Mit deutlichem Abstand wurde die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) zum Sprachpanscher des Jahres 2017 gewählt. Den Negativpreis bekommt sie unter anderem für die Einrichtung sogenannter „godspots“ (gemeint ist kostenloses WLAN), die es neuerdings in vielen evangelischen Kirchen gibt, und die Sprachfreunde als Verhöhnung von Martin Luther ansehen, der für seine Bibelübersetzung oft wochenlang nach deutschen Wörtern suchte. Auch das Programm mit dem Motto „Segen erleben – Moments of Blessing der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg, mit der interaktiven Installation „BlessU-2“, hätte den großen Reformator sicherlich empört.“

Conservo

(www.conservo.wordpresss.com)

Von Peter Helmes

Endlich ´mal eine Auszeichnung, die einen „Würdigen“ trifft!

Die EKD – das sind die braven Christenmenschen der Protestanten – hat offensichtlich (auch hier) den Bezug zu Deutschland verloren: Statt Deutsch sprechen sie gerne Denglisch.

Man sieht, der Zeitgeist macht auch nicht vor der Kirche halt. Ob das aber dazu beiträgt, die verlorenen Schäflein in die Kirche zurückzutreiben, darf füglich bezweifelt werden. Daß der Urvater der Evangelen, Martin Luther, oft tagelang über ein richtiges deutsches Wort für seine Bibelübersetzung nachdachte, wissen die Kreuzeverstecker sicher nicht. Wozu auch, es versteht sie eh niemand – auch im Sprachmutterland England niemand.

Also erinnern wir mal (auszugsweise):

Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) steht u. a. für

  • Sexuelle Früherziehung
  • Ehe für alle
  • „Schwangeren-Konfliktberatung“ (Abtreibung) oder „Sterben in Würde“ (Euthanasie)
  • „Ergebnisoffene Suizidberatung
  • Multikulturalismus
  • Öffnung zum Islam („der gleiche Gott für alle“)
  • die Meinung, das Apostolische Glaubensbekenntnis stimme mit dem Islam überein

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