auto fanden die Sicherheitskräfte eine Flagge des „Islamischen Staats“. Bei dem Attentäter handelt es sich um einen Asylbewerber aus Somalia.

Noch unklar sind die Motive, die die Täter bei dem Massaker von Las Vegas hatten. Der Merkur berichtet: „Beim Casino Mandalay Bay in Las Vegas ist es offenbar zu einer Schießerei bei einem Musikfestival gekommen.  Es soll zwei Tote geben, die Täter sind noch auf der Flucht. Bei der Schießerei in Las Vegas sollen mindestens zwei Menschen getötet worden – 24 weitere seien verletzt. Das berichtet laut n.tv ein Kliniksprecher. Die Verletzten würden wegen Schussverletzungen behandelt, sagte er. Womöglich gibt es zwei Tatorte: Auf Twitter wurde berichtet, zwei Angreifer hätten vor dem Mandalay Bay Casino auf Sicherheitskräfte geschossen. Es heißt aber auch, dass mehrere Personen bei einem Country-Music-Konzert das Feuer eröffnet haben.“

Heavy.com geht bereits von einem islamistischen Hintergrund aus, u.a. auch deshalb, weil das Mandaly-Bay-Massaker ebenfalls genau nach IS-Plänen abgelaufen zu sein scheint. (Update 2.10.2017: Inzwischen hat sich – laut „Welt“ – der „Islamische Staat“ zu dem Attentat bekannt)

Diese Anschläge sind ohne Zweifel schlimm. Jedes Menschenleben, das hier einer unmenschlichen Ideologie zum Opfer fiel, müsste einen Aufschrei des Entsetzen bei uns auslösen.

Das eigentlich Besorgniserregende ist freilich die Gelassenheit, mit der wir inzwischen diesen Allahu Akbar-Terror hinnehmen. 

Woher kommt diese Abstumpfung? Teils daher, dass uns diese Lethargie von Politikern Politikern („müssen uns an Terror gewöhnen“, „Terror gehört zum Leben einer Großstadt“) und Nannymedien („es ist wahrscheinlicher in seiner Spülmaschine zu ertrinken als durch ein IS-Attentat umzukommen“) verordnet wurde. Teils hat sie ihre Ursache in der Tatsache, dass dieser Terror so geballt auftritt, dass unsere Energie sich darüber erregen, inzwischen weitgehend aufgebraucht ist.

Die Psyche reagiert hier – zum Selbstschutz so ähnlich wie unser Körper: Wir können nur an einer begrenzten Zahl an Stellen unseres Körpers Schmerz empfinden. Wird die Zahl dieser Stellen zu groß, stellt der Körper (vereinfacht ausgedrückt) das Schmerzempfinden an weiteren Stelle ein.

Der fanatische Islam ist nicht einfach nur die Religion der zurückgebliebenen Wilden aus der Wüste, wie uns das die Bessermenschen-Ideologen mit einer Mischung aus Faszination und Gruseln gerne verkaufen möchten.

Wenn es um Gewalt und Terror geht, dürfte der Islam gegenüber allen anderen Kulten und Kulturen einen deutlichen Vorsprung haben. Die ebenso perfide wie erfolgreiche Strategie des Dschihad basiert darauf.

Wenn wir dieser Strategie weiterhin mit nur mit unseren bisherigen Strategien („Wir machen einfach weiter so wie bisher“ oder „Wir müssen die soziale Lage dieser Menschen ändern, um sie vom terror abzuhalten“) antworten, werden wir diese Schlacht verlieren. Falls wir nicht längst schon unterworfen sind.

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