(David Berger) Erinnern Sie sich noch, wie alles begann? Richtig, das war mit der Kontroverse rund um Jürgen Fritzs Aufsehen erregenden Beitrag über die Diskussionsunfähigkeit linker Bessermenschen. Der war bei „Tichys Einblick“ im Januar 2017 erschienen.

Sehr schnell kam es zu einem Shitstorm gegen Fritz, aber ganz besonders Roland Tichy. Was bei Tichy zu einer kompletten Fehlentscheidung führte, deren Konsequenzen er offensichtlich völlig unterschätzt hatte:

Gastautor geopfert – in der Hoffnung, so die eigene Haut zu retten

Ohne mit dem Autor zuvor Rücksprache zu halten, wurde der Artikel völlig überstürzt gelöscht. Versehen mit einer Begründung, die sich wie ein komplettes Schuldeingeständnis gegenüber den linksradikalen Pressure-Groups las. Und damit auch eine Diskreditierung des Autors in Kauf nahm, um seine eigene Haut zu retten.

Offensichtlich war Tichy einer konservativen Logik folgend davon ausgegangen, dass er Fritz opfern könne, um selbst ungeschoren davon zu kommen. Eine völlige Fehleinschätzung linker Mentalität. Die wertet jedes Nachgeben als Eingeständnis von tatsächlich vorhandener Schuld und schlägt auf den bereits auf dem Rücken mit eingezogener Rute liegenden Gegner besonders hart ein.

Tichy verliert seinen Chefposten bei Xing-News

So auch in der Causa Tichys Einknick. Kurz nachdem er vor der linksgrünen Meute in die Knie gegangen war, musste Tichy seinen Chefposten bei Xing-News, den er mit dem harschen Vorgehen gegen Fritz zu retten hoffte, aufgeben.

Wenn Linke Blut lecken: Roland Tichy gibt Herausgeberschaft bei XING News auf

Statt nun das Steuer herumzureißen, blieb Tichy bei seinem fatalen Kurs des Einknicks. Was bei den Linken als Ausweis eines masochistischen Bettelns um weitere Abstrafungen gewertet wurde. Vermutlich aus Angst, seine CDU-nahe Karriere, besonders sein Chefposten bei der Ludwig-Erhard-Stiftung könnte Schaden nehmen, führte dazu, dass bei Tichy zu sehr CDU-kritische Autoren und Beiträge immer seltener und das Online-Magazin immer mehr den Ruf eines lauwarmen CSU-FDP-Organs bekam.

Beginnt das vorletze Kapitel im Fall „Tichys Einknick“?

Doch auch das fruchtete nicht. Offensichtlich scheint nun das vorletzte Kapitel in dem Fall Tichys Einknick zu beginnen. Der Bildblog fordert in der ihm eigenen Gossensprache bereits heute Morgen:

„Tichys Fehlblick, Geh sterben!“

Nachdem sogar der nicht eben als Merkel-Fan bekannte CDU-Politiker Friedrich Merz den Ludwig-Erhard-Preis mit der Begründung abgelehnt hatte, er wolle bei der Preisverleihung nicht mit dem umstrittenen Roland Tichy auf einer Bühne  stehen, verlassen nun zahlreiche prominente Journalisten die Jury des Preises. So das Handelsblatt in seiner aktuellen Ausgabe (S.8).

Weniger die politische Ausrichtung Tichys als die ungewöhnliche Nähe der Stiftung zu „Tichys Einblick“ sei für die CDU-nahe Erhard-Stiftung schädigend und untragbar, so die Begründung. Gehen nun auch die Tage Tichys als Chef bei der Ludwig-Erhard-Stiftung zuende?

**

Update 17. Juli 18, 13.30:
Es gibt nun eine Stellungnahme zu den Vorgängen von Fritz Goergen, der – wie Insider berichten – offensichtlich den wichtigsten Einfluss auf die bedauerliche Entwicklung bei „Tichys Einblick“ hat. Sowie eine Stellungnahme des Handelsblattes, das sich auf seine journalistischen Aufgaben beruft:

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen? Mit zwei Klicks geht das hier:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP

75 Kommentare

  1. Ich lese TE seit 2 Jahren täglich und und kann ihre Einschätzung in keinster Weise teilen. Da findet sich fundierter Journalismus mit klarer und eindeutiger Positionierung und relativ großer Reichweite. Wem hilft denn ein mögliches Ende von TE? Unbegreifliche und eigentlich untypische Haltung von PP.

  2. Ein Grund für den Niedergang der etablierten Medien ist deren inhaltliche Ununterscheidbarkeit, auch hier sollten sich die freien Medien positiv abheben. Und für jeden etwas anbieten, verschiedener Stil, Inhalt, etc.

    Ein „lauwarmes CSU-FDP-Organ“ ist TE sicher nicht, wenn man die Kommentare liest und mit LEsern spricht. Aber gewiss ist TE in weiten Kreisen akzeptierter als PP, PI …

    2/2

  3. Ich schätze PP sehr, aber überharte Kritik an Tichy oder ähnlichen Seiten finde ich unpassend.

    Eigentlich haben doch alle diese Medein ähnliche Ziele, es ist doch gut dass es mittlerweile ein vielfältiges Angebot gibt. Tichys Printausgabe ist zB auch im ReWe erhältlich, wer die sieht landet vielleicht auch mal auf der TE Seite, liest die Kommentare und ist dann auch ganz schnell hier.

    1/2

    • Dachte ich bisher auch. (Satz 1, Satz 2 weniger). Nachdem ich aber nochmals den Artikel von J. Fritz auf PP vom 06.01.2018 gelesen habe und beim Einblick vorbeischaute, bin ich mir nicht mehr so sicher. Angeknackst ?

  4. Vom Durchblick zum Einblick zum
    Einknick.
    Die journalistische Serpentine geht
    ķonsequent so weiter wie bisher.
    Im Slalom der Politszene gibt es keine
    Geraden.

  5. Viele, die sich hier all zu kritisch über Tichy äußern verkennen die Situation. Bei Tichy schreiben viele Leute. Eine Zeitung sollte sich Neutralität verordnen und sachlich berichten. wenn nicht, dann ist sie nur ein ideologisches Propagandascheißhaus. Also schlicht zu ignorieren. Auf TE geht man gerade mit den Hetzmedien der GEZ, SD, Lügel usw. in´s Gericht. Und das ist gut so.

    • Ich gebe Ihnen recht, ABER, eine Zeitung, die alternativ sein will, sollte auch keine sachlichen, nüchternen Kommentare zensieren. Gefallen müssen sie ja dem Autor nicht. Dann geht es bei TE immer noch vielfach unsachlich gegen die AfD. TE muss die AfD nicht mögen, aber nüchtern bleiben als Alternativzeitung.

      • Nobody is perfect, auch TE nicht. Ich weiß nicht, ob TE „alternativ“ sein will. TE will vor allem ein „liberal-konservatives Meinungsmagazin“ sein. Ob der Grünen-Artikel von Jürgen Fritz (dessen Blog ich sehr schätze) tatsächlich ein sachlicher, nüchterner Kommentar war, ist durchaus diskussionswürdig. Wie mit ihm danach verfahren wurde, allerdings auch. Tichys Ängste kann ich aber verstehen.

  6. Die „gegen Rechts“-Kämpfer sind natürlich kein objektives Gericht, das bei Schuldeingeständnis zur Milde neigt. Nein, die kämpfen um ihre Macht, und wenn der Gegner eine Schwäche zeigt, ist das ein Ansporn zum nächsten Angriff.

  7. Sie werden jeden fertigmachen. Sie werden niemanden vergeben. An Tichy wird ein Beispiel gesetzt. Niemand darf den großen Plan im Wege stehen. Das der Islam gewinnen wird ist ihnen egal. Nur die Auflösung aller europäischen Völker ist wichtig. Nach ihren Plan werden sie als höchste Instanz über die Welt herrschen. Ich glaube sie machen dabei einen großen Denkfehler. „These – Antithese – Synthese“

  8. Lieber Herr Berger, ich schätze Sie sehr aber Häme ist hier nicht angebracht. Roland Tichy ist nicht unser Gegner sondern ein Verbündeter. Schade.

  9. Tichy erkannte als einer der ersten MSMler, bewältigte kraft seines freien Verstandes u. implementierte sodann in seine volkswirtschaftlichen Essays die fachlichen Beweggründe größten & integersten deutschen Makroökonomen der letzten 25 Jahre: Prof. Dr. iur. Schachtschneider(Verfahrensführer), Prof.Dr. Starbatty, Prof. Dr. Nölling, Prof. Dr. Hankel, Dr. iur Dr. ing. E.h. Spethmann, et al…

  10. Mittlerweile springen schon einige „Mainstream-Medien“ auf diesen „Schlagt den Tichy“-Zug auf.
    Ich bin gespannt wie Tichy und seine Zeitung darauf regieren.

  11. Es kristallisiert sich wohl zunehmend eine Zwiespaltung der deutschen Gesellschaft heraus: Pro oder contra Massenimmigration. Dazwischen selbstverständlich die unzähligen Mitläufer, mal hier-, mal dorthin schwankend…

    • „Pro oder contra Massenimmigration.“

      Genau. Merz hat sich jetzt hiermit auch positioniert – und dürfte für Merkel-Kritiker als Nachfolger nicht (mehr) in Frage kommen.

      „unehmend eine Zwiespaltung der deutschen Gesellschaft“

      Laut MSM sind für Deutsche andere Themen viiiiiel wichtiger – die beliebte Ablenkung.

    • Ich begrüße diese irreversible Spaltung, welche in finaler Konsequenz nur noch physisch gelöst werden kann. Material, existentiell schicksalshaft mit dem rechts-,freiheits- u. eigentumswidrigen €-Putsch beginnend,ist die Invasion v. potentiell Myriaden illegaler, volksfeindlicher, nicht assimilierbarer Mohammedaner nach der farlässig-defätistisch herbeigeführten Osterweiterung DIE Kriegserklärung.

  12. Gehen nun auch bald die Tage Tichys als Chef von Tichys Einblick zu Ende? Letztlich geht es wohl vor allem darum, ein Merkel- und Migrationskritisches Alternativmedium in die rechte Ecke zu stellen und mundtot zu machen. Mit Broder versucht man es ja auch. Hoffentlich gelingt es nicht.
    Wer Herrn Merz bisher als Hoffnungsträger gesehen hat (ich nicht!), müsste jetzt eigentlich ins Grübeln kommen.

  13. Danke für diesen Beitrag. Dadurch habe ich mitbekommen, dass es Tichy überhaupt nicht gibt. Seit der Xing-Geschichte ist es um ihn und seinen Blog ja extrem ruhig geworden. Vielleicht liegt das auch daran, dass die kritischen Geister inzwischen lieber JouWatch, PI-News usw. lesen, die sich wirklich von den Mainstreammedien unterscheiden

    • Wenn sich TE nicht wirklich von den Mainstreammedien unterscheidet, warum wird Tichy dann so vehement vom Mainstream bekämpft und in die rechte Ecke gemobbt? Ich lese TE genauso wie PP, Jouwatch, Acta Diurna,PI-News, Achgut, Junge Freiheit, Freie Welt, Compact, European, Epoch Times, Jürgen Fritz, Lengsfeld, Politikversagen etc.pp. Wir können froh sein, dass es sie gibt.

    • E M M A Danke für die Klarstellung, bedarf es doch für diese treffende Analyse eines scharfen Verstandes und der Fähigkeit, Reden und Handeln der Person auf Widersprüche abzuprüfen. Hier muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden, wie an den divergenten, teilweise gefühligen Comments sichtbar wird.Die 16 Dislikes gehören vielleicht zur Demokratie, widersprechen jedoch dem common sense.

  14. So dumm und idiotisch die Linken/Linksradikalen/Linksextremen von Merkel bis Gysi in Bezug auf die Realität auch sein mögen, mehrere Kernkompetenzen haben sie: Public Relations, Marketing, Kampagnenfähigkeit, starker Haß und starke Wut, Ausdauer!
    Und das wird von vielen halbwegs noch normal denkenden Menschen, wie Roland Tichy einer ist, leider viel zu häufig stark unterschätzt.

    • Agitprop Merkel ist bestens ausgebildet! Vergessen die Leute das immer? Die Kulturmarxistin hat keine Kinder! Sie hat nur ‚ihre Gäste‘, ihr Lebeswerk sozusagen, ihr Meisterstück!

  15. Tichy ist für die Macht Merkels ebenso wichtig wie die kleinen Grüppchen der „Wir mögen Merkel nicht, aber bleiben trotzdem in der CDU“-Fraktion. Sie sind für das System Merkel ein willkommenes Feigenblatt und wichtige Garantie dafür, dass das System noch lange bestehen bleibt. Daher bitte ich doch merz nochmal über seine Absage nachzudenken 😉

  16. Alle, die hier die Panik bekommen, weil ein merkel-kritischer Blog einen weniger merkel-kritischen, aber doch gerade noch akzeptablen Blog, der Merkelkritiker rauswirft, kritisiert: Ihr habt kein sehr großes Vertrauen in demokratische Prozesse und auch nicht in die alternativen Medien. Sonst würdet ihr begreifen, dass Kontroverse und Debatte nur etwas für Starke ist, die dadurch stärker werden.

    • Wer ist denn der Merkel-kritische und wer der weniger Merkel-kritische Blog? Bezüglich TE kann ich nur sagen, dass Merkel-Kritik quasi der Markenkern von Tichys Einblick ist. Und daran hat sich nach meiner Beobachtung im Laufe der Jahre kein Jota geändert, weil sich ja auch am Merkelsystem kein Jota geändert hat. Mehr Kritik an Merkel und ihrem System als bei TE ist m.E. kaum möglich.

  17. CDU-Politiker Friedrich Merz ist ein, letztlich dummer Mensch, wie mir scheint! Denn er beleidigt doch Ludwig-Erhard, den Vater unseres Wohlstands! Was hat das mit Tichy zutun? Und,wenn sich Linke und Grüne aufblasen, dann ich das der BEWEIS dass der Tichy in das richtige Horn bläst! Und der Herr Merz ist zu einem Amerika-Lobbyisten „verkommen“ der sich letztlich beleidigt von uns abgewendet hat!

  18. Die scheinbare Radikalkritik in den Artikeln wurde zwischendrin immer relativiert, das „Flüchtlingsthema“ angesprochen, aber als Globalevent, für das Merkel nix Schuld hat.Bevor die FAZ, früher eine seriöse Informationsquelle, zum Lümpenmedium verkam, konnte man eine ident.Methode beobachten: Headline mit Info,( Wahrheiten, die nicht mehr zu verheimlichen waren), im Fliesstext die Relativierung.

  19. Tichy´s Auftritte in den MM reichen allein schon aus,ihn als Betreiber eines wirklich alternativen Blogs zu desavouieren.Seine Statements in den Talkshhows ebenso wie im Blog: nur Oberfläche,- am Problem vorbei.Seine Glaubwürdigkeit: etwa wie Rob.Alexander.( Die Getriebenen ? Nein. Die Durchtriebenen).Er ist FDP – Transatlantiker.Seine Funktion Wähler einseifen für Merkel,wie Bosbach.

  20. Tichys Verhalten und die Konsequenzen sind ein Lehrstück dafür, wie alternative Medien auf keinen fall agieren sollten. Berger und PP daher herzlichen Dank für die Analyse des Geschehens aus liberalkonservativer Sicht. Alle, die hier immer wieder davon reden, dass „wir“ (wer soll das sein?) doch unter allen Umständen zusammen halten müssen, sollten zuvor mal etwas nachdenken!

  21. Welche Kontroversen immer auch zwischen Tichy und Berger bestehen , beide tragen zur dringend notwendigen Erweiterung des Diskursraumes bei. Tichy’s Einblick ist seit Erscheinen , ein von mir sehr geschätztes Magazin , auch in der Printform.
    Ich erwarte neue Perspektiven , und die bekomme ich.
    Bitte nicht auch noch gegenseitg beharken , ist doch ohnehin schon schwer genug für Konservative.

  22. Aktuellstes Video von VEE ist genau zu dem Thema. Bei Linken entschuldigt man sich nicht, weil sie das als Schuldeingeständnis und Einsicht in die Fehlerhaftigkeit eigenen Handelns werten und es dann zur Vernichtung der Person,der Angehörigen usw verwenden
    Es geht ihnen nicht darum jemanden „moralisch“ zu verbessern, sondern an ihm ein Exempel zu statuieren, sodass andere eingeschüchtert sind.

  23. Das Einknicken wundert mich nicht. Ich habe es wieder versucht, dort zu kommentieren und bin wieder zensiert worden, dabei habe ich nur ein UN-Papier zur Migration von 1998 zitiert, als die UN noch eine völlig andere Position dazu als jetzt vertrat. Entweder macht man Gegenmeinung oder versucht zu lavieren. Letzteres geht nie gut, weil man sich da kleiner macht als man ist.

  24. Den Handelsblatt-Artikel gibts auch online – hier:
    handelsblatt.com/politik/deutschland/populismus-vorwurf-eklat-in-der-ludwig-erhard-stiftung-friedrich-merz-lehnt-preis-ab/22798842.html

  25. Die „Progressisten“, Kirchenfeinde, „Liberalen“, Linken, Irreligiösen und Gottlosen haben in Deutschland und anderswo im Staat, in der „Justiz“ und in den Massenmedien das Sagen. Alles soll sich nach ihrer satanischen Fuchtel richten, und wen sie auf dem Kieker haben, der wird von ihnen medial fertiggemacht. Sie sind Söhne der Finsternis, Steigbügelhalter Satans und wahre Ausgeburten der Hölle.

  26. Sehr geehrter Herr Berger,

    wenn ich richtig erinnere, begann doch alles mit der privaten Kampagne eines damals führenden Mitarbeiters von Scholz and Friends, in deren Folge Tichy um seine Werbeeinnahmen fürchtete.

    Also endet das gesellschaftliche Engagement des wackeren Tichy, wenn er um seine Kohle zittern muss.

  27. Wir brauchen dringend mehr solcher Investigativjournalisten wie Tichy! Der Mainstream der öffentlichen Medien und der ganzen Gesinnungsbande ist DDR 4.0…
    Tom, der schon länger hier ist.

  28. Egal was noch kommen wird..
    was ich hier lese, sollte der letztmögliche Stolperstein sein, dieses Land zu verlassen. Welch triste und mutlose und geistig armselige und heruntergekommene Gesellschaft Deutschland tatsächlich ist, zeigt die Reaktion der Politmitschwimmer: sie sind die widerlichsten Übeltäter an der Gesellschaft. Pfui Teufel!

    • Und in welches deutschsprachige und deutschnationale Arkadien möchten Sie dann auswandern? Und nebenbei: ein Patriotismus, der hinschmeißt, ist einfach kein Patriotismus, sondern wohl eher Defätismus.

  29. Preise ablehnen ist in Ordnung, das entscheidet die Person selbst. Aber eine Jury aus Protest gegen einen einzelnen zu verlassen, ist mir persönlich zu infantil. Dann gibt es da natürlich auch noch Leute, die sich das als Widerstand gegen Rechts verkaufen lassen. Garantiert!

  30. Man muss es langfristig betrachten. Es wird irgendwann keine CDU/CSU mehr geben. Den Zerfall darf man demnächst in Bayern, Hessen und Sachsen bestaunen. Der Weg ist klar. Die Altparteien werden untergehen, da sie keine Wähler mehr haben.

  31. Das alles ist schwer nachzuvollziehen. Andererseits schätze ich Tichy als kompetenten und konservativen Wirtschaftsliberalen in der Nähe der Österreichischen Schule um von Mises und von Hayek, Bruder im Geiste des von mir ebenfalls so verehrten Roland Baader. Alles schwer erklärlich.

    • Liberale Stiftungen leben zunehmend weniger liberales Gedankengut. Welche Verdienste z.B. soll Friedrich Merz (er ist Aufsichtsratschf des dtsch. Ablegers von Blackrock) um die Marktwirtschaft (= Wettbewerb) haben?

      DA liegt das Problem, das Dr. Berger m.E. besser thematisiert hätte.
      Globalisten vs. Nationalstaatler = auch hier die „Kampflinie“.

    • Tichys Problem ist, daß er auf der Barrikade (oder Kampflinie) herumtänzelt und sich für keine Seite entscheiden kann. Er liebäugelt zwar, ist aber nicht konsequent. Ihn deswegen aber so anzumachen, halte ich für der Sache nicht dienlich.

  32. Alle Merkel-kritischen Medien sollten eventuelle Dissonanzen lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Die Merkel-Medien lachen sich einen Ast…..

    • Die Gruppe der Merkelkritiker (von Vera Lengsfeld auf der einen Seite bis zu den Reichsbürgern und echten Rechtsextremen) ist keine klandestine Sekte, demokratische Transparenz und Diskussionen über Ausrichtungen und Strategien müssen auch dem Journalismus der freien Medien möglich sein

    • Joachim Kortner. ..“ Die Merkel-Medien lachen sich einen Ast..“ Nö.Den Merkelmedien und dem SED-Konglomerat ist dank der alternativen Blogs und der AFD und wachen comments hier und anderswo das Lachen längst i m H a l s
      s t e c k e n geblieben. ))))Eiter muss erst raus, dann Sepsis Heilung.

  33. Hallo Herr Berger, in Bezug auf die Causa Fritz mögen Sie Recht haben, dennoch finde ich es nicht sehr fair, von „Tichys Einknick“ zu sprechen. Ich „surfe“ sehr oft auf dieser Seite und finde dort sehr, sehr viele gehaltvolle und überaus kritische Artikel zu den Absurditäten und Obsessionen des linken Zeitgeists und zum System Merkel. Miteinander nicht gegeneinander – das sollte die Devise sein.

      • Wenn das Miteinander das Wichtigst ist, dann müssen wir auch Kritik an allen Parteien und auch Rechtsextremen unterlassen … Bitte nachdenken, bevor man leer Parolen ausgibt!

      • Nein, Herr Berger, da verstehen Sie mich falsch. Selbstverständlich leben Blogs wie PP oder TE von kritischer Betrachtung ohne falsche Rücksichtnahme. Ich meine aber, dass man Blogs, die erkennbar in dieselbe Richtung zielen, nicht heruntermachen und Differenzen besser intern klären sollte. Und weshalb meinen Sie, ich würde nicht nachdenken, bevor ich schreibe?

      • Selbstredend müssen sämtliche Parteien kritisiert werden dürfen, gerne auch heftig. Und mit Rechtsextremen habe ich überhaupt nichts am Hut. Ich rede hier von Merkel-kritischen Blogs aus dem bürgerlich-konservativen Spektrum, die m.E. im Kern viel mehr verbindet als trennt. Wenn auch noch diese zerstritten sind, reiben sich Merkel und ihre Hofschranzen die Hände. Und das gönne ich denen nicht.

      • Sie verwechseln mit solch einer Argumentation Journalismus und Aktivismus. PP ist weder die Werbeplattform einer bestimmten politischen Gruppe noch ein Nanymedium für die“andere Seite“

      • D’accord. Es ist doch wünschenswert, wenn wenigstens PP seine Finger in alle stinkenden Wunden legt und sich mit keiner Richtung gemein macht. AgitProp-Seiten für die eine oder andere Gruppe gibt’s doch wahrlich genug.

    • Ganz so ist es nicht. Es wird dort Kritik zugelassen, die – ich drücke es mal so aus, weil mir kein Begriff dazu einfällt – der Mainstream als Kritik gerade noch so am Rande toleriert. Auch sachliche Kritik ist nicht immer dort gern gesehen.

    • Das sehe ich ebenso. Herrn Tichy wurde im Zusammenhang mit der für mich befremdlichen Preisablehnung vorgeworfen, dass bei ‚Tichys Einblick‘ hauptsächlich ‚rechtspopulistische‘ Meinungen vertreten seien. Das passt nun nicht zu der Einschätzung, dass Herr Tichy aus Opportunismus in seinem Blog weniger regierungskritische Beiträge zulassen würde als vorher.

      • Mir wird von vielen Kritikern vorgeworfen zu links zu sein … Heißt das, dass die, die behaupten, PP sei ein linksliberaler Blog recht haben?

      • Nein. PP ist in meine Augen ein konservativer Blog, der nichts mit links am Hut hat, sondern den Finger immer auf den wunden Punkt dieser Regierung, der MSM und der Altparteien hat. Sie sind mein Lieblingsblog, weil ich mich hier besonders gut aufgehoben fühle wegen der Sachlichkeit.

  34. Wer weiß dass schon ? Ich denke mir dass er gehen muss , weil der Druck von Aussen zu hoch wird. Leider aufs falsche Pferd gesetzt , wie man so schön sagt …
    “ Wer anderen eine Grube gräbt , muss aufpassen dass er nicht selbst Rein fällt “ !

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here