(David Berger) Mit demonstrativem Stolz feiern Universität und Politik die Gründung einer Islamisch-Theologischen Fakultät in Münster als „Meilenstein“ des Fortschritts und Zeichen gesellschaftlicher Offenheit. Doch hinter der wohlklingenden Rhetorik verbirgt sich ein verantwortungsloser Schritt, der wissenschaftsgeschichtlich eher einen Rückfall ins frühe Mittelalter und ein weiteres Symptom der Islamisierung Deutschlands darstellt.
Mit großen Worten wurde sie angekündigt: Die Universität Münster spricht von einem „Meilenstein“ und einem „Zeichen für mehr Toleranz“: „Als erste deutsche Hochschule wird die Universität Münster zum 1. Juli eine „Islamisch-Theologische Fakultät“ gründen. „Die Gründung ist ein Meilenstein für die islamische Theologie, auf den wir stolz sind“, betont der Rektor der Universität Münster, Prof. Dr. Johannes Wessels. „Gleichzeitig ist es ein gesellschaftspolitisches Zeichen für mehr Toleranz, das weit über Münster hinaus beachtet werden wird.“ (Quelle)
Grüne Begeisterung
Und auch die Grünenpolitikerin Lamya Kaddor stimmt in den Jubel mit ein: „Die Einrichtung einer eigenständigen Fakultät für islamische Theologie an einer staatlichen Universität ist ein historischer Schritt und ein starkes Signal. Muslimisches Leben gehört zu Deutschland und bekommt zunehmend auch die institutionellen Strukturen, die es dafür braucht.“
Ohne Zweifel markiert die institutionelle Aufwertung der islamischen Theologie einen bedeutenden Schritt innerhalb der immer mehr wissenschaftlich verkommenden universitären Landschaft Deutschlands. Aus einem bislang dem Fachbereich Philologie zugeordneten Zentrum wird nun ein eigenständiger Fachbereich mit Promotionsrecht, eigener Personalpolitik und größerer Autonomie. Auch die Ausbildung von Lehrkräften für den islamischen Religionsunterricht soll gestärkt werden. Das alles klingt nach einem längst überfälligen Schritt in einer pluralistischen Gesellschaft. Zumal wenn sie gar nicht so pluralistisch ist, sondern immer totalitärer wird und die Mächtigen auf die fortschreitende Verdummung der Bevölkerung setzen: Da kommt ein Uni-Fach in „Unterwerfung“ (so die Übersetzung des Wortes Islam) gerade recht.
Aber die Rhetorik der Universitätsleitung ist verräterisch: Wenn der Rektor von einem „gesellschaftspolitischen Zeichen“ spricht, wird deutlich: Hier geht es nicht um Wissenschaft, sondern um Symbolpolitik. Die Fakultät soll Anerkennung schaffen – aber für wen genau, und auf welcher Grundlage? Ganz sicher nicht für die vom christlichen Denken geprägte Kultur Europas, doch eher für die mit der Islamisierung verbundene Scharia.
Einen Doktortitel in Islamismus erwerben
Ein zentraler Punkt bleibt die Frage nach der theologischen Autorität. Anders als im Katholizismus gibt es im Islam keine einheitliche institutionelle Struktur. Die Mitwirkung eines „Konfessionellen Beirats“ wirft daher die Frage auf, wer letztlich definiert, was als „islamische Theologie“ gelehrt wird. Besteht hier nicht die Gefahr, dass staatliche Hochschulen in innerreligiöse Deutungsfragen eingreifen – oder – was in diesem Fall noch gefährlicher ist – umgekehrt, dass religiöse Akteure (und das sind im real existierenden Islam zu 98 % Islamisten) Einfluss auf akademische Freiheit nehmen?
Auch die enge Verzahnung von Politik und Hochschulentwicklung ist bemerkenswert. Die Gründung wurde unter Beteiligung des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums sowie universitärer Gremien beschlossen. Das mag formal korrekt sein – doch es unterstreicht, dass die Fakultät nicht allein aus wissenschaftlicher Dynamik heraus entstanden ist, sondern auch als politisches Projekt verstanden werden muss. Rein wissenschaftstheoretisch ist die Aufnahme einer Religion, die keine Unterscheidung von Staat und Religion, von religiöser Offenbarung und säkularer Wissenschaft dulden kann, zudem ein äußerst problematisches Unterfangen. Untergräbt sie doch die Einsicht, die am Anfang der Geschichte der europäischen Universität steht: dass Glaube und Vernunft, Theologie und Philosophie (inklusive aller weiteren Säkularwissenschaften) sich – wie Staat und Kirche – zwar nicht widersprechen (sollten), sondern klar zu unterscheiden sind.
Gegen alles Wissenschaftsethos
Hinzu kommt eine weiterer Kritikpunkt, der zu dem Gesamtkomplex Entwertung und Missbrauch der Wissenschaft seit der Corona-Hysterie gehört: Die Fakultät soll Teil eines „Campus der Theologien“ werden, gemeinsam mit christlichen Einrichtungen. Das wird als Ort des Dialogs inszeniert. Doch stellt sich die Frage, ob hier tatsächlich gleichberechtigter Austausch stattfindet – oder ob unterschiedliche religiöse Traditionen in ein institutionelles Raster gepresst werden, das ihnen nicht gerecht wird. Was hat ein Islam dort zu suchen, der sich seit seinem Bestehen mit aggressiver Feindlichkeit gegen das Juden- und Christentum (die Kuffar) und mit extremer Gewalt ausbreitet, der keine historisch-kritische Auslegung seiner Schrift kennt und daher zu weitesten Teilen einer Ideologie anhängt, die mit unserem Grundgesetzt nicht vereinbar ist. Was passiert etwa mit einem muslimischen Mullah, der an dieser Uni lehrt und dann auf dem Campus der Theologien zum Christentum konvertiert? Er wird diesen Schritt nicht lange überleben!
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