Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

„Die Krise der Gegenwart beruht eben darauf, dass Vernunft und Gefühl auseinanderdriften und dabei beide krank werden.“ (Benedikt XVI.)

Galten die Kirchen lange Zeit als Garanten für Stabiltität, als vorsichtige, vielleicht manchmal etwas zu schwerfällige Befürworter von Veränderungen aus Furcht vor mangelnder Bewahrung des Bewahrungswerten, so sind sie heute in den Augen vieler Christen richtungslos in der Beurteilung der kulturellen Bedrohung Europas. Die „Sonne“ des Glaubens, wie der Gründer des Christentums bezeichnet wird, befindet sich in einer Finsternis, deren Ende nicht abzusehen ist. Als Folge läuft der moralische Kompass christlicher Moral Amok.

Immer mehr Menschen zahlen keine Kirchensteuern mehr

Die Enttäuschung nimmt zu. Die Kirchen in Deutschland sehen zwei Fluchtbewegungen, und sie sind so ratlos angesichts der einen, wie irrational und weltfremd angesichts der anderen. Die erste: Immer mehr registrierte Christen kündigen ihre Mitgliedschaft in den Kirchensteuer- Großgemeinden. Die andere: Immer mehr Migranten fluten das Land (die kirchlicherseits allesamt – hochignorant, weil völlig desinformiert – als „Flüchtlinge“ bzw. „Asylanten“ bezeichnet werden), und immer mehr Schon-länger-hier-Lebende, früher Deutsche genannt, sind empört oder entsetzt darüber.

Sie wollen sich nicht  immer wieder von den offiziellen Vertretern der Kirchen erzählen lassen, dass jeder der Millionen „Flüchtlinge“ Abbild des in Jesu Gleichnis vom am Wegrand zusammengeschlagenen Räuber-Opfers ist und sie Samariter spielen sollen. Barmherzigkeit sine qua non? Schließlich gibt es davon schon Millionen, und sie werden immer mehr. Vor allem: Die nach (angeblich) christlicher Moral zu Samariterdiensten ohne Ende Verpflichteten wissen:  Es sind nicht die Ärmsten, sondern die Reichsten aus Zuwanderungslanden, weil die Ärmsten sich nichts leisten können, schon gar nicht die börsenverdächtigen Schleuser.

Aber, so die von Papst Franziskus, seinen Kardinälen und den evangelischen Alias-Kardinälen wie Bedford-Strohm, vertretene, buchstabenorientierte Morallehre, quasi ex cathedra, lehrt uns: Wir seien verpflichtet, allen Millionen gegenüber Samariter zu sein, ungeachtet der Frage, wieviele von ihnen tatsächlich Verfolgungs-Opfer sind bzw. nur so tun, und, last but not least, wieviel das kostet. Wie Strom aus der Steckdose kommt, so kann man offensichtlich Geld drucken. Oder, wie der verdummende Polit-Sprech lautet:

Man müsse „mehr Geld in die Hand nehmen“. Ob wir uns das leisten können, und inwiefern dies Raub am hart erarbeiteten Eigentum der Deutschen bzw. ihrer Nachkommen ist, weil schließlich Geld nicht alles, aber ohne Geld alles nichts ist – diese Fragen bleiben außerhalb des moralischen Gesichtsfeldes der Gutchristen und ihrer Oberen. Derer verträumten Meinung nach gelte nämlich das „Wir- schaffen – das“ der Katastrophen-Kanzlerin, wenn es darum geht, dass sich für die Generationen unser Kinder und Enkel Abermilliarden an Schulden und Lasten anhäufen werden, die weder von einem Geld scheißenden Märchen-Esel noch von der Geldscheindruckerei aus Dingsda bezahlt werden können.

Soviel Blindheit und moralischen Irrsinn hätte man als Christ seiner Kirche nicht zugetraut

Die Frage, inwiefern die angemahnte Samariter-Tätigkeit eine existentielle Bedrohung durch die auf uns zukommende Ideologie der Eroberung und Unterdrückung beinhaltet, scheint schon gleich gar nicht von Interesse zu sein. Und dass sie, die christlichen Kirchen und ihre Anhänger, mehr als jeder andere davon betroffen sind – das haben sie noch nicht im Ansatz kapiert.

Soviel Blindheit und moralischen Irrsinn hätte man als Christ seiner Kirche nicht zugetraut. Ein Leben lang stand christliches Denken dafür, ideologieresistent, realitätsorientiert, dennoch von Empathie gegenüber Hilfsbedürftigen und gleichzeitig verantwortungsvoll-pragmatisch zu sein. Die vernunftorientierte Ausrichtung christlicher Ethik ist  zu Grabe getragen. Zumindest in Deutschland – und in Rom. (Bild links: Sonnenfinsternis beim Tod Jesu)

Hat man unter den Verfassern von gutmenschlichen Flüchtlingsfürbitten beim Sonntagsgottesdienst vergessen, was der Vorgänger des jetzigen Armen-Papstes, ehemals Prof. Joseph Ratzinger, als vermutlich bedeutendste aufklärerische Hinterlassenschaft gegeben hat ? Es war wohl dies: die Vereinbarkeit von Glaube und Vernunft als etwas Gegebenes, aber auch als etwas zu Forderndes.

Da nun christliche Ethik, resp. Moral, Teil des Glaubenskernes ist, nimmt es Wunder,  dass man sich dieser inhärenten Konsequenz offensichtlich nicht bewusst ist. Christliche Ethik ist eben NICHT eine bloß am Gefühl orientierte Sentimentalitätsduselei oder Gut-Christentum. Sie bedarf, wie auch der Glaube, der Orientierungskontrolle durch die Vernunft. Doch in der Frage nach offenen Grenzen für jedermann hat christliche Kirchenmoral mit Vernunft offensichtlich nichts mehr zu tun.

Transport des Heiligen Geistes in Luxus-Limousinen

Vernunftkontrolle heißt übrigens nicht Ausrichtung an kalter Rationalität, an reinem Zweckdenken, an blankem Egoismus. Sie muss aber, eben aus aus Vernunftgründen, auch das Eigeninteresse des zur Hilfeleistung Verpflichteten im Auge haben. (Die christlichen Kirchen in Deutschland kommen übrigens  auch nicht auf die Idee, das gesamte Kirchenvermögen dem Staatshaushalt zur Versorgung von „Flüchtlingen“ zur Verfügung zu stellen. Ihre Vertreter fahren immer noch nicht, wie Papst Franziskus, mit kleinen Rennsemmeln der Firma Ford von Termin zu Termin, sondern lassen sich gerne von Chaffeuren in Luxus-Limousinen, Marke Edelflotten, fahren.)

Der Blick in die säkulare Wissenschaft hat christlicher Diskussion in Folge der Aufklärung nie geschadet. Max Webers Unterscheidung zwischen Verantwortungsethik und Gefühlsethik ist der Maßstab, an dem sich Christen in der Frage der Migration orientieren müssen. Sie bewahrt vor einem dem Christlichen wesensfremden „kranken“ Gefühl  und „krankem“ Denken (Benedikt VI.).

Franziskus gegen Salvini

Wie weit die Erkrankung moralischer Urteilsfähigkeit in weiten Kreisen der Kirche bereits fortgeschritten ist, zeigen stellvertretend zwei Meldungen aus Italien. Der Innenminister  Salvini   wird – man halte sich fest – mit dem „Satan“ verglichen, weil er die Grenzen dicht machen will.

Und der Leiter der Jesuiten-Zeitschrift „Civiltà Cattolica“, Pater Antonio Spadaro, nannte den Gesetzesentwurf zur Aufhängung von Kreuzen in Klassenzimmern, Vorlesungsräumen und anderen Bildungseinrichtungen, Amtsstuben, Sitzungsräumen von Regional-, Provinz- und Gemeinderäten sowie Wahllokalen „blasphemisch“. Das Kreuz sei „kein Zeichen nationaler Identität.“

Früher war mehr Verstand. (frei nach Loriot)

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen? Mit zwei Klicks geht das hier:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP

Meine Artikelbewertung ist (4.6 / 10)

67
Hinterlassen Sie einen Kommentar

avatar
400
40 Comment threads
27 Thread replies
3 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
38 Comment authors
schlingsiteDemokratiusLISAoldman_2SchafImWolfspelz Recent comment authors
  Abonnieren (alle Kommentare oder nur meine Kommentare)  
neueste älteste beste Bewertung
Ich möchte benachrichtigt werden zu:
Karl-Josef Vogel
Gast
Karl-Josef Vogel
Meine Artikelbewertung ist :
     

Wichtig ist den „christlichen“ Kirchen nicht der Glaube, sondern die Zugehörigkeit zum Mainstream und den für Deutschlands und Europas Untergang stehenden Regierungen der Linken Faschisten.

schlingsite
Gast

…so es selbst die Gebote befolgt.

Demokratius
Gast
Demokratius

Die christlichen Kirchen beziehen sich auf das Bibelwort “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ und interpretieren das so, dass “der Nächste“ die ganze Welt umfassen würde. Dann müsste es aber heißen: ‚“liebe alle Menschen“. Die Kirchen erhoffen Vorteile von der Migrationspolitik; diese Selbstsucht wird jedoch zur Selbstzerstörung führen, wenn einst Muslime die Mehrheit in Deutschland darstellen.

schlingsite
Gast

Eben nicht alles wortwörtlich zu verstehen, war der Hinweis von Jesus an den Gesetzesvertreter Mitleid gegenüber einem hilflosen Menschen nachzugeben und ihm der Nächste aus dessen Sicht zu sein wie der Samariter bis er wieder auf die Beine kommt. Allerdings hätte sich der Pfarrer, der den kleinen Hitler aus den Fluten des Inns zog, sich später lieber auch den Arsch gebissen.

LISA
Gast
LISA

Solange die Priester weder Menschen bei sich zuhause aufnehmen, ihr ganzes Vermögen und das der Kirche dafür hergeben, für diese „armen Menschen“ Unterkünfte bauen lassen, keine Patenschaften für die Kinder übernehmen, sondern nur wohlfeile Worte von sich absondern,
haben sie mir nichts von Samariter zu erzählen, sie haben nichts verstanden, was Jesus sagt,
sie sind dumm wie Brot.

Ana
Gast
Ana

Auf Jouwatch wird das Thema heute sehr ausführlich in einem Brief an Bedford-Strohm aufgegriffen

Matthias Liebe
Gast
Matthias Liebe

Die christlichen Kirchen befinden sich zwar in moralischer Sonnenfinsternis, begehen aber mit ihrem Verhalten Blasphemie.

Nur gut, dass diese Herrschaften die ersten sein werden, die die Islamisten „abschaffen“ werden. Und sie haben es dann auch so verdient.

Rainer Franzolet
Gast
Rainer Franzolet
Meine Artikelbewertung ist :
     

Alle Kirchen sind Abzocker. Bei den Amis und deren Ablegern im Ausland sind das sehr viele aber kleine Gruppen. In Deutschland staatlich geförderte Großunternehmen. Eine Mafia im Staate. Das es überhaupt noch Menschen gibt, die das nicht durchschauen ist nicht zu verstehen. Kranke Menschen in kranken Organisation. Weltfremd aber mächtig und somit gefährlich.

Milchkaffee
Gast
Milchkaffee

Weder den Linken noch der Kirche geschweigedenn Mafias Banken, Unternehmen noch den mit ihnen verbündeten gläubigen oder wahlweise ungläubigen Gewalttätern stand ihr Klientel jemals an vorderster Stelle. Korruption gelingt seit jeher am besten, wenn man sie mit den besten Absichtserklärungen bemäntelt. Und nur der stets neu formierte bürgerliche Widerstand erschuf für eine Zeit etwas Gerechtigkeit

trackback

[…] David Berger […]

Reinhard
Gast
Reinhard
Meine Artikelbewertung ist :
     

Ich habe für die Kirchen kein Verständnis mehr und bin diesem Verein ausgetreten; denn es ist KEINE Gemeinschaft der Heiligen mehr. Wenn es heißt Samariter, so wären das bestimmte Einzelpersonen, die es verdient haben und keine pauschalierende Gruppe. Hinzu kommt die Anweisung Christi: „Gehet hin in alle Welt“ zu Deutsch; „Sprecht über Christus und dem neuen Testament“ und nicht, gebt Euren Glaub

Elisabeth
Gast
Elisabeth

Sehr guter Artikel. Das Beste, das ich von Seiten der Kirche je gehört habe betreffs dieses Problems, waren die beiden Predigten von Jakob Tscharntke EFK Riedlingen vom 4.10. und 11.10. 2015. Im Internet abzurufen.

A.T.
Gast
A.T.

5. Die Bischöfe, die diese Art der Migration fördern, begünstigen damit die Entstehung eines totalitären Mafiastaates und behindern die Wahrheitsfindung, um den kriminellen Handlangern und Hintergrundmächten das Handwerk zu legen. Das ist gar nicht christlich. Und wenn mann schon zu feige ist, dann falle man denjenigen, die das unter großen Opfern versuchen nicht noch in den Rücken!

Ralf Pöhling
Gast
Ralf Pöhling
Meine Artikelbewertung ist :
     

Fantastischer Artikel. Den christlichen Amtskirchen ist der christliche Glaube und jegliche Vernunft abhanden gekommen. Und es stellt sich die Frage, ob dies nicht immer schon so war und nun nur mal wieder durchbricht, weil ihre politischen Vertreter die Spitzenämter in diesem Land fest in Beschlag genommen haben. Kirchlicher Lobbyismus wohin das Auge schaut…

A.T.
Gast
A.T.

4. ..zunehmender Heterogenität steigt das Konfliktpotential sowie Potentiale für das „Teile-und-Herrsche-Prinzip“ und begünstigt damit die Entstehung eines totalitären Überwachungsstaates, der den demokratischen und rechtsstaatlichen Grundprinzipien europäischer Staaten zuwiederläuft.

A.T.
Gast
A.T.

3. Migration führt in den Aufnahmeländern zu steigernder Heterogenität. Dies untergräbt die Identität und damit Potential für Solidarität innerhalb der Gesellschaft und führt dazu, das jede Teilgruppen möglichst viel für sich rausholen will, weil sie mit den anderen Teilgruppen nichts oder nicht viel zu tun hat und der Sinn für das Ganze verlorengeht.
4. Cui Bono? Mit zunehmender Heterogenität

A.T.
Gast
A.T.

1. Migartion ist gleichbedeutend mit Entwurzelung und kann bei den Migranten Kulturschocks und Traumatisierungen zur Folge haben
2. Der wahre Skandal sind die Zustände in den Herkunftsländern, die zu Migration führen. Diese sind z.T von globalen Konzernen aus Gewinninteressen heraus initiiert. Wieso gibt es z.B. Privatfirmen die Krieg als DL verkauen (Blachwater)

Jupp
Gast
Jupp

In der Knabenliebe sind die christlichen Kirchen ganz vorn dabei.

Chalpaida
Gast
Chalpaida

Ich habe mal gelesen, gemäß islamischer Lehre dürfe man die an sich gebotene Barmherzigkeit Fremden gegenüber nicht so weit treiben, dass man damit sich selbst oder der eigenen Familie schadet. Daraufhin habe ich einen kath. Priester gefragt: „Warum hat Jesus so etwas nicht gesagt?“ Da sah er mich erstaunt an und antwortete: „Aber das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand!“

Henri Sagenmüller
Gast
Henri Sagenmüller
Meine Artikelbewertung ist :
     

Sehr guter Artikel! Danke !

A.T.
Gast
A.T.

Diese Migration christlich zu legitimieren ist ein Husarenstück:
Seit Babylon ist die Einteilung in Nationen zum Schutz der Menschen vor sich selbst sogar von Gott angeordnet und gewollt. Sie aufheben zu wollen ist geradezu eine Kriegserklärung gegen den Willen Gottes. Gott will die friedliche Koexistenz der Nationen. Als Christ muss man deshalb dagegen sein!!!

A.T.
Gast
A.T.

die Kirchenspitze ist in der Mehrheit mit Feinden Jesus wie Kommunisten und Freimaurern unterwandert (siehe z.B. google: kath. Bischof Rotary-Club). Diese sind verfolgen ihr eigens Programm. Man lasse sich daher keinen Schuldkomplex einreden. Das Gegenteil ist der Fall: für die Kosten der 1,5 Mio Migranten von 2015 hätte man welteit 70 Mio Menschen helfen können.

zeitgeistkritik
Gast
zeitgeistkritik
Meine Artikelbewertung ist :
     

@Barbara: Neuch heuchlerischer wird`s, wenn man in die Betrachtung mit hineinnimmt, dass die „Geben ist seliger denn Nehmen“-Kirche ja über ihre „karitativen“ Organisationen (die sie sich ebenfalls nicht selten mit Hilfe von „Staats“ — also UNSEREN — Geldern sponsorn läßt) auch noch jede Menge an den „Flüchtlingen“ für deren Unterbringung und Verköstigung VERDIENT! Soll das „Nächstenliebe“ sein?

Eigennütziger Moralismus?
Gast
Eigennütziger Moralismus?

Wieviel Geld hat die „Flüchtlingskrise“ – für die moralisch erhabenen Kirchenfürsten ein warmer Goldregen – eigentlich bisher so in deren Kassen und Privatschatullen gespült, lässt sich das einigermaßen verlässlich beziffern? Demaskiert ihre Scheinheiligkeit!

Johann Sajdowski
Gast
Johann Sajdowski

Die Kirchensteuer sollte abgeschafft werden. Die Finanzierung sollte wie woanders auch über Spenden erfolgen. So müsste die Kirche wieder zusammenrücken und könnte sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: die Verkündigung des Evangeliums.

Das Wahrheitsministerium
Gast
Das Wahrheitsministerium

Ich kriege zuviel, wenn Geistliche wie Don Camillo vor ihrer Gemeinde produzieren. Dieses scheinbar „Lockere“ hat im anstehenden Kulturkampf mit dem Islam vor allem Eins: Selbstentwertung.

So dumm ist kein Imam. Und der Islam wird beinhart fordern.
Noch quengelt er nur.

Lothar Herzog
Gast
Lothar Herzog

Wenn sich die beiden Kirchen mehr für die Rechte von Moslems
einsetzen und die Christenverfolgung in den moslemischen Ländern
überhaupt nicht anprangern, haben die für mich keine Glaubwürdigkeit
mehr.

Michael
Gast
Michael

Bin kein Christ, „Glauben“ ist für mich ein Konzept, daß ich nie verstanden habe. Jedoch: Das Christentum bietet ein gutes Regelwerk zum Zusammenleben innerhalb zivilisierter Gesellschaften. Und genau hier liegt das Problem: Im gepflegten Blumenbeet „Christentum“ wildern nun archaische Horden wie ein wucherndes, invasives Unkraut. Abwehrmechanismen: Fehlanzeige. Und der Gärtner gibt weiter Dünger.

EinFragender
Gast
EinFragender

So einfach ist es nicht. Wir Christen sind verpflichtet zu helfen, ohne wenn und aber. Das Problem ist eher das die Kirchenoberen leider den zweiten notwendigen Satz dazu nicht sagen: Bitte hört auf Menschen dazu zu bringen über das Mittelmeer nach Europa zu gehen. Das ist das Problem, nicht die Flüchtlingshilfe, die für Christen selbstverständlich ist.

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

De labore solis – von der Bedrängnis der Sonne, das Vatizinium für Europa.

schlingsite
Gast

Nach heutiger kirchlicher Auffassung hätte der gute Samariter den hilflosen Menschen bei sich aufnehmen müssen, anstatt die Verantwortung für dessen Wohlergehen gegen Bezahlung auf den Wirt abzuwälzen.

Kerstin
Gast
Kerstin

Kann mich noch erinnern, dass ganz am Anfang der Krise in unserem Dorf der Pfarrer einen runden Tisch u.a. mit den Linken abhielt, wie man den „Flüchtlingen“ denn am besten helfen könne…und wie ich naiverweise dachte: Was macht der denn? Er will, dass Tausende in seine Gemeinde kommen, die unsere Religion vernichten wollen?…. Verräter gab es ja in der Geschichte schon viele!

Hasenfuss
Gast
Hasenfuss

Der Austritt kostet 35,- Euro (spart dagegen viele TAUSENDE EUROS), und dauert maximal 5 min.
JEDER kann etwas TUN!

Demokrat
Gast
Demokrat

Es werde zwei Europa geben, ein neues und ein altes, soll Ex-US-Verteidigungsminister Rumsfeld gesagt haben. Wohl ein monokulti-islamisches Westeuropa und ein christlich-aufgeklärtes Osteuropa. Beides würde wohl eine Annäherung der EU an Russland behindern und wäre so im Sinne gewisser US-Militärstrategen…

Werner N.
Gast
Werner N.

Die Aufklärung kam auch wegen der religiösen Despotie mittelalterlicher Kirchen zustande. Kant hielt Religion und Emotionen für gefährlich, zog nur die Moralgebote daraus für den Humanismus.

Kant erklärte nicht, warum „Vernunft“ oft zu „Unvernunft“ wird, sprach auch von „empirischer Vernunft“. Den Zusatz ignoriert Benedikt und verwechselt daher „Vernunft“ mit emotionslosem Rationalismus.

Armin Pieroth
Gast
Armin Pieroth
Meine Artikelbewertung ist :
     

Aber, aber! Das, was christliches Verhalten sein soll, hat es keine 30 Jahre lang gegeben. Bevor der Hahn 3 mal krähte, war es damit, von ein paar löblichen Ausnahmen abgesehen, schon wieder vorbei.
Abschaffung der Todesstrafe? 2000 Jahre zu spät. Augustinus: „Was hat man den gegen den Krieg?“
Das, was Jesus wollte, konnte die Kirche nie leisten. Schon garnicht wollte er eine Kirche gründen.

Nicolaus Hess
Gast
Nicolaus Hess
Meine Artikelbewertung ist :
     

„Moralische Sonnenfinsternis“ ist eine höchst treffende Formulierung, zu der sich moralinsaures Dummgeschwätz gesellt, das gekrönt wird durch die Unfähig- und Unwilligkeit zum Erbringen von „Dienstleistungen“ wie z.B. Versehgang und kirchliches Begräbnis durch den hauptamtlichen KirchenBEAMTEN, das Wort Beamter sollte man als Schimpfwort in den Bußgeldkatalog aufnehmen.

Pepito Sbazzeguti
Gast
Pepito Sbazzeguti
Meine Artikelbewertung ist :
     

Was ein reputierlicher Artikel nicht erwähnen darf: Der Schaden, den Millionen gewaltaffine Migranten hier anrichten ist vielleicht gar nicht kollateral. Dominante Positionen, wie sie in Politik und Kirchen geboten werden, ziehen Narzissten und Psychos an wie Motten das Licht. Oft will wer Schaden anrichtet, einfach nur Schaden anrichten. Gelegenheit ist da für Psychos aus Kirchen und Altparteien.

Monte Veritas
Gast

Dass der Barmherizige Samariter das Räuberopfer aus dem Graben gezogen hat – man könnte dies mit der „Seenotrettung“ der Flüchtlinge vergleichen – war nur die eine Hälfte der Lehre, die Jesus mit der Geschichte geben wollte. Er holte „zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, WERDE ICH ES DIR BEZAHLEN, wenn ich wiederkomme.“

Barbara
Gast
Barbara
Meine Artikelbewertung ist :
     

Schöner Artikel.
Wäre ich nicht schon vor Jahrzehnten aus der Kirche ausgetreten, wäre jetzt der Zeitpunkt da! Diese Doppelzüngigkeit einiger Vertreter ist echt beschämend…
Was noch schlimmer ist: Die Ausbeutung der Steuerzahler wird befürwortet und das eigene Vermögen gehortet! Verlogener gehts nicht, deshalb raus aus dem Verein, keine Unterstützung mehr!