Sonntag, 21. Juli 2024

„Simsalabim“: Was Asylbewerber von „Almans“ unterscheidet

(David Berger) Ein Video des SWR zeigt anschaulich, wie unkompliziert Asylbewerber sofort bei ihrem Eintreffen in Deutschland mit Bargeld versorgt werden. Davon können Deutsche „Bürgergeld“-Empfänger nur träumen.

Wenn jemand in Deutschland es meisterlich versteht, den sozialen Frieden gründlich und nachhaltig zu zerstören, dann sind das Politik und Behörden. Während ein Bekannter von mir seit Dezember erfolglos darauf wartet, dass er das Bürgergeld ausbezahlt bekommt und inzwischen obdachlos und verhungert auf der Straße liegen würde, wären da nicht Freunde, die ihm unter die Arme greifen, zeigt der SWR wie unproblematisch Asylsuchende in diesem Land sofort hohe Beträge ausgezahlt bekommen. Ohne auch nur die geringste Vorleistung zu erbringen.

Geradezu aufgedrängt

Im Unterschied zu dem Bekannten, von dem durch das zuständige Berliner Amt seit Monaten immer wieder neue Unterlagen verlangt werden, um die Auszahlung mutwillig in die Länge zu ziehen, muss man hier nicht einmal „Simsalabim“ sagen, wie der humorvoll gestimmte Flüchtlingshelfer scherzt, man bekommt das Geld vom Staat geradezu aufgedrängt.

Zutreffend stellt auf Twitter ein Kommentar zu dem Video fest: „In Deutschland müssen die eigenen Bürger fragen, wie groß eine Wohnung sein darf, sie dürfen keinen Nebenjob haben, sie dürfen nicht zusammen wohnen, wenn einer von beiden keine Arbeit hat und ALG II bezieht und hier wird geschleimt ohne Ende. Ekelhaft“

Halbiert und verdoppelt

Dazu passt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hat sich die Zahl von deutschen Sozialleistungsbeziehern seit 2010 nahezu halbiert, während sich die Zahl von ausländischen Empfängern mehr als verdoppelt hat. Im Jahr 2010 wurden rund 6,9 Milliarden Euro für ausländische Sozialleistungsbezieher aufgewendet, 2022 waren es 15,4 Milliarden Euro. Seit dem Jahr 2010 wurden insgesamt 132,8 Milliarden Euro an ausländische Hartz-IV-Empfänger ausgezahlt.

Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, erklärt dazu:

„Die Einwanderung in unsere Sozialsysteme ist ein statistisch belegter Fakt. Seit Jahren warnen wir als AfD-Fraktion vor dieser Entwicklung, doch die etablierte Politik setzt weiter auf offene Grenzen und ungesteuerte Migration. So lässt sich der Sozialstaat auf Dauer nicht mehr finanzieren. Das von der amtierenden Bundesregierung eingeführte Bürgergeld wirkt nun wie ein weiterer Zuwanderungsmagnet. Die Tendenz zur Armutsmigration wird somit noch weiter verstärkt.

Die Zahlen geben eine bedrohliche Lage wieder. Das deutsche Sozialwesen war einst mustergültig für eine fortschrittliche, gerechte Gesellschaft, welche die Leistungsstarken belohnt und die Schwachen und Arbeitsunfähigen nicht dem Elend überlässt. Heute wird es immer mehr als Umverteilungs- und Versorgungssystem für Ausländer missbraucht. Auf diesem Pfad wird es bald keinen Sozialstaat mehr geben. Deutschland braucht daher endlich eine restriktive Zuwanderungspolitik, welche die Einwanderung in unsere Sozialsysteme effektiv unterbindet. Es wird höchste Zeit.“ – soweit Springer

Warum die AfD derzeit „nur“ bei 22 Prozent liegt, ist angesichts dieser Fakten, geradezu rätselhaft. Aber immer mehr Bürger fangen an zu begreifen …

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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