(David Berger) „De Maria numquam satis“ – Über Maria kann man niemals genug sprechen: Unter diesem Leitwort findet am 7. und 8. Oktober 2026 in Rom eine internationale Mariologische Konferenz statt. Zu den prominenten Referenten gehören die Kardinäle Raymond Leo Burke und Gerhard Ludwig Müller sowie der päpstliche Theologe Wojciech Giertych.
Die Tagung wird im Patristischen Institut „Augustinianum“ unmittelbar neben dem Vatikan stattfinden und sich mit theologischen sowie historischen Aspekten der Gottesmutter Maria in Lehre und Liturgie befassen. Zu den weiteren prominenten Rednern zählen der Schweizer Mariologe Manfred Hauke (Lugano), der italienische Historiker Roberto de Mattei sowie Msgr. Rudolf Michael Schmitz.
Die Konferenz beginnt bereits am Abend des 6. Oktober mit einer feierlichen Vesper zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in der Basilica Santa Maria del Rosario. Das Datum fällt auf den ersten Jahrestag des Besuchs von Leo XIV in dem Marienheiligtum, das ein von dem Seligen Bartolo Longo gestiftetes Marienbild beherbergt.
De Maria numquam satis
Der Titel der Veranstaltung greift eine traditionelle, häufig dem heiligen Bernhard von Clairvaux zugeschriebene Aussage auf: „De Maria numquam satis“. Nach Angaben der Veranstalter bringt dieser Satz die Überzeugung der christlichen Tradition zum Ausdruck, dass die Betrachtung der Gottesmutter Maria unerschöpflich sei. Ihre einzigartige Sendung im Geheimnis Christi und der Kirche eröffne immer neue Perspektiven für das Verständnis des Glaubens.
Thematisch gliedert sich die Konferenz in zwei Schwerpunkte. Der erste Tag steht unter dem Titel „Das Geheimnis Mariens in Dogma und Lehramt“, während der zweite Tag „Maria in Liturgie, Frömmigkeit und Geschichte“ gewidmet ist.
Die Organisatorin der Veranstaltung, Virginia Coda Nunziante, Gründerin des Marsches für das Leben in Rom, betonte die besondere Bedeutung der Marienverehrung in Krisenzeiten. In den dunkelsten Momenten der Kirchen- und Weltgeschichte hätten Katholiken stets ihren Blick auf die Jungfrau Maria gerichtet und sie als „Hilfe der Christen“ angerufen. Die Päpste hätten immer wieder dazu aufgerufen, die Marienfrömmigkeit zu vertiefen, und insbesondere den Rosenkranz als wirksame geistliche Waffe in Zeiten der Prüfung hervorgehoben.
Seeschlacht von Lepanto
Dass die Konferenz am Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz stattfindet, sei bewusst gewählt worden. Das Fest erinnert an den Sieg der christlichen Flotte in der Schlacht von Lepanto, der traditionell der Fürsprache Mariens zugeschrieben wird. Die Veranstalter sehen darin einen Anlass, die Bedeutung der Gottesmutter für Kirche und Gläubige in einer Zeit gesellschaftlicher und religiöser Herausforderungen neu zu bedenken.
Mit hochrangigen Kirchenvertretern, Theologen, Philosophen und Historikern soll die Tagung einen Beitrag zur Vertiefung der Mariologie leisten und die Rolle Mariens im Leben der Kirche erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Da alle Vortragenden neben ihrer hohen Bildung für ihre unmissverständliche, authentische katholische Gesinnung bekannt sind, dürfte diese Tagung auch ein wirksames Zeichen setzen, dass wild ausufernden bizarre Marienerscheinungsfrömmigkeiten etwas Wirksames entgegensetzt.
Nähere Informationen erhalten Sie hier: DE MARIA NUMQUAM SATIS
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