Polizei rät Frauen: Keine Beziehung mit einem Mann eingehen!

(David Berger) Der Vorsitzende der Kriminalbeamten-Gewerkschaft (Motto „Auch wir gehören zur Brandmauer“), Dirk Peglow äußert sich in einem Gespräch mit dem ZDF zur katastrophalen Sicherheitslage für Frauen – und formuliert dabei eine provokante Zuspitzung. Angesichts von Gewalt- und Kriminalitätsstatistiken müsse man Frauen raten, besser keine Beziehung mit einem Mann einzugehen.

Hinter dieser drastischen Formulierung steht jedoch weniger ein ernst gemeinter Lebensrat als vielmehr Kritik an gesellschaftlichen Zuständen. Der Gewerkschafter wollte auf ein strukturelles Problem aufmerksam machen: Ein Großteil der Gewalt gegen Frauen findet im sozialen Nahbereich statt – also in Partnerschaften oder im familiären Umfeld.

Im ZDF heute journal hat der Vorsitzende des Bunds Deutscher Kriminalbeamter, Dirk Peglow, Frauen im Hinblick auf die Kriminalitätsstatistik empfohlen, „besser keine Beziehung mit einem Mann“ einzugehen. https://t.co/KKqrmQ5nKK pic.twitter.com/phsWafP31y

— Apollo News (@apollo_news_de) April 21, 2026

Und was wurde einmal wieder verschwiegen?

Was verschwiegen wird: Ursache für den enormen Anstieg an schweren Sexualdelikten sind nicht Männer generell, sondern eine bestimmte Männergruppe. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger in der aktuellen Kriminalstatistik ist erneut angestiegen und lag insgesamt bei 35,5 Prozent, dabei wurden ausländerrechtliche Verstöße hier noch gar nicht berücksichtigt. Besonders zeigt sich der Anstieg bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen (plus 6,5 Prozent) sowie Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexueller Übergriffe im besonders schweren Fall auch mit Todesfolge (plus 8,5 Prozent). Die Zahl der Kinder, die durch Gewaltkriminalität auffielen, stieg zwar um 3,3 Prozent auf rund 14.200 Tatverdächtige an. Der Anstieg fiel jedoch weniger stark als im Vorjahr aus (plus 11,3 Prozent). (Quelle)

Wer diesen Hintergrund – aus Angst davor „politisch unkorrekt“ zu werden bzw. im „Brandmauer-Dogma“ unsicher zu werden – verschweigt oder davon mit seltsamen, ja missverständlichen Ratschlägen abzulenken versucht, sorgt dafür, dass solche Verbrechen weiter zunehmen.

Realität lässt sich nicht wegdiskutieren

Manuel Ostermann scheint da klarer zu sehen als sein Kollege: „Es sind im Verhältnis maßgeblich Männer aus den Asylhauptherkunftsländern, die für die Gewalteskalationen in Deutschland verantwortlich sind. Realität lässt sich nicht wegdiskutieren. Man kann sie ignorieren, beschönigen oder in politische Korrektheit verpacken – ändern wird das nichts. Währenddessen tragen die Menschen in Deutschland die Konsequenzen. Es geht nicht darum, zu provozieren oder zu polarisieren, sondern darum, Probleme klar zu benennen. Nur wer hinschaut, kann auch Lösungen finden. Wegsehen hilft niemandem. Veränderung beginnt bereits mit Ehrlichkeit in der Debatte. Und genau dafür stehe ich. Daran wird sich nie etwas ändern. Es geht um das Wohle Deutschlands.“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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