„Piss Christ“ heißt ein umstrittenes, aber staatlich gefördertes Kunstwerk des amerikanischen Fotografen Andres Serrano, auf das die Politikerin Beatrix von Storch vor einigen Tagen aufmerksam gemacht hat.

Wikipedia klärt uns dazu auf: „Immersion (Piss Christ) ist eine Fotografie des amerikanischen Künstlers und Fotografen Andres Serrano von 1987. Sie zeigt ein kleines Plastikkreuz, das in ein kleines Glasbecken mit dem Urin des Künstlers getaucht ist. Das Foto war Gewinner des Wettbewerbs „Awards in the Visual Arts“ des Southeastern Center for Contemporary Art, das zum Teil von der National Endowment for the Arts, einer Regierungsagentur der Vereinigten Staaten gesponsert wird.

Das „Kunstwerk“ löste eine große, nun neu in den USA aufflammende Kontroverse aus, die auf der Behauptung beruhte, es sei blasphemisch. Serrano selbst sagte über die Kontroverse: „Ich hatte keine Ahnung, dass Piss Christ so viel Aufmerksamkeit bekommen würde, da ich damit weder Blasphemie noch Beleidigung meinte. Ich war mein ganzes Leben lang Katholik, also bin ich ein Nachfolger Christi.“

Die Frage, wie man dieses Kunstwerk nun einschätzt, bekommt erst ihre richtige Dimension, wenn man zusätzlich – wie von Storch weiterfragt:

„Was wäre in der Welt los, wenn DAS jemand mit Mohammed machen würde?“

Sind wir nur noch sensibel, wenn es um den Islam geht?

Das Kunstwerk wurde hier auch deshalb thematisiert, da der gestrige Beitrag zu einem jungen Ex-Muslim, der auf dem CSD in Berlin ein T-Shits mit der Aufschrift „Allah is gay“ tragen will, auf teilweise seltsame Weise kommentiert wurde.

Viele hatten Verständnis für die Wut und Gewaltdrohungen der Muslime: Wer so blasphemisch vorgehe, brauche sich über die Reaktionen nicht zu wundern oder gar zu beklagen, war die Aussage von Kommentatoren, die v.a. aus dem christlichen Raum kamen. Genau die möchte ich nun fragen, was Sie bis jetzt in Sachen „Piss Christ“ übernommen haben …

Fanatische Muslime drohen mit Gewalt gegen CSD-Teilnehmer in Berlin