(David Berger) Erneut erschüttert ein schwerer Gewaltvorfall Nordrhein-Westfalen. Wie mehrere Medien berichten, soll ein 22-jähriger Syrer am Sonntagnachmittag an verschiedenen Orten im Kölner Stadtgebiet mehrere Menschen angegriffen haben. Besonders alarmierend: Am Haltepunkt Köln-Trimbornstraße soll der Mann versucht haben, einen Reisenden in Richtung der Gleise zu ziehen. Nach bisherigen Erkenntnissen verhinderten nur das schnelle und entschlossene Eingreifen von Passanten sowie weiterer Zeugen eine mögliche Katastrophe.
Der Tatverdächtige soll zuvor bereits an mehreren Haltestellen und in einem Restaurant durch gewalttätiges Verhalten aufgefallen sein. Mehrere Personen wurden demnach durch Faustschläge und Tritte verletzt. Die Polizei nahm den Mann schließlich fest.
Während die Hintergründe der Tat noch aufgeklärt werden müssen, wirft der Vorfall erneut Fragen nach der Migrations- und Sicherheitspolitik auf. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion NRW, Markus Wagner, fordert eine umfassende Aufklärung des Falles. Insbesondere müsse geklärt werden, wie der Tatverdächtige nach Deutschland gelangte, welchen Aufenthaltsstatus er besitzt und ob bereits polizeiliche Erkenntnisse über ihn vorlagen.
„Dieser zutiefst verstörende Vorfall ist umfassend aufzuklären“, erklärte Wagner. Sollte der Mann über keine gesicherte Aufenthaltsperspektive verfügen, stelle sich die Frage, warum er sich überhaupt noch in Deutschland aufhalte.
Sicherheit beginnt an den Grenzen
Unabhängig von den noch offenen Details zeigt der Vorfall erneut ein Problem, das viele Bürger seit Jahren beschäftigt: Immer wieder werden schwere Gewalttaten bekannt, bei denen Asylbewerber oder Migranten als Tatverdächtige in Erscheinung treten. Zugleich entsteht bei vielen Menschen der Eindruck, dass politische Verantwortungsträger die sicherheitspolitischen Folgen einer ungesteuerten Migration weiterhin verharmlosen. Besonders bemerkenswert bleibt in diesem Fall das Verhalten der Helfer. Ohne ihr mutiges Eingreifen hätte der Vorfall am Bahnsteig möglicherweise einen tragischen Ausgang genommen. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung.
Der Kölner Fall zeigt einmal mehr, dass die Frage innerer Sicherheit nicht erst auf Bahnhöfen, in Innenstädten oder vor Gerichten entschieden wird. Sie beginnt bereits an den Grenzen eines Landes. Solange Politik und Behörden nicht konsequent dafür sorgen, dass nur diejenigen bleiben dürfen, die sich an Recht und Gesetz halten, werden sich viele Bürger weiterhin fragen, ob Deutschland aus den Fehlern der vergangenen Jahre tatsächlich gelernt hat. Sache und Begriff „Remigration“ dürfen nicht länger Tabu sein!
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