(David Berger) Riesenaufregung wegen EU-Kommissar Günther Oettinger. Tagesschau.de spricht in gewohnt einseitiger Manier von einer „Skandalrede“ und zitiert  Familienministerin Schwesig von der SPD, die gleich mit den zwei Lieblingstotschlag-Begriffen politisch korrekter Menschen um sich wirft – und Oettinger „Rassismus“ und „Homophobie“ vorwirft.

Ich als schwuler Mann bin ja froh, dass sich Frau Schwesig anscheinend so in Sachen Homophobie stark macht. Ich habe nur ein echtes Problem, denn ich kann bei Oettinger keine Homophobie erkennen.

Wer aber „Homophobie“ schreit, noch bevor er recht nachgedacht hat, erweist der Sache Homosexueller einen Bärendienst.

Wörtlich sagte Oettinger:

„Ich habe die Homo-Ehe in einer Liste von Themen, Initiativen und Debatten genannt, die in Deutschland die politische Tagesordnung bestimmen … Mir geht es darum, diese Liste an Themen zu ergänzen – insbesondere um das Thema Wettbewerbsfähigkeit.“

berlin-csdEhrlich gesagt hat Oettinger mit solch einer Aussage mehr gegen Homophobie getan als Frau Schwesig. Denn tatsächlich ist es doch so, dass das permanente Mimimi in Sachen Homoehe – sowohl der Homoverbände als auch der linksgrünen Politiker, die Homosexuelle nur für ihre eigenen Interessen instrumentalisieren, die Menschen in Deutschland ganz gewaltig nervt. Und dadurch erneut Homophobie provoziert.

Dass Oettinger in diesem Zusammenhang das Thema Wettbewerbsfähigkeit ansprach, hat einen ganz bestimmten Grund:

Die angebliche Diskriminierung Homosexueller wird derzeit von bestimmten Politikern und Lobbygruppen, die nur für eine kleine Minderheit Homosexueller in Deutschland sprechen, dazu benutzt, das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“ – zum Schaden den Wirtschaft und in letzter Konsequenz auch der homosexuellen Arbeitnehmer – weiter zu verschärfen. 

Die ganz große Mehrheit der Menschen in Deutschland hat keinerlei Probleme mit Homosexuellen. Ihnen ist nur nicht wirklich verständlich zu machen, dass das Überleben Deutschlands davon abhängig ist, ob man die Lebenspartnerschaft zwischen zwei Männern nun Lebenspartnerschaft oder Ehe nennt.

Und auch dass man derzeit Homosexuellen einredet, die bloße Toleranz ihrer Mitmenschen sei schon diskriminierend und sie sollten echte Akzeptanz für ihren Lebensstil einfordern, ist Gift für die Integration Homosexueller in die Gesamtgesellschaft.

Überzogene Forderungen linksgrüner Homaktivisten, die bei der Kritik an Oettinger ausschlaggebend sind, führen dazu, dass die mühsam erkämpfte Toleranz Homosexueller wieder zerstört wird.

Insofern ist es nicht Oettinger, der Homosexuellen durch seine Äußerungen nachhaltig schadet. Vielmehr ist die Reaktion Schwesigs wie gemacht dafür, der Akzeptanz Homosexueller in unserer Gesellschaft nachhaltig zu schaden.

***

Foto: (c) von Jacques Grießmayer (Eigenes Werk) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

7 Kommentare

  1. Ich als Mitglied der Gesellschft kann zustimmen, dass ich grundsätzlich nichts gegen Sexuelle habe. Es stört mich ganz massiv, wenn die Gesellschaft sich darauf einigt, jemanden als Hexe zu deklarieren. Während noch zu meinen Lebzeiten sich Menschen das Leben genommen haben (davon einer auf dessen Forschung mein Studiengang beruhte) weil sie fanden, so in dieser Gesellschaft nicht mehr leben zu können, so treiben böse (oder dumme?) Menschen das Pendel weiter. Sie können es nicht zur Ruhe kommen lassen. Ein Pendel schlägt immer vor und zurück, wenn man nicht die Finger davon lässt.

  2. diese Totalausfall-Quotentussi sollte sich lieber mit unseren Fachkräften für Vergewaltigung, Raub, Mord, usw auseinandersetzen. Die verabreden sich nämlich jedes WE zum „schwulen klatschen“ & würden ma liebsten Baukräne aufstellen! …

  3. Schwesig, die sich selbst Frauenministerin nennt, hat also Angst vor denen, die vor Homosexuellen Angst haben. Somit ist sie wohl Homophobiephob. Das ist schon eine schwere psychische Störung.

    Im übrigen meine ich, sollte man Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit besser beim Namen nennen, anstatt falsche Fremdwörter hierfür zu verwenden. Und wenn schon ein Fremdwort für feindliches, dann geht’s mit Mis- oder Miso- los. Also Misohomie oder Misohom …

  4. unsern täglichen shitstorm gib uns heute….

    momentan kann doch wirklich kein mensch in der öffentlichkeit auch nur einen halbsatz sagen, ohne das stehenden fußes ein veritabler shitstorm, hässliche private emails oder andere unerträgliche misthaufen aus dem leben der betroffenen personen durch die medien irrlichtern.

    ich frage mich was das soll? ernst nehmen kann ich das alles nicht mehr!

    ist das vielleicht der sinn dieser medialen loghorrhö? das man keinen politiker mehr ernst nimmt?

    als ob es dazu dieser ewigen shitstormes bedürfte, deren politik reicht dazu doch völlig aus

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