(David Berger) Die linken Leichenfledderer von Claudia Roth bis Thomas Oppermann instrumentalisieren den Tod eines abgeschobenen Afghanen für ihre politische Agenda auf perfide und pietätlose Weise

In Kabul soll sich ein vor einer Woche aus Deutschland abgeschobener afghanischer 23-jähriger Asylbewerber selbst das Leben genommen haben. Er hatte zuvor mehrere Jahre in Deutschland gelebt und war wegen mehrerer Delikte, u.a. Körperverletzung und Drogenbesitz (!) rechtskräftig verurteilt worden.

Noch sind die Umstände des Todes nicht geklärt, dennoch beginnt man ihn bereits zu instrumentaliseren

Noch ist die Nachricht von einem Suizid nicht ausreichend gesichert – das Bundesinnenministerium bestätigt lediglich, dass Angaben der freilich kaum sehr zuverlässigen Behörden in Afghanistan auf einen Suizid „hindeuten“ – hat bereits die schamlose Instrumentalisierung der Nachricht vom Suizid begonnen.

Ausgerechnet aus den Reihen jener Gruppen, die sonst nach jeder Vergewaltigung oder einem Mord an deutschen Kindern und Frauen durch Afghanen, Syrer, Iraker, Pakistanis etc. als einzige Sorge umtreibt, dass das Wasser auf die Mühlen von AfD & Co sein und man den Einzelfall mit regionaler Bedeutung „instrumentalisieren“ könnte , kommt nun – statt Mitleid mit dem Afghanen – sofort die schamlose Instrumentalisierung seines Todes. Noch bevor die Leiche ganz kalt ist Umstände überhaupt geklärt sind.

Claudia Roth fordert Abschiebungen nach Afghanistan sofort zu stoppen

Über die Nachricht versucht man nun Horst Seehofer, der das verordnete Schönwetter des Systems Merkel durch seine Wahlkampfaktion für die CSU etwas gestört hatte, zum Rücktritt zu zwingen. Von Bundestags-Vizepräsident Thomas Oppermann (SPD) kommen ebenso schwerste Vorwürfe an Seehofer wie von der Kleinausgabe von Martin Schulz, dem Juso-Vorsizenden Kevin Künert, der pflichtgemäß den Rücktritt Seehofers fordert.

Da riechen natürlich auch Grüne und Linke sofort Morgenluft: „Wer aus Profilierungsgründen junge Menschen, die einen großen Teil ihres Lebens in der Bundesrepublik verbracht haben, in die Gefahren eines Kriegs- und Krisengebiets und in die Hoffnungslosigkeit abschiebt, trägt einen Großteil der Verantwortung, wenn diese das 69. Lebensjahr nicht erreichen.“ So Jan Korte von der Linkspartei auf perfide Weise. Ähnlich auch der unvermeidliche Anton Hofreiter, der nach gut grüner Tradition den Moralapostel spielte und feststellte, Seehofer sei in seinem Amt „moralisch überfordert und schlicht ungeeignet, seine Aufgaben verantwortungsvoll zu erfüllen“.

Claudia Roth, geübt in der schamlosen Instrumentalisierung von Toten, geht mit der Instrumentalisierung des Vorfalls noch weiter, indem sie von der Bundesregierung fordert, Abschiebungen nach Afghanistan sofort auszusetzen.

Eine gewissenlose Meute schleift den toten Afghanen als Trophäe durchs Internet

Tausendfach wurden diese Forderungen beim anschließenden Shitstorm wiederholt, um das Bild vollständig zu machen:

Eine Meute von gewissenlosen Politikern unterstützt von den gleichgeschalteten Medien und durch die öffentliche Meinung aufgehetzten Internet-Hassaktivisten schleift den toten Afghanen triumphierend wie eine Siegestrophäe durchs Internet, lauthals ihre politischen Parolen in die Menge schreiend. Und sich in all seiner Pietätlosigkeit und Leichenfledderei noch als Bessermenschen fühlend. Widerlich!

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