(David Berger) Ausverkaufte Vorstellungen, begeistertes Publikum – und dennoch findet Kay Ray im etablierten Feuilleton derzeit kaum noch statt. Im Gespräch mit PP spricht der Entertainer so offen wie selten über Kunstfreiheit, politische Tabus, die Krankheit seiner Frau, die Bedeutung der Melancholie und den Wandel seines Publikums. Ein ebenso persönliches wie überraschend tiefgründiges Interview über Humor, Mut und die Frage, warum echte Provokation heute oft außerhalb des Kulturbetriebs stattfindet.
Heute vor einer Woche hatte ich Gelegenheit, Kay Ray bei seinem Gastspiel in den Berliner Wühlmäusen zu erleben(Foto l.). Ich muss gestehen, dass ich mit gewissen Erwartungen, aber auch einer Portion Skepsis in den Abend gegangen bin. Was mich dann überraschte, war weniger die politische Unkorrektheit, für die Kay Ray bekannt ist, als vielmehr die außergewöhnliche Mischung aus tiefgründigen, beinahe melancholischen Momenten und einer Komik, die bewusst jede Form moralischer Selbstzensur verweigert.
Innerhalb weniger Minuten wechselte die Stimmung von nachdenklicher Stille, bei der manche sogar zu Tränen gerührt waren, zu schallendem Gelächter. Gerade diese Spannung verlieh dem Programm eine bemerkenswerte Authentizität. Man hatte nie den Eindruck, dass hier bloß provoziert werden sollte, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Vielmehr schien hinter der Provokation ein Künstler zu stehen, der sich seine Freiheit bewahrt hat – auch um den Preis, im etablierten Kulturbetrieb kaum noch stattzufinden.
Umso erstaunlicher ist es, dass seine Vorstellungen regelmäßig hervorragend besucht sind, während große Feuilletons über seine aktuelle Tournee kaum berichten. Vielleicht sagt das ebenso viel über den Zustand der deutschen Kulturlandschaft aus wie über Kay Ray selbst. Ehrlich bewegt habe ich das Theater verlassen. Aus diesem Eindruck heraus sind die folgenden Fragen entstanden.
1. Wer heute Ihren Namen hört, denkt meist zuerst an Provokation und politische Unkorrektheit. Nach meinem Eindruck ist das aber nur eine Seite Ihrer Kunst. Wie würden Sie selbst beschreiben, was den Kern Ihrer Bühnenarbeit ausmacht?
Der Kern meiner Bühnenarbeit ist eigentlich eine Reise. Ein Abenteuer. Genau das soll ein Abend mit mir für die Menschen sein. Er wiederholt sich in Teilen, ist aber eigentlich jeden Abend anders, denn es gibt keinen festen Ablauf. Wenn man sich einen Abend mit mir in ein paar Wochen später wieder anschaut hat sich sehr vieles verändert.
Vor Jahren hat einmal jemand zu mir gesagt: „Früher habe ich dich nie verstanden. Heute weiß ich, wir fahren zusammen Schlitten.“ Dieses Bild gefällt mir bis heute. Wir rasen gemeinsam einen steilen Hang hinunter. Wenn man sich darauf einlässt, wird es spannend, manchmal auch waghalsig, aber genau dann macht es Spaß. Manche steigen vorher ab, weil ihnen der Hang zu steil ist, die Kurven zu scharf oder weil sie den Fahrer nicht mögen. Das ist völlig in Ordnung.
Mein Anspruch war nie, die Menschen politisch zu bilden oder ihnen zu erklären, wie sie denken sollen. Ich möchte, dass sie einen unterhaltsamen Abend erleben, lachen und überrascht werden. Und ich möchte selbst Spaß haben. Ich will mich keinem System, keinem Schema und keinen Erwartungen unterwerfen. Für mich muss ein Abend lebendig sein.
Früher hat es mich tatsächlich traurig gemacht, wenn auch nur ein Zuschauer gegangen ist. Ich wollte jeden erreichen. Heute sehe ich das gelassener. Natürlich freue ich mich, wenn alle bleiben. Aber wenn zwei oder drei aufstehen und gehen, dann ist auch das eine Reaktion. Gerade in heutigen Zeiten braucht es Widerstand. Den hält nicht jeder aus. Wenn er dann keifend den Laden verlässt, habe ich dort etwas bewegt.
Das Wichtigste ist für mich, dass es spannend bleibt – für das Publikum und für mich. Ich hätte keine Lust, jeden Abend dieselbe Show abzuspulen. Meine Abende entstehen aus fast vierzig Jahren Bühnenerfahrung, aus einem riesigen Repertoire an Liedern, Geschichten und spontanen Einfällen. Vieles wirkt improvisiert, und das ist es auch. Aber wie Rudi Carrell einmal so schön gesagt hat: „Alles, was man aus dem Ärmel schüttelt, muss man vorher hineingesteckt haben.“
2. In Ihrem Programm wechseln sich berührende, fast traurige Momente mit derbem Humor in rascher Folge ab. Ist diese Mischung bewusst komponiert oder entsteht sie spontan aus dem jeweiligen Abend?
Nein, diese Mischung ist überhaupt nicht komponiert, weil es bei mir keinen festen Ablauf gibt. Jede Show entsteht neu. Natürlich gibt es ein großes Repertoire an Liedern, Geschichten und Figuren, aber die Reihenfolge entwickelt sich immer aus dem Moment heraus.
Wenn ein melancholisches Lied in mein Leben kommt, dann möchte ich ihm einen Platz in der Show geben. Für mich sind Lieder fast wie Menschen. Sie wollen mitspielen. Manchmal funktioniert das sofort, manchmal gar nicht. Es gibt tatsächlich Abende, an denen ich merke: Dieses Lied möchte heute nicht von mir gesungen werden. Das klingt vielleicht etwas verrückt, aber genauso fühlt es sich an.
Oft ist es so, dass mich ein Lied privat so sehr berührt, dass ich nach einem Platz in der Show dafür suche. Manchmal entsteht aus einer Geschichte der richtige Moment für das Lied. Manchmal ist es genau umgekehrt: Ich setze das Lied bewusst in die Show, und erst dadurch entwickelt sich eine neue Geschichte. Das ist ein sehr organischer Prozess. Eher Malerei als Konstruktion.
Manchmal ist das Leben selbst der Auslöser. Die Erkrankung meiner Frau an akuter Leukämie hat mich zum Beispiel wieder an Robert Longs Lied „Wer“ erinnert. “Wer gibt mir Mut, wenn ich Dich mal verliere? Wer kann verstehen, was Du verstehst? Wer legt um mich seinen Arm wenn ich friere? Wie soll ich leben, wenn Du von mir gehst?” Ich wollte es für meine Frau singen, wusste aber gleichzeitig, dass ich das Publikum nicht mit meiner persönlichen Traurigkeit belasten möchte. Also habe ich einen anderen Zugang gesucht und das Lied in einen größeren Gedanken eingebettet: in die Frage, was Liebe heute eigentlich noch bedeutet.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir das Wort Liebe inflationär benutzen. Überall ist von “L-O-V-E” die Rede, überall werden Herzchen geformt. Aber Liebe ist für mich etwas viel Tieferes.
Einen Masterplan gibt es dabei nicht. Es gibt nur den Wunsch, Lieder, die mich wirklich berühren, mit den Menschen zu teilen. Manchmal verschwinden sie nach kurzer Zeit wieder aus der Show. Andere begleiten mich viele Jahre. Und darüber streite ich übrigens regelmäßig mit meiner Managerin. Die sagt dann: „Das ist doch schon wieder so ein Schnarchlied.“ Manchmal hat sie recht – und manchmal bleibt das Lied trotzdem.
3. Sie scheinen keinerlei Rücksicht auf politische oder gesellschaftliche Tabus zu nehmen. Woher nehmen Sie diese Freiheit – und gab es Momente, in denen Sie versucht waren, sich aus Karrieregründen doch anzupassen?
Ich glaube, diese Freiheit hat viel mit meiner Kindheit zu tun. Ich habe vieles als ungerecht empfunden. Und wenn man früh erlebt, wie sich Ungerechtigkeit anfühlt, entwickelt man ein feines Gespür dafür, was für einen selbst richtig und falsch ist. Mein Wunsch war nie, „everybody’s darling“ zu sein. Mein Wunsch war immer, echt zu sein.

Deshalb bin ich bis heute überzeugt, dass auf einer Bühne grundsätzlich alles erlaubt sein sollte. Niemand muss sich eine Karte kaufen. Niemand muss hinschauen. Aber Kunst muss frei sein. Das Publikum entscheidet am Ende selbst, was es sehen möchte und was nicht.
Natürlich hatte ich als junger Künstler Träume. Hätte mir damals jemand eine große Fernsehsendung angeboten, hätte ich sicher auch Kompromisse gemacht. Nicht bei meinen Überzeugungen, aber vielleicht bei der Form. Das wäre ganz normal gewesen. Aber ich hätte jemanden gebraucht, der mich an die Hand nimmt. So jemanden hatte ich eigentlich nie wirklich. Deshalb bin ich wohl auch nicht so weit gekommen. Mir fehlte wohl ein Mahner und Leiter. Das sehe ich aber erst heute. Aber ich schaue nicht verbittert darauf zurück. Verbittert bin ich wegen des Verrats an der Kunst. Durch Theater, Medien und vieler Kollegen.
Was mich verändert hat, waren nicht Erfolg oder Misserfolg, sondern die vielen Versuche, Kunst und Satire einzugrenzen. Je öfter mir erklärt wurde, was ich angeblich nicht mehr sagen darf, desto größer wurde mein Bedürfnis, genau das zu tun und dabei deutlich zu übertreiben. (“Reden ist silber. Schreien ist gold!” Ina Deter) Mein heutiger Stil ist deshalb nicht der Ausgangspunkt meiner Karriere, sondern ihr Ergebnis. Und mein Motto ist: Wir müssen lernen auszuhalten. (Wer sich nicht in Gefahr begibt, der kommt drin um!” Wolf Biermann)
Interessanterweise hat mir dabei das Älterwerden geholfen. Natürlich hadere ich manchmal mit dem Alter. Aber es hat einen großen Vorteil: Ich muss niemandem mehr gefallen. Die ganz große Karriere werde ich nicht mehr machen, also kann ich sagen, was ich denke. Diese Freiheit empfinde ich als Geschenk.
Ich habe auch keine Angst mehr davor, Fehler zu machen. Fehler gehören zur Kunst. Mir sind Künstler, die gelegentlich danebenliegen, lieber als solche, die aus Angst vor Kritik gar nichts mehr riskieren.
Geprägt hat mich außerdem die Welt, aus der ich komme. Die alte Travestieszene war unangepasst. Sie stellte Autoritäten infrage, spielte mit Tabus und machte sich über gesellschaftliche Gewissheiten lustig. Genau das hat mich geprägt. Wer damals provozierte, musste sich gegen bürgerliche Moral behaupten. Heute habe ich oft den Eindruck, dass die Rollen sich verändert haben. Diejenigen, die früher Freiheit eingefordert haben, erklären heute häufig anderen, was sie noch sagen oder spielen dürfen.
Und schließlich hat mich auch das Leben selbst geprägt – mit all seinen Erfahrungen, auch den wilden und widersprüchlichen. Dabei habe ich gelernt, dass Moral oft sehr viel komplizierter ist, als sie nach außen dargestellt wird. Menschen sind selten so eindeutig, wie sie sich selbst gern präsentieren. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, dass Kunst diese Widersprüche sichtbar machen darf.
4. Während viele Kabarettisten heute vor allem innerhalb eines gesellschaftlich akzeptierten Meinungskorridors arbeiten, haben Sie den gegenteiligen Weg gewählt. Hat sich das Publikum in den vergangenen Jahren verändert? Sind die Menschen heute vielleicht sogar dankbarer für Künstler, die sich nicht selbst zensieren?
Ob die Menschen heute grundsätzlich dankbarer für jemanden wie mich sind, weiß ich nicht. Aber ich merke sehr deutlich, dass es viele gibt, die genau das suchen. Und diese Menschen finden immer häufiger den Weg in meine Vorstellungen.
Früher war ich auf der Bühne ein anderer. Ich habe getrunken, geraucht und viel mehr den wilden Entertainer gegeben. Heute ist das alles ruhiger geworden. Dafür spreche ich deutlicher über gesellschaftliche Themen. Nicht, weil ich Politik machen möchte, sondern weil ich Dinge ausspreche, die viele Menschen empfinden, sich selbst aber nicht zu sagen trauen.
Natürlich hat sich dadurch auch mein Publikum verändert. Manche, die mich früher mochten, finden mich heute zu politisch. Andere sind neu dazugekommen. Das ist der Lauf der Zeit.
Was mich am meisten berührt, ist die Atmosphäre nach der Show. Die Begegnungen sind heute oft persönlicher. Menschen umarmen mich, schreiben mir lange Briefe, bringen kleine Geschenke mit oder erzählen mir, dass sie sich zum ersten Mal seit Langem verstanden gefühlt haben. Manche haben Tränen in den Augen. Nicht, weil ich ihnen Antworten gegeben hätte, sondern weil sie für ein paar Stunden das Gefühl hatten, ihre viel zu engen Schuhe ausziehen zu dürfen.
Deshalb fühle ich mich heute nach einer Vorstellung oft erfüllter als früher. Ich habe mein altes Publikum keineswegs verloren – viele begleiten mich seit Jahrzehnten. Aber es sind neue Menschen dazugekommen, und sie bringen eine besondere Offenheit mit.
Am Ende meiner Shows sage ich oft: „Wir sind mehr.“ Damit meine ich keine politische Mehrheit. Ich meine die Menschen, die mit Herz, Humor und Neugier durchs Leben gehen. Menschen, die sensibel sein können, ohne schwach zu sein, und die unterschiedliche Meinungen aushalten.
Ich bin ein lauter lauter Provokateur. Aber gerade die leisen, nachdenklichen Menschen verstehen oft sehr genau, was ich auf der Bühne eigentlich mache. Das ist für mich eines der schönsten Komplimente überhaupt.
5. Trotz ausverkaufter Vorstellungen findet Ihre aktuelle Tournee im klassischen Feuilleton kaum Beachtung. Empfinden Sie das als bewusste Ausgrenzung, als Gleichgültigkeit – oder ist Ihnen diese Form medialer Anerkennung inzwischen schlicht unwichtig geworden?
Nein, unwichtig geworden ist mir das nicht. Ich bin Künstler – natürlich freue ich mich über Applaus, über Anerkennung, über ausverkaufte Vorstellungen und auch über gute Kritiken. Ich wäre unehrlich, wenn ich behaupten würde, das spiele für mich keine Rolle.
Allerdings gibt es bei mir einen merkwürdigen Widerspruch: Wenn mir zu viele Herzen zufliegen, werde ich misstrauisch. Ich bin ein großer Zweifler. Zweifel gehört für mich zum Künstler-Sein. Wenn plötzlich alle einer Meinung sind und mich alle toll finden, frage ich mich eher, ob ich noch das Richtige mache.
Mit dem klassischen Feuilleton hatte ich allerdings nie eine besonders enge Beziehung. Es gab eine kurze Phase, in der man mich gern als den schrillen, schwulen Entertainer präsentiert hat. Damals bekam ich viel Aufmerksamkeit und auch einige Preise. Aber ich wollte nie eine schwule Ikone sein. Ich wollte einfach nur ein guter Unterhaltungskünstler sein.
Man schreibt selten über mich. Das hat sicherlich auch zwangsläufig etwas meiner politischen Haltung zu tun hat. Zusätzlich bin ich für viele schlicht schwer einzuordnen. Und alles, was sich nicht einfach einordnen lässt, tut sich im Kulturbetrieb oft schwer.
Natürlich würde ich mich freuen, wenn meine Arbeit ernsthaft besprochen würde. Aber wenn die Alternative darin besteht, dass über mich verzerrt oder oberflächlich geschrieben wird, dann ist mir ehrliches Schweigen tatsächlich lieber. Ich tröste mich mit folgendem Gedanken: Was nützten den Menschen ein paar Zeilen über eine Show von gestern, die so morgen gar nicht mehr stattfindet.
Am Ende ist das Wichtigste ohnehin nicht die Zeitungskritik, sondern das Publikum
6. Ihre Programme enthalten neben allen Pointen immer wieder überraschend persönliche und nachdenkliche Passagen. Welche Rolle spielt die Melancholie in Ihrem Leben und in Ihrer Kunst?
Die Melancholie spielt in meinem Leben und in meiner Kunst eine sehr große Rolle. Vielleicht gerade deshalb, weil ich mich immer zu lauten, starken Künstlerinnen hingezogen gefühlt habe: Cyndi Lauper, Nina Hagen, Eva-Maria Hagen, Patti Smith, Lene Lovich, Toyah Willcox oder Siouxsie Sioux. Sie alle konnten unglaublich kraftvoll sein – und gleichzeitig sehr leise, verletzlich und poetisch.
Diese Mischung hat mich immer berührt. Auch Milva (Foto l. © I, Sailko, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons) hat Lieder gesungen, die mich tief getroffen haben. Schon als Fünfzehnjähriger hatte ich Tränen in den Augen bei dem Lied “Sowas hilft”: “Wenn ich sehr glücklich bin, dann sag ich mir immer, das kann nicht lang dauern. Es wird schon irgendwo der nächste Kummer lauern. So was hilft. Wenn ich sehr traurig bin, dann sag ich mir immer, das kann nicht lang dauern. Es wird schon irgendwo die nächste Freude lauern. Sowas hilft. Sofort.” Diese Gleichzeitigkeit von Glück und Schmerz begleitet mich bis heute.
Kate Bush ist für mich dabei die größte Ikone. Ohne sie wäre ich wahrscheinlich gar nicht auf der Bühne. Ihre Lieder erzählen oft von Liebe, Verlust, Verrat, Sehnsucht und inneren Abgründen. Selbst ihre bekanntesten Stücke wie „Wuthering Heights“ oder „Running Up That Hill“ sind keine einfachen Popsongs, sondern vielschichtige, manchmal geradezu dunkle Geschichten.
Genau das interessiert mich auch auf der Bühne. Der laute Humor funktioniert für mich nur, wenn daneben auch die leisen Töne Platz haben.
Vielen Dank, lieber Kay Ray!
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Hier geht es zu dem Programm der Kay Ray Shows – bald auch in Ihrer Stadt!
Und hier finden Sie seinen X-Account.
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