Schlimmer geht immer: Die Diskussion um einen islamischen gesetzlichen Feiertag in Deutschland. Ein Gastbeitrag von Adam Elknakhal

Nein! Als ob es nicht schon reicht, dass sich in (west-)deutschen Großstädten islamische Paralleluniversen herausbilden, die sich zunehmend der Kontrolle des deutschen Rechtsstaates entziehen und die christlich-abendländische Kultur der Bundesrepublik bedrohen. Nein! Einige Christen in führenden Positionen legen selbst Hand an der abendländischen Kultur an.

Herr de Maizières Offenheit für einen islamischen gesetzlichen Feiertag und das Aufspringen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken sind die logische Fortführung der Unterwerfung des Kardinal Marx auf dem Tempelberg in Jerusalem.

Herr de Maizière hat das Thema vollständig verfehlt als er vergangene Woche über die Offenheit für einen islamischen Feiertag schwadronierte. Als Bundesminister des Innern ist er für die Feiertagsregelungen überhaupt gar nicht zuständig, da diese in der Gesetzgebungskompetenz der Länder liegen. Der 3. Oktober ist der einzige Feiertag, der 1990 durch den Einigungsvertrag per Bundesrecht eingeführt wurde.

Und apropos Islam-Feiertag: Am 3. Oktober kämpft der Tag der offenen Moschee bereits gegen den Tag der Deutschen Einheit. Wäre es da nicht eher die Aufgabe des Herrn de Maizière von den Moscheeverbänden Respekt vor dem deutschen Nationalfeiertag einzufordern und religiöses Gegenprogramm, das sich im Gegensatz zur christlich-abendländischen Kultur bewegt, im Bedarfsfall auf ein Minimum zu beschränken?

Aber hier sieht der Bundesinnenminister gar kein Problem.

Das größte Problem scheint zu sein, dass den Muslimen in der Bundesrepublik Deutschland ein islamisch geprägter gesetzlicher Feiertag fehlt.

Was ist eigentlich mit den Juden im Lande (die anders als die Muslime schon im Mittelalter in deutschen Landen lebten)? Was ist mit den Buddhisten, Hindu, Bahia, Sikh und anderen?

Als man 1994 den evangelischen Buß- und Bettag als gesetzlichen Feiertag (der immer auf den Mittwoch zwischen Volkstrauertag und Totensonntag fällt) strich, erklärte man dem gemeinen Volk, dass das eben zur Finanzierung der neuen Pflegeversicherung so gemacht werden müsse. Da der Freistaat Sachsen, das böse Volk von Vogtland bis Oberlausitz, nicht mitmachen wollte, müssen sächsische Arbeitnehmer bis heute einen höheren Beitrag zur Pflegeversicherung zahlen.

Im Jahre 2017 scheint es der Pflegeversicherung so blendend zu gehen, dass man sich wieder einen zusätzlichen Feiertag erlauben kann. Das ist doch wunderbar.

Nicht ganz so wunderbar ist, dass jene CDU, die zum Anfang der Bundesrepublik Deutschland 1949 auf ihren Plakaten mit „Rettet die abendländische Kultur!“ warb, sich heute bemüht aus Deutschland ein Land des islamischen Morgenlandes zu machen. Aber inzwischen erwartet man auch schon fast gar nichts anderes mehr von dieser CDU, in der das „C“ eher ein Symbol für den Halbmond ist.

Leider ebenso wenig überraschend sind die Äußerungen des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) Thomas Sternberg. Durch einen islamischen Feiertag würde die christliche Tradition nicht verraten werden, so der nordrhein-westfälische CDU-Politiker und gegenwärtiger ZdK-Präsident Sternberg.

Das ist jedoch vollkommen falsch: Durch die weitgehende Stilllegung des öffentlichen Lebens an gesetzlichen Feiertagen unterwirft sich indirekt der gesamte Staat einem Ereignis. Die Mehrheit der Deutschen möchte aber nicht das öffentliche Leben auf Feiertagsmodus zurückfahren, weil der pädokriminelle Mehrfachmörder und selbsternannte „Prophet“ Muhammad einen Feiertag hat oder man seiner Ideologie folgend mal eben massenhafte grausame Tierquälerei durch Schächtung „feiern“ möchte.

Entweder kommt Herr Sternberg von einem anderen Stern oder er ist auf einem so hohen Berg den Sternen näher als der Realität auf Erden. Anders kann man die Äußerungen eines deutschen Katholiken, der einer einst konservativen Volkspartei angehört, nicht mehr verstehen. Fest steht nur: Dieses Land hat inzwischen fertig.

Die CDU scheint aus ihrem Debakel im September und ihren Verlusten in Niedersachsen nichts gelernt zu haben. Anstatt wenigstens den Zug in Fehlrichtung Islamisierung zu bremsen (wenn man schon nicht die Richtung wechseln möchte) oder das Tempo zu verringern, beschleunigt man das Tempo immer weiter.

Die Ausgestaltung der gesetzlichen Feiertage als öffentliche Symbole des Staates sind der Gradmesser für den Fortbestand oder den Fall der abendländisch geprägten Kultur in Deutschland.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder gelingt es den Deutschen ihre christlich-abendländische Kultur gegen die Islamisierung zu verteidigen. Oder Deutschland wird wie der Libanon mehr und mehr im islamischen Strudel mitgerissen werden, in dem es noch christliche Fragmente geben wird – jedoch unter dem Ruf des Muezzin und dem Joch der Scharia.

Und nein! Ich bin überhaupt nicht gegen einen zusätzlichen Feiertag in Deutschland. Der 17. Juni sollte als „Tag des Deutschen Volkes“ dringend bundesweiter gesetzlicher Feiertag werden.

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Auf patriotpetition.de kann man eine Petition gegen islamische Feiertage in Deutschlad unterschreiben.

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