Unser Fundstück der Woche kommt aus den Acta diurna von Michael Klonovsky. Klonovsky nimmt darin Bezug auf den Angriff von Said K. (48), eines pakistanischen Asylbewerbers auf einen Vertreter der Partei der offenen Grenzen in Tuttlingen. Der Asylbewerber hätte längst abgeschoben werden müssen. Die Behörde gegenüber der Bildzeitung dazu:

„Er kann nicht abgeschoben werden, weil er keinen Pass hat. Die pakistanische Botschaft sagt, dass er frühestens in einem Jahr Papiere bekommt.“

Nu aber zu dem Text aus den Acta diurna:

„Im baden-württembergischen Tuttlingen hat ein Asylbewerber, der aus dem schönen Pakistan zu uns gekommen ist, ein bisschen randaliert, aber kaum mehr, als Sie oder ich es tun würden, wenn Pakistan Sie oder mich so behandelte wie Deutschland den achtbaren Said K.

Er gehört dem derzeit hierzulande am schnellsten wachsenden Kollektiv an: der Gruppe der abgelehnten Asylbewerber in Deutschland (GAAD). Durch die Ablehnung seines Antrags und den schwäbischen Dialekt aufs Äußerte provoziert, schlug Said („der Glückliche“) auf offener Straße mit einer Dachlatte auf Autos ein und griff einen Mitarbeiter des Landkreises an.

„Es ist nach Angaben der Behörden nicht der erste Vorfall“, meldet Focus online, wiederholt schon habe Said K. „randaliert“. Da sein Heimatland die Ausstellung eines Passes ablehne, könne der 48-Jährige nicht abgeschoben werden. „Der Fall ist ein gefundenes Fressen für rassistische Hetzer“, legt das Akademikerportal einmal mehr den Finger in die Wunden, die von den Mühlen gerissen werden, auf welche das Wasser rechter Stereotype immer ungehemmter fließt.

Wir nehmen die Anregung an. Es soll künftig nicht mehr heißen

„Mann stach Frau nieder“ oder „Zwei Gruppen lieferten sich eine Schlägerei“ bzw. „Geflüchtete zerlegten ein Asylbewerberheim“,

sondern: 

„Ein gefundenes Fressen für rassistische Hetzer ereignete sich vergangene Nacht in T.“ Beziehungsweise eben: „Gefundene Fressen für rassistische Hetzer ereigneten sich vergangene Nacht in T., B., M., L., U., H., F. und X“.

Nicht mehr: „In X zog ein Asylbewerber eine junge Joggerin ins Gebüsch und verging sich an ihr“, sondern: „In einem Gebüsch bei X ereignete sich ein gefundenes Fressen für rassistische Hetzer“. Auch in die Polizeilichen Kriminalstatistik sollte diese Innovation Einzug halten.

Ein vollkommen neuer Deliktbereich kann geschaffen werden. Und Seehofer könnte nächstes Jahr stolz verkünden:

„Bei den registrierten gefundenen Fressen für rassistische Hetzer verzeichnete die Polizei einen leichten Rückgang.“   

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7 Kommentare

  1. In dieser Beziehung ist man bei den etablierten Medien VERLASSEN, da hilft nur das Internet und Webseiten wie DIESE! Die „Lügenpresse“ ist viel raffinierter, als mann meinen könnte, darum hat es nur Sinn, seine Meinung zu bilden auf Plattformen wie z. B. philosophia-perennis.com.

  2. Reaktionär Doe (youtube) hat dafür mehrere treffende Bezeichnungen:
    Dreckspresse, Journanutten.
    Ich persönlich bevorzuge Journalumpen für die Prantls, Lügner, Verdreher dieser „unserer“ Republik.
    Wichtigstes Ziel sollte sein, diese Leute arbeitslos zu machen! Tip: Sprechen Sie mal mit ihrem Arzt, ob er hinter der Hetze der Blätter, die im Wartezimmer ausliegen, steht!

    • Die Zensur der Folge 34 muß jede Menge Zuschauer sehr wütend gemacht haben: Die Folge war auf Dailymotion und in der Zwischenzeit ist sie bei Youtube mehrfach wieder hochgeladen worden.
      Youtube mit seiner elenden Zensur (wegen „Haßrede“, was es gar nicht gibt) gehört zu „denen“ und damit Google auch. Warum wundere ich mich nicht, daß die in Pakistan für das Regime arbeiten?

  3. darüber kann man nur lachen, da es die komplette Hilflosigkeit und das fehlen jeglicher Argumente der linken Hetzer entlarvt, die für genau diese schlimmen Zustände verantwortlich sind. Die einzigen „Argumente“ der Linken sind Pseudohumanismus und Diffamierung derjenigen, die sie entlarvt haben. Dass das ganze so offensichtlich und dumpf daherkommt, ist ein deutliches Zeichen der Schwäche.

  4. Gute Idee. Sollte mir mal etwas „Verbotenes“ aus meinem Munde rutschen bei den „falschen“ Leuten, dann werde ich schnell ein ‚Das ist ist ein gefundenes Fressen für rassistische Hetzer‘ hinterherwerfen.

  5. Ja, der Michael Klonovsky hat da ein Händchen für. Er bringt einen zum Lachen, auch wenn das Thema eigentlich sehr ernst ist. Seine Wortschöpfungen und jetzt gar die Idee eines „vollkommen neuen Deliktbereichs“, sind einfach köstlich. Dann passen wir mal alle schön auf, das wir nicht einem „gefundenen Fressen für rassistische Hetzer“ zum Opfer fallen. Es gilt noch immer: 20 Armlängen Abstand!

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