Auch wenn ich die Rolle des Christentums und besonders des Katholizismus ganz anders sehe als Jürgen Fritz, der hier die Kirchengeschichte und die Rolle der Catholica als Verteidigungsinstanz des Abendlandes gegen dessen Islamisierung komplett übersieht, halte ich den Beitrag für spannend

 

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Levent Mendyrne
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Levent Mendyrne

Genauso wie in der linken Gendertheorie der Primat der Biologie verleugnet wird und die Behauptung aufgestellt wird, das Geschlecht sei nur ein sozialer Konstrukt, frei wählbar und beliebig differenzierbar, aber in toto untereinander gleichwertig, handeln die Linken mit ihrem Gleichheitswahn, der jeglich biologischen Gegebenheiten außer acht lässt. Nach linker Lesart haben alle Menschen die gleiche Intelligenzausstattung, das gleiche körperliche Potential – es können also alle ein einstein oder ein Olympiasieger werden, wenn man sie nur ließe und ihre Entfaltung nicht behindern würde! Daran sieht man am besten, dass linkes Denken falsches Denken ist. Und dass linkes Denken logischerweise den Neid… Mehr lesen »

truckeropa66
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Und ich dachte bislang das Dogma wäre, alles für wenige und den Rest für die die übrig bleiben. Beste Beispiele Wie Schulz, Schröder uem. gibt es doch dafür…

Robert
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Robert

Und wieder ein glänzender Beitrag von Jürgen Fritz , der eindrücklich die Abwärtsspirale und verhängnisvolle Eigendynamik sozialistischer und kommunistischer Ideologie wiedergibt.
Besser kann man diese Mechanik nicht beschreiben.

willybald stöhr
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willybald stöhr

Zur Zeit hat die Bevölkerung vielleicht das Glück sich von diesem Virus
Sozialdemokratie zu befreien.Das garantiert allem Anschein nach das Personal dieser Schulzens:Maas,Schwesig,(Pack)Gabriel,Özoguz,(Hinterzimmerpräsident)Steinmeier,Rammelpeter Albig,Tagesgeld und Taschenfüller Schulz und die vielen Abräumer für ihre eigene soziale Gerichtigkeit die diese durch das Parteiengesetz priviligierte B..de noch vorhält.
Philosphieren über den Neidansatz und den Faschismus dieser Ideologie braucht nicht zu erfolgen.

gebenhoeh
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gebenhoeh

– „Soziale“ Gerechtigkeit ist eine Schimäre. Man weiß, dass „sozial“ der am meisten politisch-demagogisch missbrauchte Begriff unserer Zeit ist; ein treffliches Totschlagargument und für viele eine Art Religionsersatz. Hier definieren Politiker und Regierungen willkürlich, was jeweils als „gerecht“ anzusehen ist. Friedrich Hayek nennt denn auch die soziale Gerechtigkeit ein „Wieselwort“, weil es wie ein Wiesel die Farbe seines Fells je nach den Umständen in der Bedeutung wechselt. Der Medienwissenschaftler und Philosoph Norbert Bolz schreibt in seinem Buch „Das Wissen der Religion“, der Antichrist sei an seiner Rhetorik von Sicherheit und Friede erkennbar und werde den guten, politisch korrekten Menschen zum… Mehr lesen »

Kerstin
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Interessante Überschrift des Beitrages.

Ist die Sozialdemokratie verflucht oder ist sie selbst der Fluch?

F.Feld
Gast
F.Feld

Nur kurz als Anmerkung: Fritz hat allgem. ein Ressentiment gegen REligion und ist in gewissem Maße im Comteschen Positivsmusdenken gefangen. Mit dieser Einschränkung halte ich die Bermerkungen von Fritz für so richtig wie banal: ein Sozialstaat braucht Grenzen! Die Problematik des Sozialismus als säkularisierte christliche Caritas entsteht ja nicht als Fortführung der christlichen Caritas, sondern als das Missverständnis, das meint, die Gleichheit der Menschen sei eine materialistische. Im Christentum ist es eine Ebenbildlichkeit jedes Menschen mit Gott, die uns einerseits überhaupt erst Gleichheit und Menschenrecht ermöglicht! Ohne Gott keine Gleichheit, kein Menschenrecht! Die Gleichheit der Menschen muß in christlichem Sinn… Mehr lesen »

Jan aus Köln
Gast
Jan aus Köln

Die Weltkommunisten-Sozialisten-Bolschewiken haben nicht das Evangelium gepachtet! Sie haben es vielmehr VERDREHT und auf den Kopf gestellt. Außerdem sind sie dem Christentum feindlich gesonnen! Sie haben das Evangelium auch NIE verstanden.

Es ist auch nicht verwunderlich, denn selbst wenn sie teilweise gefallen am Evangelium finden, so stellen sie das Evangelium hinter oder zumindest neben Marx menschenfeindliche Ideologie! Man kann aber nicht beiden Herren dienen!

Jan aus Köln
Gast
Jan aus Köln

Der Autor hat keine Ahnung vom Evangelium und von Jesus Christus! Es gibt im Christentum KEINEN Gleichheitsgedanken und schon gar nicht eine Gleichmachereipropaganda. Es gibt sogar eine Reihenfolge: Wer der Größte sein will soll der Diener aller sein! Jesus sagt: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten. Und armseeliges Leben ist doch gar nicht im Sinne Jesu. Schliesslich aß er, trank und feierte sogar Feste, siehe Hochzeit zu… Mehr lesen »

Carl Eugen
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Carl Eugen

Ich finde es erstaunlich, daß der Verfasser den sozialdemokratischen resp. sozialistischen (der Unterschied ist lediglich ein zeitlicher, der Sozialdemokrat erstrebt dasselbe Ziel nur langsamer) Gleichheitswahn ganz ohne den Begriff des Neids erklärt. Hätte er dies naheliegende Motiv berücksichtigt, wäre es ihm wohl schwer gefallen, Ursachen speziell im Christentum auszumachen. Der Neid ist immerhin eine Todsünde. Daß es indes ganz wesentlich um Neid (lesenswert: Helmut Schoeck: Der Neid) geht, zeigt eine einfache Überlegung: der materielle Wohlstand ist auf der Welt zu jeder Zeit und überall in kapitalistischen Systemen größer als in sozialistischen, und zwar für alle. D.h. zwar gibt es in… Mehr lesen »

Jupp
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Jupp

„Wir“ werden gar nichts mehr entscheiden. Entscheidend ist, was der Großkapitalismus mit uns macht.

Heiner
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Heiner

„Diejenigen, die uns das Paradies auf Erden versprochen haben, haben regelmäßig die Hölle auf Erden geschaffen“

Sir Karl Raimund Popper

Kirche ist böse!
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Kirche ist böse!

Tut mir leid, aber einen nennenswerten aktuellen (sic!) Beitrag irgendeiner kath. Organisation im Kampf gegen das Böse (Islam) vermag ich nicht zu erkennen.
Im Gegenteil.
Die katholische, ebenso wie die evangelische Kirche schaffen sich gerade ab. Sie sind Förderer des Bösen und Menschenverachtenden geworden. Sie helfen nicht mehr den Glauben und dessen Werte zu erhalten, sondern sie töten mittlerweile sogar.
Sie töten Werte, Glauben, Zukunft und auch Menschen.
Damit macht sich die Kirche in meinen Augen selbst zum Feind. Zum Feind einer freien Gesellschaft, zum Feind der Zukunft meiner Kinder.
Christ sein und in einer Kirche zu sein widerspricht sich somit (zumindest in Deutschland)