Sebastian Kurz zu Besuch bei benachbarten Vampiren. Von Alexander Wendt (Publico)

Wer gestern das Gespräch Sandra Maischbergers mit dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz gesehen hatte – und das waren offenbar relativ viele Zuschauer – der sollte unbedingt eins tun: auch noch einmal die letzten Gespräche Anne Wills mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ansehen. Oder sie sich zumindest noch einmal ins Gedächtnis rufen. Aber zum direkten Vergleich später.

Ihre Sendung nannte Maischberger „Kanzler Kurz – Wunderknabe oder politischer Scharfmacher, ganz in der öffentlich-rechtlichen Tradition, schon Überschriften so anzulegen wie Leitartikel im Kleinformat. Den Kommentar setzt Maischberger mit ihrem Eröffnungssatz konsequent fort:

„Die zarteste Versuchung, seit es Populismus gibt – so spötteln die Kritiker über den neuen Kanzler Österreichs.“

Bemerkenswerterweise findet sich bei Google kein spöttelnder Kritiker als Urheber dieser Formulierung, die von der Talkdame wie ein geflügeltes Wort eingeführt wird, sondern nur Maischberger selbst.

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