(David Berger) Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus – das ist auch die Devise, wenn ein Staatsfunk-Sender über eine eigentlich skandalöse Produktion des anderen berichtet – und dem Zuschauer den Skandal als pädagogisch wertvoll verkaufen will.

So auch bei einer Sendung des NDR am Mittwoch Abend (Zapp) über KiKaGate. Sagen wir erst mal kurz, was korrekt war: Ganz zu Beginn wird in einem Satz und einen kurzen Kameraschwenk auf philosophia-perennis gesagt, wer überhaupt das Thema zuerst in die größere Öffentlichkeit brachte. Ob mit „rechtem Blogger“, dem dann de Berichterstattung der „Bild“ folgte, meine Wenigkeit oder Ed Piper, von dem der Gastbeitrag stammte, gemeint ist, bleibt unklar.

Ansonsten wird uns das Ganze als Filmprojekt präsentiert, das an pädagogischer Werthaltigkeit nicht zu überbieten ist. Das funktioniert natürlich nur, wenn man ganz bestimmte Punkte sehr gezielt verschweigt. Die Kommentare auf Youtube bringen sie dann aber vor:

„Sehr bedenklich, dass hier ganz wesentliche Punkte nicht genannt werden. Warum??? Mohammed hat z.B. aktiv auf seinem Facebook-Profil geschrieben, dass er Deutschland islamisieren will. Dass die HR- Chefin das verschweigt spricht Bände. Dass sie nicht zurücktritt und KIKA weiterhin existiert ist ein verheerendes Bild für unser Land.“

und:

„Romantisierung einer Beziehung zwischen Kind und Erwachsenem. Im Kinderkanal. Was sollte daran auch problematisch sein? Es wird sowas von Zeit die Öffentlich-Rechtlichen einzustampfen. Die ganze Ideologisierung sogar unserer Kinder zu stoppen.“

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Und wer jetzt dringend eine Stimme der Vernunft braucht, dem sei dieses Video mit Oloover Flesch empfohlen:

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