(David Berger) Das für seine menschenverachtenden Aktionen bekannte „Zentrum für Politische Schönheit (ZPS)“ legt nun noch eines drauf. Mit der Webseite soko-chemnitz.de nutzen sie geschickt die Denunziationsfreude deutscher Bessermenschen, und fordern dazu auf, die Teilnehmer der Chemnitzer Demonstrationen der APO 2018 zu denunzieren.

Angeblich habe man „3 Millionen Bilder von 7.000 Verdächtigen“ ausgewertet und hochgeladen. Mit dem Satz „Erkennen Sie Ihren Arbeitskollegen“ sollen Besucher der Internetseite die auf den Fotos abgebildeten Personen identifizieren und die Internetseite so ergänzen.

Arbeitgeber werden aufgefordert, „Rechte“ zu entlassen

Neben der sozialen Ächtung, sollen diesen Personen auch in die Arbeitslosigkeit und finanzielle Not getrieben werden:

„Wir bieten derzeit Unternehmen die Gelegenheit, Haltung zu zeigen und sich darüber zu informieren, ob die eigenen Angestellten an den Ausschreitungen von Chemnitz beteiligt waren. Jedes einzelne Unternehmen kann aktiv an einem positiven Bild der Region mitarbeiten. Das Grundgesetz wird auch von der deutschen Wirtschaft geschützt. – Eigentum verpflichtet.“

Wie schlecht man beim ZPS organisiert ist, zeigt, dass man etwa mein Bild und meinen Namen unter den „Promis von Chemnitz“ (Untertitel: „AFD-Ratten“) anführt. Dabei muss ich gestehen, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie in Chemnitz war. Eigentlich schade, ich hätte mir diese Ehre gerne schon auch redlich verdient gehabt.

Sich gut fühlen bei der Jagd nach „“AFD-Ratten“

Da das alles nichts mehr mit Kunst zu tun hat, ist derzeit die Polizei vor Ort um das selbst ernannte „Recherchebüro“ Ost zu durchsuchen. Bei dem ZPS hat bereits das große Mimimi eingesetzt: „Die Polizei Chemnitz droht, unser Recherchebüro OST vor Ort (Rosenhof 23) aufzubrechen und die Kunst zu stehlen!“

Für alle, die denken, dass die Polizei dem bösen Treiben ein Ende gemacht hat: Die Seite floriert weiter. Das ZPS hat bekannt gegeben: „SOKO Chemnitz meldet Vollzug: Fahndung läuft wie geschmiert! Bislang weit über 2.000 Hinweise aus der Bevölkerung. If you see something – say something!“

Und für alle, die sich jetzt aufregen und erwarten, dass das echte juristische Konsequenzen hat: Das ZPS hat mit dieser Aktion einfach den Kampf, den das Maas-Merkel-System gegen die Meinungsfreiheit führt, weitergedacht …

So beginnt der Spiegel die kriminelle Aktion bereits als Aktionskunstwerk zu bezeichnen und der Staatsfunk (BR) beteiligt sich sogar indirekt an der Hetzjagd gegen „Rechte“:

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