AfD „wegbeten“? Der Realitätsverlust der Kirchen

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Die Agitation kirchlicher Vertreter gegen die AfD treibt immer seltsamere Blüten. Erst kürzlich segnete ein deutscher Bischof eine Antifa-Kundgebung. Nun hat das katholische Bistum Magdeburg die Kampagne „Bewusst wählen“ gestartet und dazu ein Gebet verfasst. Wer sich dieses Gebet einmal anhört, wird merken, dass durch dieses ein Wahlsieg der AfD verhindert werden soll. Gastbeitrag von Dr. Felix Wachter.

Schon seit Jahren wird unser Land von linksextremen und islamistischen Angriffen überzogen. Attacken auf Christen und kirchliche Einrichtungen nehmen zu. An deutschen Schulen finden immer mehr Zwangskonversionen statt. Die Angst vor muslimischen Mitschülern greift um sich. Halal-Vorschriften dringen immer mehr in den öffentlichen Raum vor. Nicht-Muslime passen sich an. Unter fadenscheinigen Vorwänden verschwinden christliche Symbole, während islamische immer präsenter werden.

Linke Gruppen blasen währenddessen offen zum Angriff auf die christliche Kultur. Abtreibung und Sterbehilfe sollen zur neuen Normalität werden. Linke wollen diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat. Dabei setzen sie „links“ und „demokratisch“ gleich. Nur noch linke Meinungen sollen Platz im politischen Diskurs haben. Dabei wird ein großer Teil der deutschen Bevölkerung pauschal als „rassistisch“, „faschistisch“ usw. diffamiert. Linke treiben in klassenkämpferischer Tradition einen Keil durch die Gesellschaft Der „Kreis der Wertvollen“ einerseits, die rechten „Schmuddelkinder“ andererseits.

Das sind die tatsächlichen Probleme der Demokratie heute. Die Gefahr kommt nicht von rechter, sondern von islamischer und linker Seite.

Ein Christentum, das sich selbst verleugnet

Doch von den Bischöfen hört man dazu nur dröhnendes Schweigen. Die Hirten laufen davon und sind nicht mehr bereit, die eigene Religion zu verteidigen. Auch manche Muslime wundern sich darüber. Umso mehr fühlt man sich heute an die mahnenden Worte von Peter Scholl-Latour erinnert: „Was ich fürchte ist nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Christentums.“

Trotz ihrer antichristlichen Agenda genießen gerade linke Parteien das Wohlwollen des kirchlichen Establishments. Einzig die AfD wird als ultimatives Feindbild auserkoren. Jeder weiß jedoch, dass die AfD massiver Diskriminierung ausgesetzt ist. Wenn sich jetzt Vertreter der Kirche an diesem Mobbing beteiligen, hat das mit christlicher Nächstenliebe absolut nichts zu tun. Es ist eine feige Anpassung.

Verkündigung des Evangeliums: Gelegen oder ungelegen

In Ländern wie China gibt es schlimme Christenverfolgungen durch den Staat. Bei uns hingegen herrscht Religionsfreiheit. Es ist erschreckend, dass sich in Deutschland die Kirchen freiwillig und im vorauseilenden Gehorsam an die Regierungslinie anpassen. Dafür sind sie sogar bereit, fundamentale christliche Werte über Bord zu werfen. Die Aufgabe der Kirchen ist Seelsorge und nicht politische Agitation unter einem religiösen Mäntelchen. Der christliche Glaube soll den Menschen Sinn geben und Trost spenden. Es ist niederträchtig, wenn er heute als politische Waffe gegen Andersdenkende missbraucht wird – erst recht, wenn die Agitation auch noch in Form eines Gebetes vorgebracht wird.

Vor kurzem stellte Papst Leo XIV. klar, auf keiner politischen Seite zu stehen. Seine Aufgabe bestehe nur darin, den Menschen das Evangelium und seine Werte zu verkünden. Christen sollen Einheit stiften und nicht gesellschaftliche Polarisierungen vorantreiben. Unsere Kirchen können sich an diesem Papst ein Beispiel nehmen.


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