Fünf Monate im Amt, 453.000 Euro kassiert – und niemand will erklären, warum: Der Fall der ehemaligen Hamburger Geschäftsführerin Kathrin Sommer wirft ein grelles Schlaglicht auf die fragwürdigen Geldströme rund um die staatlich finanzierte Asyl- und Unterbringungsindustrie. Während für die Bürger Wohnraum immer knapper und das Leben immer teurer wird, fließen Milliarden an Steuergeldern in ein System, in dem offenbar selbst das vorzeitige Ausscheiden aus einem Spitzenposten fürstlich belohnt wird. Ein Skandal, der weit über Hamburg hinausweist. Gastbeitrag von
Der Skandal um Kathrin Sommer, die von Januar bis Mai letzten Jahres Geschäftsführerin des Hamburger Unternehmens „Fördern & Wohnen“ war und dafür nicht nur über 200.000 Euro reguläres Gehalt erhielt, sondern dazu auch noch 200.000 Euro Abfindung und 25.000 Euro „Erfolgsprämien“, gibt einen weiteren Einblick in die ungeheure Geldvernichtungsmaschine der Asyl- und Migrationsindustrie hierzulande. Der Konzern “Fördern und Wohnen” gehört der Stadt Hamburg und betreibt Unterkünfte für Wohnungslose und Migranten. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Dr. Schmidt (so hieß Sommer damals noch, Die Red.) eine sehr erfahrene Führungspersönlichkeit gefunden haben, die sowohl im Bereich des Bauens als auch im Bereich der Unternehmenssteuerung hohe Kompetenzen hat. Angesichts der Herausforderungen, vor denen das Unternehmen weiterhin steht, werden wir ihre Kompetenzen brauchen“, hatte die damalige Sozialstaatsrätin Petra Lotzkat Anfang 2025 noch geschwärmt.
Die Gründe dafür, dass Sommer trotz ihrer angeblich so „hohen Kompetenzen“ nach nur fünf Monaten schon wieder abberufen wurde und eine derart exorbitante Abfindung erhielt, wollten weder das Unternehmen, noch die zuständige Sozialbehörde nennen. Kleine Anfragen von CDU und AfD brachten kaum Erkenntnisse, da der Senat alles mit dem Verweis auf Vertraulichkeit und Datenschutz abblockt. Sommer selbst verweigert ebenfalls jede Auskunft. Was auch immer die Ursachen sind: Der Fall zeigt, was für eine Goldgrube die Migration für diejenigen ist, die davon profitieren. Der wahnwitzige Import von Millionen von Menschen, die der Staat um jeden Preis unterbringt und verköstigt, hat eine Asylindustrie geschaffen, die ausschließlich von Steuergeld lebt – das allerdings fürstlich, wie nicht nur der Fall Sommer zeigt. Allein die Stadt Hamburg hat von Februar 2022 bis Ende 2025 fast 600 Millionen Euro gezahlt, nur um Migranten in Hotels einzuquartieren; 160 Millionen waren es allein im vergangenen Jahr. Berlin gibt sogar rund eine Milliarde Euro pro Jahr (!) für die Unterbringung und Versorgung von Migranten aus. Die Wohnungskrise für Einheimische wurde (und wird) dadurch noch massiv verschlimmert und führte nicht nur zu Goldgräberstimmung bei Immobilienbesitzern und Wohnungskonzernen, da der Staat noch die irrwitzigsten Mondpreise zahlt, um seine importierten und größtenteils illegalen Schützlinge auf Kosten der Allgemeinheit unterzubringen.
Gigantischer Pseudo-Markt geschaffen
Dadurch ist ein gigantischer Pseudo-Markt geschaffen worden, in den solche Unsummen gepumpt werden, dass die kurzzeitige Leiterin eines städtischen Wohnkonzerns nach fünf Monaten Tätigkeit oder zumindest Anstellung fast eine halbe Million Euro einstreicht und – trotz einer derart schnellen Abberufung – auch noch eine Erfolgsprämie kassiert. „Ein Arbeitnehmer mit 4.000 Euro brutto im Monat müsste mehr als neun Jahre arbeiten, um diesen Gesamtbetrag zu verdienen. Dass Menschen darüber den Kopf schütteln, ist verständlich“, kritisierte Sascha Mummenhoff, der Hamburger Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler. Der Journalist Björn Harms von “Nius“ schätzt in seinem aktuellen Buch „Der Asylkomplex“, dass die Massenmigration alleine bisher mit rund 400 Milliarden (!) Euro zu Buche geschlagen hat; Experten gehen von noch deutlich höheren Zahlen aus. In seiner konservativen Schätzung kommt Harms für die Jahre 2016 bis 2025 auf mehr als 242 Milliarden Euro an flüchtlingsbezogenen Ausgaben des Bundes. Hinzu kommen weitere mindestens 100 Milliarden Euro aus den Ländern sowie kommunale Ausgaben und mögliche Folgekosten etwa für Gesundheit, Bildung und Justiz.
Als Beispiele führt Harms unter anderem Fälle wie den eines früheren Bürokomplexes in Berlin an, der zur Migrantenunterkunft für 921 Menschen umgebaut wird und dessen Kosten für Miete und Nebenkosten sich bis 2035 auf knapp 150 Millionen Euro belaufen werden. Die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH verdiente alleine an diesem Deal über 930.000 Euro. Hinzu kommen Gelder, die an Betreiber, Sicherheitsdienste und externe Caterer fließen. Harms‘ Recherchen ergaben, dass es im März 2026 bundesweit mindestens 4.437 Gemeinschaftsunterkünfte mit knapp 295.000 Bewohnern gab. Da nur 320 der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte belastbare Zahlen lieferten, liegt die tatsächliche Zahl dieser Einrichtungen noch höher. All das erklärt, wie solche Skandale wie in Hamburg möglich sind. Der Fall zeigt dankenswerterweise einmal, welche ungeheuerlichen Gehälter für derartige Posten gezahlt werden. Nach einem Jahr auf einem lukrativen Posten in der Asylindustrie hat man quasi ausgesorgt – und der Steuerzahler bezahlt für diesen verbrecherischen Wahnsinn nicht nur mit seinem Geld, sondern auch mit seiner Sicherheit, seiner Kultur – und oft genug sogar mit seinem Leben.
Der Beitrag erschien zuerst bei ANSAGE.ORG
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