Vielleicht ist es nach linksextremen Terror von 60 teils Vermummten gegenüber Frau und Kindern eines Polizisten an der Zeit für einen Kommentar: „Wen können Polizisten und ihre Familien eigentlich noch wählen?“, wenn nicht nur Polizisten, sondern auch ihre Kinder und Familien Linksextremen ausgesetzt werden. Ein offener Brief von Anne Schumaier an das ARD-Hauptstadtstudio

In München wurde der Antifa-Kongress trotz Polizeikritik beim DGB abgehalten, Grüne Jugend und Jusos haben sich bei Facebook auch für die Antifa stark gemacht. An Unis fließt Geld in die Strukturen, undemokratische Sitzblockkaden und Widerstand gegen die Polizei wird geprobt .

Und dann werden selbst Linksextreme (Abschaffung der Demokratieerklärung/ Extremismusklausel 2014 von CDU/CSU, SPD) unter skurrilen Begriffen wie „Demokratie/Toleranz fördern“ unterstützt, mit doppelten Steuermitteln im Wahlkampfjahr 2017.

Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, durfte an der Uni Frankfurt aus Angst vor linksalternativen Gruppierungen kurzfristig keinen Vortrag über den Polizeialltag halten (Artikel Welt, Merkur), in Köln nur mit Polizeischutz und Sicherheitsbeamten …

„Wen können Kritiker der aktuellen Politik noch wählen?“, wenn sie auf Demos von der Polizei vor gewalttätigen (staatlich geförderten) Linken geschützt werden müssen oder wie in Hamburg nach der Demo damit rechnen müssen, dass ihnen am Bahnhof der Schädel eingetreten wird?

In Kandel werden diese Linksradikalen auch angekarrt mit DGB-Bussen und von der Antifa-Karlsruhe. Die heißen dann (gute, bunte) Gegendemonstranten, allenfalls verharmlosend „Chaoten“ oder „Aktivisten“ (klingt nach „guten“ engagierten Bürgern). Ein befreundeter Journalist erklärte mir, es seinen halt (gute) „Nazijäger“. Achso.

Wie wäre es mal mit einem ARD/ZDF-Beitrag zu der Förderung Linker und gewalttätiger Linksextremer im „Kampf gegen Rechts“ —
den Sprengstoff-Funden bei Linksextremen („Bündnis für Zivilcourage und Menschenrechte“), die noch dazu für ihr Engagement ausgezeichnet wurden. Oder ist der Sprengstoff für die gute Sache? Laut Polizei warfen in Kandel Linksextreme auch Sprengsätze auf die Polizei (Focus, SWR).

Auch die linksextremen Angriffe auf Moscheen werden verschwiegen — ebenso auf die jüdische Buchhandlung in Berlin — auf Hoteliers und Restaurantbesitzer, die Räume der ungewünschten Oppositionspartei vermieten — oder auf AFD-Parteimitglieder und deren Frauen und Kinder (für den AFD-Parteitag in Augsburg gibt es aktuell eine Handlungsanweisung Linksextremer „Riot Maker“). In Göttingen galt die AFD-Parteimitgliedschaft vor Gericht als fristloser  Wohnungskündigungsgrund, da dann mit linksextremer Gewalt [!] auf das Haus zu rechnen sei …

Auch Kinder von Politikern können mit ‚Bürgerengagement‘ aus dem Turnverein ‚entsorgt‘ werden. Anregungen zu all dem unschönen Umgang mit Menschen, die andere Ansichten als man selbst vertreten, erhält man beim DGB/Verdi und staatlich geförderten Initiativen gegen „Rechts“.

Und keinen stört das? Wissen kann man es nämlich.

Und: Wen können Demokratie schätzende Bürger noch wählen, die ein derartiges Vorgehen nicht durch Wegschauen unterstützen wollen? — Unabhängig davon, ob sie selber auch eher links sind. Und auch, wenn sie sich nicht an Zwangsverheiratung von Mädchen/Frauen, Verschleierungszwang, Genitalverstümmelungen, Männern, die Frauen nicht einmal die Hand geben, etc. stören, was ja inzwischen auch schon verdächtig „rechts“ sein soll.

Muss wer sich solidarisch mit Demonstrierenden gegen Merkel mit der „Erklärung 2018“ zeigen will, damit rechnen, dass die Adressen (die nun eingefordert werden) von Politikern oder „Aktivisten“ an die kriminellen Betreiber von de.indymedia oder andere gewalttätige Linksextreme weitergegeben werden?

Auch das stört dann keinen? Sind ja die Richtigen, die es trifft — nämlich die mit einer anderen Meinung bzw. Einschätzung der Entwicklung als man selbst?

Bei Tichys Einblick ist zu lesen, dass Medien des ÖR, SZ, Zeit, Spiegel, FAZ und Welt das Thema Linksextremismus nicht für recherchierenswert halten (?), ich will das einfach nicht glauben.

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