Magdeburgs Bischof Gerhard Feige hat – ähnlich wie immer mehr seiner Mitbrüder von Berlin bis Münster – offenbar eine neue Hauptaufgabe für sein Hirtenamt entdeckt: den Kampf gegen die AfD. Während die Kirchen immer leerer werden und der katholische Glaube in Deutschland verdunstet, beschäftigt Seine Exzellenz vor allem die Frage, warum seine Schäfchen nicht so wählen, wie es der bischöfliche bzw. der nihilistisch-linke Zeitgeist verlangt. Dass Christen sich mehr um ihr ewiges Heil als um die politische Brandmauer sorgen könnten, scheint ihm dabei besonders verdächtig.
Doch geht es hier wirklich noch um das Evangelium – oder längst um Macht, Geld und die Sicherung kirchlicher Pfründe? Ein ebenso bissiger wie entlarvender Radiokommentar über einen Oberhirten, der seine politische Mission offenbar ernster nimmt als seinen eigentlichen Auftrag. Und über die Frage, warum ausgerechnet ein Bischof namens Feige so viel Angst vor den Rechten hat.
Mein Kommentar für KONTRAFUNK-AKTUELL heute Morgen:
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