Deutschland auf dem Weg ins „progressive Labor“, Friedrich Merz als Kanzler ohne Ausfahrt, Jens Spahn im Urlaubsmodus – und Papst Leo XIV. stellt ausgerechnet dort einen Altar auf, wo die Französische Revolution einst die Guillotine errichtete: An Gesprächsstoff mangelte es in dieser Sonntagsrunde des Kontrafunks wahrlich nicht.
Gemeinsam mit der österreichischen Journalistin und früheren Politikerin Ursula Stenzel und Kontrafunk-Redakteur Roger Letsch diskutiere ich über Neutralität und Krieg, die gefährliche Nähe von Teilen der politischen Linken zu islamistischen Milieus, das Berliner Wohnungsdesaster und sozialistische Enteignungsträume, die Selbstherrlichkeit der politischen Klasse sowie die Frage, wohin Friedrich Merz die CDU noch führen will.
Berlin als „progressives Labor“?
Mein persönlicher Höhepunkt war allerdings der Frankreichbesuch Papst Leos XIV.: Zehntausende junge Katholiken auf der Place de la Concorde, das „Salve Regina“ auf den Lippen – und der Altar genau an jenem geschichtsträchtigen Ort, an dem die Revolution Ludwig XVI. unter die Guillotine schickte. Mein Fazit in der Runde: Die Revolution brachte die Guillotine – Leo bringt den Altar zurück.
Und weil Berlin inzwischen ganz offiziell als „progressives Labor“ gepriesen wird, blieb nur noch eine Frage: Was taugt ein politisches Experiment, bei dem die Verantwortlichen vor allem eines verhindern wollen – eine Kontrollgruppe?
Die neue Sonntagsrunde des Kontrafunks – hier im Video:
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