(David Berger) Wird Claudia Roth auf dem Berliner Frauenmarsch gegen die zurückkehrende Gewalt an Frauen in knapp zwei Wochen auftreten? Immerhin macht sie sich doch – laut der heute erscheinenden ZEIT – Sorgen wegen der zunehmenden Frauenfeindlichkeit.

Wenn um die Demonstrationsfreudigkeit der älteren grünen Dame weiß, könnte man das fast annehmen. Und was sie zunächst zu sagen hat, klingt ja auch sehr vernünftig:

„Ich sage immer wieder anderen Frauen: Fühlt euch nicht sicher – was wir für uns erkämpft haben, steht wieder auf dem Spiel“.

Aber Claudia Roth wäre nicht Claudia Roth, wenn sie dann nicht sofort von dem eigentlichen Problem komplett ablenken und sich indirekt selbst zum Opfer stilisieren würde.

Die Rückkehr der Frauenfeindlichkeit sieht sie nämlich nicht in der zunehmenden Islamisierung, der seit 2015 stark angestiegenen sexuellen Gewalt gegen Frauen und Mädchen und damit verbunden dem rapide sinkenden Sicherheitsgefühl von Frauen in Deutschland gegeben.

Nein, die neue Frauenfeindlichkeit zeige sich daran, dass die Repräsentanz von Frauen im Parlament rückläufig sei und im Bundestag, ja selbst bei Vertretern der Bundesregierung frauenfeindliche Bemerkungen fallen würden.

Wir lesen schon hier deutlich zwischen den Zeilen (die HuffPost hats dann auch in ihrem unvergleichlichen Propaganda-Stil gemacht): Die AfD ist an dieser neuen Frauenfeindlichkeit schuld.

Einen ganz besonders extremen Fall von Frauenfeindlichkeit habe sie selbst erlebt, als ihr ein Kollege die Frage gestellt habe, warum sie kein Kind habe. Solch eine Frage habe sie, „unendlich verletzt“. Psychologen könnten hier sich einiges zu den Gründen einer so tiefen Verletzung angesichts einer doch recht normalen Frage sagen …

Da ich Kinder mag (nein, nicht im Sinne der Grünen!), würde ich Frau Roth diese Frage dennoch niemals stellen, um sie auf ihre alten Tage nicht auf dumme Ideen zu bringen …

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