(David Berger) Der den Republikanern nahe stehende bekannte US-TV-Sender Fox-News hat nun bestätigt, was bisher nur von alternativen Bloggern berichtet wurde: Im Fall Tommy Robinson hat das Gericht eine Nachrichtensperre verhängt. 

Tatsächlich hat er Richter, der das Blitzurteil gegen Tommy Robinson verhängte, zeitgleich am vergangenen Freitag einen „Reporting ban“ angeordnet.

Das heißt Reportern wird verboten, über einen Fall zu berichten, weil „Grund zu der Annahme besteht, dass die Berichterstattung den Prozess beeinträchtigen könnte.“ Der Ban gilt bis zum Ende des Kinderhändler-Prozesses über den Robinson berichten wollte. So Fox-News.

Die Order des Richters war tatsächlich die Ursache dafür, dass zahlreiche große britische Zeitungen ihre online verbreiteten Nachrichten über den Fall wieder kommentarlos (!) löschten. Die deutschen Mainstreammedien kamen gar nicht in diese Verlegenheit, da sie darüber ohnehin nicht berichten wollten.

Die wenigen Zeitungsartikel in englischer Sprache, die noch online zu finden sind, sprechen nur von der Verhaftung, nicht von der blitzartigen Verurteilung aufgrund einer Vorstrafe. Diese rührt daher, dass Robinson schon einmal von einem Prozess gegen Pakistaner, die an Gruppenvergewaltigungen Minderjähriger beteiligt waren, berichtet hat und dafür verurteilt wurde.

Dank der sozialen Netzwerke und der alternativen Medien verbreiten sich die Nachrichten über die Inhaftierung Robinsons dennoch rasch weltweit. Der niederländische Politiker Geert Wilders twittert dazu:

„Verhaftet wegen „Störung des öffentlichen Friedens“ während eines Prozesses gegen Muslime? Ist das Saudi-Arabien?“

Wilders legte dem niederländischen Außenminister parlamentarische Anfragen zu diesem Thema vor.

Heute sollen die Proteste gegen die Verhaftung und Inhaftierung Robinsons in London an der Speakers-Corner weitergehen. Insider befürchten, dass sich – wenn die britischen Fußballfans und Muslime dazu stoßen – die aufgeladene Stimmung der gestrigen Proteste in Gewaltausbrüche umschlagen könnte.

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