Warum ist die Ausgewogenheit in den deutschen Medien verloren gegangen? Warum wird über Donald Trump, Viktor Orban, Matteo Salvini, den Brexit oder die AfD ausschließlich negativ berichtet? Jouwatch berichtet in einer Serie über die wahren Hintergründe.

Als Bill Clintons lange Geschichte als Serienvergewaltiger (lange vor #metoo) durch die Lewinsky-Affäre 1997 ans Licht kam, schaffte es sein Berater John Podesta, die Kongress-Ermittlungen durch geschickten Medieneinsatz als „Hexenjagd verklemmter rechter Spießer“ gegen den „sympathischen Lebemann Clinton“ darzustellen. Im Nachzug der Lewinsky-Affäre gründete Podesta mit Unterstützung des linken Großspenders George Soros Media Matters for America, einer Lobbygruppe, die den Medien den richtigen Spin zu den aktuellen Themen des Tages geben sollte.

Open Society erhielt von Soros mindestens $30 Milliarden für linken Aktivismus

Dieses Modell dehnte die Open Society Stiftung von George Soros auf die ganze Welt aus, inklusive Deutschland. Open Society erhielt von Soros mindestens $30 Milliarden für linken Aktivismus, $18 Milliarden davon im letzten Jahr, wie Die Welt und die New York Times berichten. Nun unterhält George Soros hierzulande ein dichtes Netzwerk aus „zivilgesellschaftlichen Gruppen“ und zieht nach dem Rauswurf in Ungarn nach Berlin um.

Der Leiter der Berliner Soros-nahen Civil Liberties Union Balázs Dénes sagte laut Jerusalem Post am 15.3.2018:

„Wir sind sehr stark. Ich treffe mich diese Woche mit einem Think Tank, einer Lobbygruppe, die Einfluss auf die deutsche Regierung und das deutsche Außenministerium hat, und ich bringe ihnen Ausfertigungen des Gesetzes (Anm. gegen Soros-NGOs) mit, die aus dem Ungarischen übersetzt wurden und erkläre ihnen was sie dagegen machen können.“

Der AfD-Abgeordnete Petr Bystron fragte das Auswärtige Amt nach dieser Aussage, aber erhielt so gut wie keine Antwort:

„Das Auswärtige Amt und die deutschen Auslandsvertretungen unterhalten umfangreiche Kontakte mit Vertretern zivilgesellschaftlicher Organisationen im In- und Ausland. Sie machen Entscheidungen über ihre Zusammenarbeit mit diesen Organisationen nicht von deren möglichem Verhältnis zu den „Open Society Foundations“ abhängig.“

Was haben Ruprecht Polenz, Cem Özdemir und Joschka Fischer mit Soros zu tun?

Die Soros-Gruppen vernetzen Politiker untereinander, wie beim European Council on Foreign Relations, bei dessen Jahrestagung im Mai in Paris dieses Jahr Norbert Röttgen (Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Dt. Bundestag) und Michael Roth (Staatssekretär im Auswärtigen Amt) sprachen. Zu den Mitgliedern des ECFR-Rats zählen Röttgen, Cem Özdemir,  Joschka Fischer, Alexander Graf Lambsdorff, Michelle Müntefering und Ruprecht Polenz, sowie Staatssekretär im Auswärtigen Amt Niels Annen.

Sie unterstützen die NGOs, die im Mittelmeer als Schlepper für die Masseneinwanderung dienen (PP berichtete); und sie nehmen Einfluss auf die Mainstream-Medien, um für die richtige Darstellung dieser Politik zu sorgen. Zu den Lobby-Gruppen, die in Deutschland für Open Society die Medien bearbeiten zählen das SPD-nahe Recherchenetzwerk Correctiv, das im Wahlkampf 2017 für Facebook echte Nachrichten von falschen unterscheiden sollte; der Mediendienst Integration, der den Medien in Migrationsfragen hilft, den richtigen Ton zu treffen; die Amadeu-Antonio-Stiftung, die mit öffentlichen Fördermitteln die AfD bekämpft; und das Netzwerk Recherche, das offiziell vom NDR betrieben wird, aber unbestreitbar mit dem Soros-Netzwerk zusammenhängt.

„Netzwerk Recherche“: Eine vom NDR betriebene „Soros-Filiale“?

Netzwerk Recherche veranstaltet einmal im Jahr eine Jahrestagung in Hamburg, bei der sich die deutsche Medienprominenz an zwei Tagen mit Vertretern diverser Soros-Gruppen trifft, um Strategien zu besprechen. Obwohl in den Jahresberichten von Netzwerk Recherche nirgends die Open Society Foundation oder der Name Soros auftaucht, wird aus dem Veranstaltungsprogrammen der letzten Jahre der letzte Jahre der Zusammenhang schnell ersichtlich.

Die Liste der prominente Referenten 2016-17 liest sich wie ein Who is Who des deutschen Aktivisten-Journalismus: Stammgast Anja Reschke (NDR), Carmen Miosga (Tagesthemen), Lutz Marmor (Intendant NDR), Julia Jäkel (CEO Gruner & Jahr), Patrick Gensing (ARD Faktenfinder), Hans Leyendecker (SZ), Klaus Brinkbäumer (Spiegel), Jakob Augstein (Freitag), Franziska Augstein, Armin Wolf (ORF), Blogger Stefan Niggemeier und Autorin Silke Burmester sind nur die prominentesten Namen.

Sie diskutieren fast ausschließlich mit „Experten“ der verschiedenen Soros-Gruppen: Arne Semrott von Open Knowledge Foundation, Thomas Schnedler von Correctiv/netzwerk recherche, Mehmet Ata von Mediendienst Integration, Marie Bröckling von netzpolitik.org, Gemma Poerzen von Reporter ohne Grenzen, Susanne Tannert von #ichbinhier, sowie Transparency International, interlink academy, journalismfund.eu, Investigate Europe journalists.network und das Global Investigative Journalism Network, dessen Weltkonferenz sogar 2019 in Hamburg von Netzwerk Recherche ausgerichtet wird.

Wenn Journalisten zu Aktivisten mutieren

Das Netzwerk Recherche ist auch der Geburtsort des umstrittenen linken Recherche-Kollektivs WDR/NDR/Süddeutsche Zeitung, das z.B. die sogenannten Paradise- und  Panama-Papers mit dem Soros-finanzierten ICIJ recherchiert hat.

Die Themen sind dann „Hass und Drohungen gegen Journalisten – Wo bleibt unsere Solidarität?“ mit Anja Reschke und Patrick Gensing; „Solidarität ja – aber wie? Wenn Journalisten zu Aktivisten werden (müssen)“ mit Silke Burmester, Stephan Lamby und Christian Mihr von „Reporter ohne Grenzen“; oder „Hetze, Drohungen und Übergriffe“ mit Mehmet Ata von Mediendienst Intergration.

Monolog der „Bessermenschen“: Keine Gesprächsbereitschaft mit den Kritisierten

Auffallend ist, dass hier viel über die „Gegenseite“ geredet wird, wenig aber mit ihr. Zum „Umgang mit der AfD“ gab es jede Menge Veranstaltungen, aber als einziger Gast 2016 Alexander Gauland, der sich dem Kreuzverhör von Kai Gniffke (tagesschau) und AfD-Expertin Melanie Amann (Spiegel) stellen durfte.

Obwohl just in diesen Jahren – auch wegen diesem Linksdrall der MSM – die alternativen Medien wie PI-News oder jouwatch regelrecht explodierten, finden sich keine kritischen Gäste wie Roland Tichy, Henryk Broder, David Berger oder Anabel Schunke auf dem Podium wieder; stattdessen diskutierte 2016 ein Patrick Gensing mit Julia Beyer von der Deutschen Wellen über „Fake News – Wer oder was steckt dahinter?“

Das Netzwerk Recherche vergibt sogar Stipendien, um „non-profit-Journalismus“ zu fördert, das „GROW-Stipendium“. Stipendiaten sind 2017 die – uns bisher gänzlich unbekannten – Medwatch, 120 Minuten und das Ihme-Zentrum. Stipendien an konservative, alternative Medien wie Epoch Times wurden nicht vergeben.

Zum Autor: Collin McMahon ist Autor, Übersetzer und Pressesprecher im Team Bystron im Deutschen Bundestag. Der Autor distanziert sich von allen antisemitischen Kommentaren. George Soros ist kein Freund Israels oder des jüdischen Volkes.

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42 Kommentare

  1. „und das Netzwerk Recherche, das offiziell vom NDR betrieben wird“. Oh Mann, was für Flachzangen seid Ihr eigentlich?

  2. In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob es auch eine Beeinflussung in Form von „Hasskommentaren“ gibt, denn das sind ja die ärgsten Feinde der Aufklärung der Bürger, denn so oft man etwas kritisches zur aktuellen Politik sagt, kommt sofort, hast du nicht die furchtbar unflätigen Hasstweets gelesen, wie kannst du nur denen „glauben“?

  3. Erstaunlich wie eine deutsche „Jugend“ so muss man die meisten der Leute ja sehen, immer wieder mit großem Idealismus und Eifer den Falschen folgt. Woran kann das nur liegen? Ist man hier zu behütet und unaufgeklärt aufgewachsen, zu wenig kritisch erzogen gegenüber allem und immer zu „gläubig“ und naiv und glaubt daran, man könne dem „Richtigen“ folgen?
    Fehlt Deutschland ein kluger Skeptizismus?

    • Immer wieder?? Deine Sätze zeigen einmal mehr, daß Du es auch tust. Oder warum folgst Du denen, die Dir ihre Siegerlügen als Wahrheit auftischen? Der Jugend kann man es kaum vorwerfen, sie können es nicht anders wissen…

  4. Für mich herrscht in den ÖR ein kollektiver Narzissmus und wo das hinführt zeigt die Vergangenheit zu genüge.

    Ein Zitat von Facundo Cabral lautet: „Friss Gras. Millionen von Kühen können sich nicht irren.“ Es ist eine Ironie, diese Tendenz, sich der Mehrheit anzuschließen, ohne deren Motive und Ziele infrage zu stellen. Mit anderen Worten, wir neigen dazu, dorthin zu gehen, wo andere hingehen.

    • Und das alles, weil sie in der Mehrheit sind. Diese Form der kognitiven Voreingenommenheit wird als Bandwagon-Effekt oder Mitläufereffekt bezeichnet.

      Genauer gesagt, ist der Bandwagon-Effekt der Glaube, dass etwas wahr sei, nur weil die meisten Menschen glauben, es sei wahr.

  5. Das jemand wie Reschke als seriöse Informationsquelle zu irgend etwas von Menschen in Deutschland angesehen wird zeigt, dass der angeblich so hohe IQ hier im Vergleich zu Orient oder Afrika wohl in den Bereich Fake News zu verordnen ist. Der Masse der deutschen Bürger stände ein Lendenschurz und eine Buschtrommel gut zu Gesicht.

  6. Das Netzwerk ist wie ein Spinnennetz. Alle Medien werden bezahlt, ebenso die Schlepper von
    sogenannten „Schutzsuchenden“ verdienen sich eine Goldene NASE. Wenn man diese Personen für ihre TATEN bestrafen würde gäbe es kein Gefängnis auf der Welt, das groß ge-
    nug wäre.

  7. Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass die aktive Propaganda zu diesem undemokratischen Netzwerk per Zwangsgebühren finanziert wird! Natürlich wider dem Neutralitätsgrundsatz des Rundfunk -Staatsvertrags.

  8. Zu der Süddeutschen Zeitung sei erwähnt, das sie in den Jahren 2015-2016 massiv ihre Exemplare „umsonst“ an den Bahnhöfen im Ruhrgebiet verteilt hat. Oft im Paarmodus; große junge Blondine und ein Araber oder Türke. Scientology wurde in dieser Zeit auch schon mal mit einen unauffälligen Infostand gesichtet.

  9. Es wäre Zeit für eine fachliche/wissenschaftliche Bestandsaufnahme. Ich bin sicher, dass alle journalistischen Kapazitären des ÖR inzwischen linksradikalen bis linksextremen Ideologien huldigen. Echte Sozialdemokraten wie Willy Brandt oder Helmut Schmidt kriegten heute sicherlich ihr „Nazifett weg“. Bei Franz Josef Strauß würden reihenweise Journalistenköpfe explodieren.

  10. Die Reschke war mir schon immer sehr unsympathisch!

    Endzeit auch für sie bald! Freue mich darauf, diese falsche Tussi!

  11. Wer ist Soros? Das dürfte die wichtigste Frage sein, denn dann kennt man auch das Übrige und den ganzen Rattenschwanz dahinter.
    Das aktivierte und kommende Bewusstsein wird sie alle „aussortieren“. Ich weiß, das klingt etwas daneben, doch die, die es angeht haben jetzt schon das Muffensausen.

  12. Korruption? Gibt’s hier nicht! – Es wird allerhöchste Zeit, diesen ganzen Sumpf trockenzulegen. All diese Gurken sind nicht gewählt, aber bestimmen, wo’s langgeht. Es ist quasi ein Staat im Staate. Die Demokratie ist ausgehöhlt und de facto ein schlechter Witz, Volksverarschung hoch zehn. All diese Mobster gehören als kriminelle Vereinigung vor Gericht…

      • Kenn ich und brauche ich nicht. Ich bin mein eigener Heim-Orakeler und Spökenkieker 😉 – Aber Geduld kann auch mal aufgebraucht sein, wenn man mal aufgebracht ist… 😉

  13. Es ist das ALLERLETZTE, dass Soros, der von Orban einer breiten Öffentlichkeit als Stratege der Auffüllung Europas mit Migranten,hauptsächlich Judenhassern und FrauenVerachtern entlarvt wurde, seine Organis „open society“ nennt:Sir K Popper sah die Grenzen der OS:ÜBERTOLERANZ-Soros ist BLIND

    • Der ist nicht blind, er weiß genau, was er tut. Sein Werk heißt ZERSTÖRUNG in ganz großem Stil und daran noch möglichst viel verdienen.

    • Soros ist blind und das mit voller Absicht, er macht sich die Welt wie sie ihm gefällt und findet in ÖR sowie im BT willfährige Helfershelfer.

  14. im sinne der journalistischen ausgewogenheit würde ich mir hier einen artikel über rechte netzwerke wünschen.

    dazu hört und liest man zu wenig, um sich eine eigene meinung zum thema politische netzwerke insgesamt, zu bilden.

      • nein, das ist ernst gemeint. ich will mich zum thema rechte netzwerke nicht auf das verlassen, was ich in den linken netzwerken und den staatsmedien darüber serviert bekomme.

        sehen sie das nicht als ihre aufgabe? ich eigentlich schon. es wäre ihre chance!

      • mit rechten netzwerken meine ich natürlich nicht die neuen „rechten“ medien, die sind ja bekannt, sondern übergeordnete organistationen die auch z.b. von den parteien und eher „rechten“ medien /journalisten genutzt werden. und jetzt erzähle mir bitte keiner, da gäbe es nichts…….

    • Auf welchem Planeten leben Sie denn? Die Mainstream-Medien reden doch von nichts anderem und keine Lüge ist ihnen zu billig.

      • ich lebe auf diesem planeten! und weil ich nicht alles glauben will was „links“ mir serviert, wäre es eine chance von blogs wie diesem hier, die wahrheit zu berichten.
        falls es tatsächlich keine ernstzunehmenden übergeordneten „rechten“ netzwerke gäbe, wäre es ja höchste zeit diese aufzubauen!

      • Um ihnen nicht ungerecht sofort Debilität unterstellen zu müssen ohne sie besser zu kennen wäre ein Hinweis, wen sie eigentlich meinen , recht hilfreich.

      • da weder „rechte“ noch „linke“ netzwerke genauer spezifiziert werden können, kann ich auch nicht genauer benennen wen ich meine. genau das wäre ja die aufgabe einer kritischen neutralen presse. mit dieser art von „debilität“ kann ich -im gegensatz zu ihnen- gut leben…..

    • Nur, wenn in den ÖR auch eine Berichterstattung wie diese hier kommt, ansonsten keine Gleichheit der Waffen. Das würde man sich so denken, dass man noch so dumm ist. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

  15. Pilzhyphen gleich dieses Geflecht von Clinton, Soros,Obbama, NGO´s, Scientology, Hollywood, DDR 2, im Untergrund wuchernd, immer mal hier mal da einen phallus impudicus an die Oberfläche schiebend und die Umwelt mit ihrem fauligen Gestank nach satanischem H2S bereichernd.

    • Das ist das Problem. Soweit denkt der unbedarfte Deutsche garnicht. Wenn man ihn damit konfrontiert, erntet man höchstens noch ein „Du Spinnst ja“. Das ist die Starke der Sorosmafia, weil die seit 40 Jahren das Schulsystem indoktrinieren.

    • Weil diese Machenschaften Formen annehmen, die man in irgendwelchen Action Thrillern aus Hollywood erwartet, aber nicht im Umfeld renommierter Medienhäuser.
      Das ist auch so unfassbar, daß man es selber nicht glauben möchte.

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