Was hat die katholische Kirche mit Machtpolitik zu tun? Warum können moralische Verbote als Herrschaftsinstrumente missbraucht werden? Und weshalb braucht der Mensch Grenzen, um wirklich frei zu sein? Darüber spricht der Atheist Robert Cibis in seiner Reihe „Narrative“ von OVALmedia mit dem katholischen Publizisten und Theologen David Berger.
Unter dem provozierenden Titel „Kathokratie“ ist ein Gespräch entstanden, das sich nur schwer in die üblichen weltanschaulichen Schubladen einordnen lässt. Der atheistische Dokumentarfilmer Cibis trifft auf einen katholischen Theologen, der sowohl die Faszination als auch die Abgründe des kirchlichen Milieus aus eigener Anschauung kennt.
Cibis und Berger sezieren gemeinsam, warum die katholische Kirche homosexuelle Priester – und wie aus dieser Erpressbarkeit ein System der Macht wird – statt sie Ihnen den Beichtstuhl anzubieten. Von dort spannt sich der Bogen über Luther als „Vater der Bücherverbrennung“, den Genderwahn, Frühsexualisierung und die Corona-Diktatur bis zu Transhumanismus und der Frage, ob wir es mit dem radikal Bösen zu tun haben. Ein Gespräch, das mit einer ebenso umstrittenen wie wechselreichen Biographie („enfant terrible der katholischen Kirche“, so der §Spiegel“ über Berger) beginnt und mit Chestertons Bild von Kindern endet, die nur deshalb die wildesten Spiele wagen, weil eine Mauer sie vor dem Absturz schützt.
Im 21. Jahrhundert noch katholisch sein?
Stets steht die Frage im Raum: Warum sollte ein gebildeter Mensch des 21. Jahrhunderts katholisch sein – ausgerechnet heute, in einer Zeit, in der kaum eine Institution stärker unter Kritik steht als die katholische Kirche? Bergers Antwort: gerade deshalb.
Hier können Sie das gesamte Gespräch sehen (ab Minute 30 kostenpflichtig): https://www.oval.media/berger/
Entdecke mehr von Philosophia Perennis
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.








