Ein Gastbeitrag von Daniel Matissek

Worum es wirklich ging bei der tödlichen Auseinandersetzung auf dem Chemnitzer Stadtfest, die Auslöser für die aktuellen Unruhen war, wird sich wohl nicht mehr objektiv klären lassen – angesichts der vergifteten Atmosphäre und überschäumenden Stimmung im Netz, wo Gerüchte und Halbwahrheiten von allen Seiten instrumentalisiert werden.

Vielleicht war es bloß ein banaler Streit zwischen arabischen und (russland)deutschen Halbstarken; vielleicht kamen die Deutschen tatsächlich einigen belästigten Frauen zur Hilfe, woraufhin die multikulturelle Bereicherungsfraktion messergestützt antwortete.

Letztere Variante wurde von Polizei, Politikern und Beschwichtigern sogleich empört ins Reich der Legende verwiesen – ganz so, als sei der Gedanke völlig absurd und böswillig aus der Luft gegriffen, syrische und irakische Flüchtlinge wären irgendwann im öffentlichen Raum je gegen einheimische Frauen sexuell zudringlich geworden. Solches hat’s bekanntlich ja noch nie gegeben, unerhört fremdenfeindlicher Bias!

Chemnitz ist nur eine von ständigen Messerattacken und Gewaltorgien

Fakt jedenfalls ist: am Ende wurde wieder gemessert, es gab Tote, und nun sitzen ein Iraker und ein Syrer als Tatverdächtige in U-Haft. Und weil die Bevölkerung ein ungleich besseres Gespür für Zusammenhänge besitzt als der gemeine Politiker oder kommunale Apparatschik, konnte dieser neuerliche Vorfall eben nicht mehr losgelöst betrachtet werden von alltäglichen Zwischenfällen, ständigen Messerattacken und Gewaltorgien, deren Hauptakteure – gefühlt fast ausschließlich, jedenfalls allzu häufig – afrikanische Zuwanderer, arabische Großfamilien und „jugendliche“ Muslime sind. Die Stimmung ist längst aufgeheizt – doch irgendwann entlädt sie sich.

Natürlich mischen sich unter die Demos in Chemnitz auch rechtsextreme Trittbrettfahrer. So wie auch Linksfaschisten und autonome Krawallgroupies prompt am Start sind. Doch die Mehrheit der Protestierenden hier sind eben keine Radikalen – und erstrecht keine „Nazis“. Es sind Durchschnittsdeutsche, die Angst um ihr Land haben; das zeigen auch die Fotos und Videos, die das Gesamtbild einfangen und nicht nur Einzelexzesse.

Es sind Menschen, die genug haben von den Folgen einer entarteten, fahrlässigen Politik des jahrelangen anhaltenden Rechtsbruchs, die die einheimische Bevölkerung ungefragt für den soziologischen Feldversuch eines „Clash of Civilizations“ in Geiselhaft nimmt. Und solche Bilder werden uns in den nächsten Jahren leider aus immer mehr deutschen Städten erreichen. Was wir in Chemnitz sehen, ist das unvermeidliche, von Mahnern lange vorhergesagte Resultat einer Perversion von Toleranz.

Das kommt dabei heraus, wenn Multikulti mit dem Kopf durch die Wand will, ohne Rücksicht auf Verluste.

Kein Wort von den (deutschen) Todesopfern und den messerführenden arabischen Tätern

Die Regierung hat ganze Arbeit geleistet; die Spaltung der Gesellschaft schreitet munter voran. Und ein abstoßender Medientrust unterstützt sie darin fleißig und überbietet sich in manipulativer Umdichtung der Ereignisse: von „Hetzjagden gegen Ausländer“ ist da die Rede, von einem „braunem Mob“ und „rechten Horden“.

Kein Wort von den (deutschen) Todesopfern und den messerführenden arabischen Tätern, die hier am kausalen Anfang der Spirale standen. Wo solche Journalisten am Werk sind, braucht es gar keine gelenkte Berichterstattung mehr.

Eins ist klar: Solange die Empörung von Politikern und Meinungsführern über (absolut nachvollziehbare, verständliche und zum Teil auch legitime) Reaktionen der Bevölkerung auf Messerattacken größer ist als über die Messerattacken selbst, wird sich nichts ändern im buntesten Deutschland, das es je gab.

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