Ein Gastbeitrag von A.R. Göhring

Überprüfen die Journalisten und Filmemacher des Hessischen Rundfunk die Protagonisten ihrer Beiträge nicht, vor allem, wenn es um „heiße“ Themen geht? Machen Sie ihre Hausaufgaben, wie ich hier stundenlang am Rechner mit Rückenpein? Offenbar nicht.

Wie seit Sonnabend bekannt ist, likete der angeblich 20jährige syrische Flüchtling Mohamed Diayadi unseren einheimischen Salafisten Pierre Vogel; der Hessische Rundfunk HR erklärte das groteskerweise mit einem angeblichen Gewinnspiel auf Vogels Facebook-Konto.

Nun tauchten Fotos vom mittlerweile natürlich deaktivierten FB-Profil Diayadis auf, der sich hier Dia Jadid nennt. Fleißige Rechercheure haben das Konto angeschaut und alle verfügbaren Daten gesichert.

Auf einem Bild sieht man, wie der Syrer (?) auf einer alten Burgkanone sitzt. Daneben einige Statements von ihm im Gespräch mit Freunden. Imad Karim und andere Kontaktpersonen mit Arabisch-Expertise haben übersetzt.

Diayadikanon1Grün markiert: „Ich bitte Gott, das deutsche Volk aufzugeben…“

Diayadikanon2

Hinweis: Die Übersetzung von Facebook, klein rechts im Bild, ist falsch. Rot: von Imad Karim.

DiayadiFlagge

Die schwarze Fahne links im Bild trägt den Satz: „Wir gehören zu Allah, und zu ihm sollen wir zurückkehren.“ Klingt harmlos, aber letztlich auch wie ein Vorbereitungsspruch eines Selbstmordattentäters. Wichtiger ist hier die Form: Weiße Schrift auf schwarzem Banner – das ist typisch für den IS und ähnliche Organisationen.

Kette-Patrone

Auf diesem Standbild des Kika-Liebesfilms ist zu sehen, wie Diayadi im Fitnessstudio anscheinend eine islamische Gebetskette (Misbaha oder Subha) um den Hals trägt, an der eventuell eine 9mm-Pistolenpatrone befestigt ist. Jedenfalls sieht es auf den ersten Blick so aus. Unbestätigten Informationen zufolge könnte diese Kombination ein Erkennungszeichen von IS-Kämpfern sein. Bei dem Anhänger könnte es sich aber auch um eine Art Edelstein handeln, wie andere annehmen.

Islamistische Kommentare auf der Facebook-Seite und Gebetsketten  vor laufender Kamera – wie konnte so jemand den Redakteuren des HR durchs Raster gehen? Oder gab es gar kein Raster? Glauben die ARD-Journalisten selber, was sie an himmelschreiendem realitätsblindem Unsinn verbreiten?

Es sieht so aus. Sonst hätten sie den Film nämlich gar nicht erst ausgestrahlt. Die Tatsache, dass ein überhaupt nicht moderner „Flüchtling“ von seinem Mädchen die Einhaltung streng-religiöser und frauenfeindlicher Riten verlangt, hätte früher jeden Linken auf die Palme gebracht.

Heute besitzt der kulturfremde Einwanderer hingegen absolute Priorität und kann rechtsextreme Dinge tun und sagen, wie er will, die politisch korrekten ARD-Journalisten verteidigen alles.

Daß „Diaa“ zudem noch sichtbar deutlich älter ist als Malvina, und dass das Mädchen emotional offenbar noch recht unreif und naiv ist und einigen der krassen Forderungen des Fundamentalisten sogar nachgab, wollten die Filmemacher ebenso nicht wahrnehmen.

Wie Kandel ist dieser Fall politisch noch lange nicht ausgestanden. Der geneigte Leser ist wahrscheinlich gespannt, was noch alles herauskommen wird. Entscheidend ist die Frage: Wie wird der Hessische Rundfunk auf die neuerlichen Islamismus-Informationen reagieren?

Folgt nun wieder eine Gesprächsrunde mit fünf politisch zuverlässigen „Experten“ und einem AfDler, die uns einreden soll, dass das alles ganz normal und völlig harmlos sei?

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Quelle: Fotos – Facebook

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