(David Berger) Mit der Aufstellung einer Stahlsäule vor dem Berliner Reichstag, die die Asche von Opfern der Massenmorde der Nationalsozialisten enthält, hat das sog. Zentrum für politische Schönheit einen neuen Tiefpunkt erreicht. Hier zeigt sich die hässliche und niederträchtige Fratze linksextremer Ideologie, die die Opfer nur benutzt, um gegen den politischen Gegner Stimmung zu machen.

Die Nachrichten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk brachten die Neuigkeit gestern mit einem Unterton der Bewunderung und nicht zufälligerweise im Zusammenhang mit dem Bundesparteitag der AfD: Vor dem Reichstagsgebäude in Berlin hat das extrem linke „Zentrum für Politische Schönheit (ZPS)“ eine Stahlsäule aufgestellt, die nach Aussagen der „Künstler“ Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthält.

Das ZPS gibt an, die Asche aus über zwanzig Orten Europas zusammengesammelt (meint -gestohlen) zu haben. Man wollte sie ganz bewusst hierherbringen, um daran zu erinnern, dass es hier in Berlin Konservative waren, die den Nationalsozialisten die Macht freiwillig in die Hände legten.

Opferinstrumentalisierung gegen die AfD

Das „Zentrum für pol. Schönheit“ verwendet echte Asche und Skelettreste von Holocaust-Opfern für eine parteipolitische Aktion?! Widerlich, pietätlos!! (Philipp Plickert)

Ein solches Szenario drohe heute wieder, betont man nun im ZPS im Hinblick auf mögliche Koalitionen der Unionsparteien mit der AfD: „Es nicht mit ihnen zu versuchen, nicht mit ihnen zu paktieren – das ist das Gebot der Stunde“ …lässt man dazu die Politiker der Altparteien wissen. Und fordert alle CDU-Abgeordneten auf, sich an der Säule einzufinden, um dort der Häresie (einer Koalition mit der AfD) für alle Zeit abzuschwören.

Der Blog „tapferimnirgendwo“ schreibt dazu:

„Ich fasse mal zusammen: Um eine Partei im Deutschen Bundestag des Jahres 2019 zu kritisieren, hat das Zentrum für Politische Schönheit die Totenruhe von Opfern des Nationalsozialismus gestört und die Asche der Ermordeten als öffentliches Spektakel für ihre politische Agenda missbraucht.“

Das ZPS macht seine eigenen Judendeportationen

Und weiter: „Das ZPS hat unter anderem einen Damm bei Auschwitz geöffnet, der von Häftlingen aus Asche aufgeschüttet wurde. In dem Vernichtungslager Auschwitz wurden von den Nationalsozialisten europaweit gefangen genommene Menschen vernichtet. Etwa neunzig Prozent der Opfer waren Juden. Das Zentrum für Politische Schönheit hat die Asche der Ermordeten im Jahr 2019 nach Berlin deportiert, um mit den sterblichen Überresten Politik zu machen.“

„Auschwitz-Überlebende sind bestürzt, dass mit diesem Mahnmal ihre Empfindungen und die ewige Totenruhe ihrer ermordeten Angehörigen verletzt werden.“

Der Blog zeigt weiter auf, dass der Missbrauch der Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere der Juden eine gefährliche Tendenz in der gesamten deutschen Gesellschaft ist. Und fasst zusammen:

„Das ZPS instrumentalisiert die Opfer des Nationalsozialismus und deportiert sie für die Kunst und die eigene politische Idee.“

Auch in der jüdischen Welt zeigt man sich empört. Der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees zu der Aktion: „Auschwitz-Überlebende sind bestürzt, dass mit diesem Mahnmal ihre Empfindungen und die ewige Totenruhe ihrer ermordeten Angehörigen verletzt werden.“

Wie man zu dem ehemaligen Grünenpolitiker Volker Beck auch stehen mag – es ist lobenswert, dass er hier Strafanzeige erstattet hat.

Sie gehen über Leichen und die Justiz schaut zu

Wann fangen die Journalisten und Politiker, die seit Jahren mit Nazivergleichen Stimmung gegen die AfD gemacht haben, endlich an, hier umzudenken? Wann beginnt man endlich aufzuwachen und zu bemerken, dass linksextreme nicht weniger gefährlich sind als rechtsextreme Hass-Ideologen?

Wo bleiben jetzt die Staatsanwälte, die bei Rechten sonst mit Kanonen auf Spatzen schießen?

Beide gehen ohne jede Skrupel über Leichen, die Opfer sind ihnen völlig gleichgültig. Sie missbrauchen sie schamlos ein zweites und notfalls auch noch ein drittes mal. Dieser menschenverachtende Missbrauch muss dringend aufhören!

Wo bleiben hier unsere Staatsanwälte, will man mit Philip Plickert von der FAZ fragen, die in anderen Fällen schon bei dem kleinsten Verdacht auf Hassrede mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Macht auf bedeutungslose, sich hilflos und frustriert fühlende kleine Bürger einschlagen?

Aktion „Meine Weihnachtsgabe für ‚Philosophia Perennis’“