Ein Gastbeitrag von A.R. Göhring

Claudia Roth, die grüne Bundestagsvizepräsidentin, brach eine Schweigeminute der AfD im Reichstag ab, weil sie von der AfD war, weil sie dem ermordeten jüdischen Mädchen Susanna Feldman galt und weil der Täter als mohammedanischer „Flüchtling“ die „falsche“ Identität hat.

Bundestag: Altparteien stören Gedenkminute für Susanna, Claudia Roth unterbricht Gedenken

Inn diesem Zusammenhang wurde immer wieder in den alternativen Medien und den sozialen Netzwerken daran erinnert, dass Claudia Roth selber keine Probleme damit hat, Tote mit einer Schweigeminute zu instrumentalisieren, wenn  es ihrer politischen Agenda in den Kram passt und die Opfer die „richtigen“ sind. Und die Täter, die „kolonialistischen Europäer“ (meistens alte Männer), die richtigen.

Roth ist mit ihrer Selbstgerechtigkeit und dem Missbrauch bestimmter Menschengruppen zu doch recht egoistischen Zwecken übrigens nicht alleine. Im selben Jahr, 2015, war bei Günther Jauch in der Talkshow ein Brandenburger zu sehen, der mit seinem uralten Fischkutter unbedingt über die Flüsse in die Nordsee, dann durch den Atlantik und die Meerenge von Gibraltar hinein ins Mittelmeer fahren wollte, um dort irgendwie angebliche Flüchtlinge zu retten.

Um sich und seinen Bessermenschen-Verein möglichst brachial bekannt zu machen, nötigte er die Gäste Jauchs unabgesprochen zu einer Schweigeminute für Ertrunkene, was den Moderator sichtlich empörte.

Genützt hat es: Der Verein wurde bekannt und erhielt viele Spenden und Meldungen Freiwilliger. So geht Menschen-Benutzung für die eigene Prominenz.

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