Unser Freund Adrian F. Lauber schrieb über den folgenden Beitrag:

„Er handelt davon, wie der bedingungslose Pazifismus Deutschland kaputt und wehrlos macht. Hier geht es um mehr als darum, dass Uschi von der Leyen und ihre Vorgänge die Bundeswehr gründlich ruiniert haben.

Es geht um systematische, weltfremde Verweichlichung, die schon im Kindesalter beginnt. Ich möchte mal sehen, wie die feminisierten Hipster-Nancyboys mit Millionen, vollkommen anders, viel rauer sozialisierten Jungmännern fertig werden sollen, die bereits hierher geströmt sind – und mit denen, die nach dem Willen der Regierung noch kommen soll.

Wehrlosigkeit und bedingungsloser Pazifismus werden ausgenutzt, so schnell kann man gar nicht gucken.

Der Gutgläubige wird am Ende ziemlich blöd da stehen. Es wäre komisch, wenn es nicht so bitterernst und gefährlich wäre. Ein Land, das dem mächtigsten Militärbündnis der Welt angehört, ist unfähig zur Verteidigung. Wir können heilfroh sein, dass uns aktuell niemand mit Krieg droht.

Wobei: angenommen ein äußerer Feind wollte Deutschland erobern, er müsste gar keinen Krieg gegen uns führen. Er müsste seine Armee nur in Zivil losschicken und den Soldaten befehlen, am Ziel Asyl zu beantragen.

So geht es doch viel einfacher und vergleichsweise unblutig. Der kompromisslose Pazifismus ist eine der Eigenschaft, die das Merkelland so weltfremd machen.

Dieselben Deutschen, denen Flüchtlingsschicksale so sehr am Herzen liegen, würden es mit aller Vehemenz ablehnen, nötigenfalls mit Waffengewalt gegen diejenigen einzuschreiten, deren Kriege Flüchtlingsströme produzieren.

Um nichts in der Welt will Deutschland seine eingebildete moralische Überlegenheit einbüßen. Dann lieber untergehen. Wenigstens mit reinem Gewissen. Ich erinnere nochmal an den Ausspruch von Dennis Prager, den ich in meinem Artikel erwähnte:

Die Deutschen haben aus der Vergangenheit nicht etwa gelernt, dass Böses bekämpft werden muss, sondern dass Kämpfen böse ist.

***

Ein Gastbeitrag von  Prof.  Adorján F. Kovács

Ob man es „Untertanenmentalität“ nennt oder „Große Depression“ oder „Selbstaufgabe“: Die Deutschen haben ein Problem. Sie sind vom Pazifismus derart durchtränkt, dass sie praktisch unfähig sind, sich zu verteidigen. Nicht nur als Nation, sondern auch privat haben sie das mittlerweile verlernt, wie sich spätestens bei den Silvesterereignissen auf der Kölner Domplatte gezeigt hat.

Nur wer seine Kultur kennt, kann definieren, wo eine andere Kultur beginnt. Nur wer seinen Standpunkt verteidigen kann, wird respektiert. Nur wer bereit und willens ist, die Mechanismen zur verteidigung im Ernstfall auch in Gang zu setzen, wird sein Land, seinen Kulturkreis, seine Heimat behalten können. Wenn die entsprendende Einstellung fehlt, nützen auch Selbstverteidigungskurse nichts. Zum Pazifismus tritt eine Verwischung des männlichen Profils, eine geistige Demilitarisierung von innen: dies ist eine wichtige, aber vielfach unterschätzte Wirkung der Gender-Ideologie. Kurzum: Als junger, männlicher Deutscher hat man heutzutage, wenn nicht gleich der Geruch aufkommen soll, man sei „rechts“, vom Pazifismus derart durchtränkt zu sein, dass eine praktische Unfähigkeit zur Verteidigung unter Einsatz von Gewalt konstatiert werden muss.

Wie ein heilsamer Schock mag da Manchem die jüngst erschienene deutsche Erstübersetzung des russischen Klassikers „Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse“ von Iwan Iljin erscheinen. Denn die pazifistische Haltung ist mittlerweile fast so alt wie die alte Bundesrepublik. Während sich die USA weltweit um die Verteidigung gegen die sowjetischen Aggressoren kümmerten, konnten sich die entmündigten Deutschen, die keine Verantwortung tragen mussten, pazifistische Proteste leisten: absurderweise marschierten viele Demonstranten für blutige, kommunistischen Diktatoren Ho Chi Minh und Che Guevara, natürlich stellten sie sich in Millionenzahl gegen die Nachrüstung auf die Bonner Hofgartenwiese, denn letztlich wurde die Sowjetunion von ihnen mehrheitlich – wenn auch vielfach klandestin – verehrt. Blöd für die Pazifisten, dass dann exakt diese Nachrüstung zum Zusammenbruch des sowjetisch dominierten Völkergefängnisses in Osteuropa führte.

In der Berliner Republik sind wir Zeugen, wie eine ganze Armee nach Abschaffung der Wehrpflicht ruiniert wird: kein Nachwuchs trotz Work-Life-Balance, weil Soldaten pauschal als Mörder bezeichnet werden dürfen; zwar schwangerentaugliche Panzer für eine verweiblichte Truppe, aber keine flugtauglichen Flugzeuge; sinnlose und völkerrechtswidrige Kriege als Hilfssheriff der Amerikaner. Wir sind ferner Zeugen einer Gewaltwelle, die gerade über die Deutschen hereinbricht und der sie offenbar nichts entgegensetzen können. Sie sind tatsächlich wehrlos. Pazifismus klingt gut, aber hat er auch eine Berechtigung über windstille Tage hinaus?

Nicht verteidigungswillig, nicht verteidigungsbereit

Umfragen zeigen, dass nur noch 18 Prozent der Deutschen bereit wären, ihr Land zu verteidigen. Zweiundachtzig Prozent meinen also, dass alles in Ordnung sei, es keine Bedrohung gebe und nichts verteidigt werden müsse. Oder sind gar nicht erst bereit, für den eigenen Schutz und den ihrer Mitbürger in militärischen Dimensionen zu denken. Die Freiheit muss demnach ein Selbstläufer sein, denn der gegenderte Gutmensch heutiger Tage kümmert sich um Molche im Straßengraben, aber nicht um den Fortbestand der Nation. Man müsse nur allen ein „freundliches Gesicht“ zeigen, so die Ideologie, dann würde schon alles gut werden. Solche fatalen Irrtümer wurden den Menschen ab etwa 1820 bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts eingeredet, damals als Reaktion auf die furchtbaren Napoleonischen Kriege – Biedermeier heißt diese Epoche, eine onomatopoetisch Bezeichnung.

1945 wiederholte sich dies, als Folge der Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Trotzdem gab es noch Menschen, vor allem liberale Bürger, die mit der Waffe in der Hand für die Freiheit kämpften, die ohne Gewalt nie erreicht worden wäre und die wir – man muss es wiederholen – heute nicht genießen könnten, hätten nicht ganz normale Menschen zu den Waffen gegriffen. Es geht aber überhaupt nicht, wie Pazifisten unterstellen, bei der Gewaltfrage um Angriffskriege, die natürlich geächtet werden müssen, sondern um den Fall, für dessen Ausbleiben man nur beten kann, daß nämlich – um Clausewitz zu zitieren – jemand mit einem scharfen Schwert vorbeikommt und einem den Kopf abschneidet – sei es einzeln oder en masse. Dagegen wird kein herrschaftsfreier Diskurs helfen, kein gutes Zureden und nicht einmal demütige Unterwerfung, sondern nur gewaltsamer Widerstand.

Sobjeski, der Retter Wiens vor der Belagerung durch die Türken nach der Schlacht am Kahlenberg

Die Bedrohung der Freiheit wird aber in Europa kaum ein Krieg zwischen Nationalstaaten, sondern werden weit wahrscheinlicher Angriffe neuer molekularer und legislativer Art sein. Daran denken die meisten Menschen nicht, wenn von Verteidigung und Widerstand die Rede ist. Dabei hat selbst einer der 68er, die an der vor 50 Jahren begonnenen völligen Demoralisierung der Deutschen schuld sind, gesagt, dass „die Zeit des sich immer mehrenden Sonnenscheins über unserem lieben Vaterland zu Ende geht“. Bei diesen Worten aus diesem Mund hört man den Hohn und die Schadenfreude geradezu heraus, denn seinesgleichen hat aktiv dazu beigetragen, dass es dunkel wird in Deutschland, um im Bild zu bleiben. Man kann das als naturhaft wie einen Vulkanausbruch akzeptieren, was allerdings irrational wäre. Man kann den Kopf neigen und sich ergeben, was feige und unwürdig wäre. Man kann aber auch tatkräftig widerstehen.

Ein klarer Denker

Der russische Philosoph Iwan Iljin (1883-1954) argumentiert in seinem 1925 verfassten Klassiker „Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse“ scharf gegen die pazifistische Lehre des Schriftstellers und Denkers Leo Tolstoi, der Mahatma Gandhi und damit auch die deutsche Friedensbewegung mittelbar beeinflusst hat. Er entlarvt die pazifistischen Phrasen als unverantwortlich. Erstens profitieren die Pazifisten von denen, die Gewalt androhen oder anwenden, um sie zu beschützen. Sie sind also verlogen. Zweitens gehen die Pazifisten davon aus, alle Menschen seien im Prinzip gut und einsichtig. Sie sind also sentimental und illusionär. Drittens lassen die Pazifisten eher Andere zugrunde gehen als von ihrem hohen moralischen Ross abzusteigen. Sie sind also egozentrisch. Sie kümmern sich hedonistisch um ihr eigenes Wohlgefühl und wollen um jeden Preis sauber bleiben – doch dieser Preis der Gutmenschlichkeit ist hoch, zu hoch, wie Iljin meint.

Heute sehen wir das jeden Tag an den Folgen der moralischen Überhöhung, mit der in Deutschland Politik gemacht wird. Am Ende steht die Unterwerfung unter eine Knechtschaft, die von gewaltbereiten und entschlossenen Menschen, die Pazifisten nicht zu unrecht für Schwächlinge halten, als eine Art technokratisches oder religiös-ideologisches Paradies angepriesen und durchgesetzt wird, in dem alles vorgeschrieben wird und man nicht mehr denken muss.

Nachdem Iljin die Hypermoral als gefährlich entlarvt hat, weil sie dem Bösen den Weg freimacht, untersucht er die Bedingungen gewaltsamen Widerstands unter ethischen Gesichtspunkten. Dabei geht er von der christlich-orthodoxen Spiritualität aus, die er methodisch rational weiterdenkt. Das Böse in der Welt ist eine menschliche Eigenschaft, ein moralisches Übel, das ernsthaft nicht geleugnet werden kann, und man muss ihm mit Tatkraft widerstehen, die zunächst keineswegs Gewalt, sondern eine Willenserzwingung zur Durchsetzung des Guten meint, die einen selbst und andere betreffen kann, die sowohl psychisch als auch physisch sein kann. Doch wenn alle Versuche des psychischen Zwangs auf Andere wie Erziehung, Gesetze, Streiks und Demonstrationen erfolglos gewesen sind, ist Gewaltanwendung der einzige Weg, mit dem der Mensch seine Pflicht, dem Bösen zu widerstehen, erfüllen kann.

Wenn Widerstand zur Pflicht wird

In solchen Fällen muss er es als letzten Ausweg tun. Doch errichtet Iljin zugleich ein Bollwerk gegen jede Form der Selbstgerechtigkeit. Denn Gewalt ist nie „gerecht“, bestenfalls notwendig. Sie entlässt den Menschen nicht aus der Schuld in dem moralischen Dilemma, dass er zur Gewalt greifen musste, um Schlimmeres zu verhindern, eine Wahrheit, die nur so die seelische Wiedergenesung des Gewaltanwenders zulässt. Damit wendet sich Iljin gegen die westliche Lehre vom „Gerechten Krieg“. In diesem Werk liefert er allen Menschen, die zu unverantwortlicher Selbstaufgabe neigen und einem sentimentalen Pazifismus frönen, der aber nur Verrat an den Schwachen und Teilnahme am Bösen ist, eine über die bloße Selbstverteidigung hinausgehende Begründung für gewaltsamen Widerstand.

Tatkräftiger Widerstand muss immer angemessen sein. Um zurecht tatkräftigen Widerstand leisten zu können, muss man zudem genau wissen, was das Böse ist und es auch erfahren haben. Nach Iljin handelt es sich um eine „Erzwingung, die von einer bösen Seele herrührt oder auf das Böse zielt“; es muss also ein aktiver Zwang durch äußere Handlungen vorliegen, dem man nicht mehr anders als gewaltsam entrinnen kann. Für Iljin war der Bolschewismus das Böse in unverstellter Kraft. Menschen guten Willens werden ihm darin beipflichten, zumal der Nationalsozialismus, gegen den zu kämpfen ebenfalls unbedingte Pflicht war, eine dem Bolschewismus verwandte Spielart des Totalitarismus war. Man muss aber nicht nur wissen, was das Böse ist, man muss auch das Gute kennen. Hier nun gibt es heute ein Problem. Es fällt nämlich auf, dass praktisch alle westlichen Philosophien und politischen Lehren den Menschen einreden wollen, es gäbe Kategorien wie „gut“ und „böse“ nicht. Diese relativistischen Lehren sollen die Menschen natürlich orientierungs- und damit wehrlos machen. Cui bono? Doch wohl um die von massenkonsumgenährter Trägheit, fauler Gesinnungsethik und Internet ruhiggestellte Mehrheit der so genannten Bevölkerung in multiethnischen Superstaaten besser beherrschen zu können. In ihren vor kurzem gehaltenen Reden haben sich die Globalisten Soros, Merkel und Macron auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos ziemlich offen dazu geäußert.

Was ist das Böse heute?

Mit Iljins Kriterien kann man es ziemlich genau definieren. Man geht nicht fehl, es in antichristlichen Ideologien zu suchen, die in äußeren Handlungen Zwang ausüben. Sie verkleiden sich oft, wie Iljin betont, als die Friedlichen, Schwachen und Guten, weshalb man eine klare Vorstellung vom wirklich Guten haben muss. Dieses ist für den christlichen Philosophen Iljin vom Göttlichen im christlichen Sinn hergeleitet.

Doch die Vertreter der westlichen Amtskirchen geben sich den Schein der einzig richtigen Deutung der christlichen Offenbarung, dass nämlich die Liebe humane Anteilnahme sei, dass sie den Kampf ausschließe, dass nicht derjenige liebe, der kämpft, sondern derjenige, der feige den Kampf flieht, dass Desertion die Manifestation der Heiligkeit sei und dass man das Werk Gottes um der eigenen moralischen Gerechtigkeit Willen verraten könne und solle, weil ja doch alles relativ sei und alle Religionen und Ideologien irgendwie ihre Berechtigung hätten.

Das Besondere an Iljins Buch ist nun, dass er mit diesen falschen Auffassungen aufräumt und von der russisch-orthodoxen Warte aus Einsichten in ein wehrhaftes Christentum gibt, das die christliche Liebe richtig sieht, nämlich als Streben zu Gott, der zwar vollkommene Liebe sei, aber eben gerade darum nicht die süßliche, „humanitäre“, prinzipienlos gütige Liebe, die unterschiedslos alles billigt und die nicht zornig werden kann, wenn sie ihre Prinzipien verletzt sieht.

Impressionen aus Burgwedel. Bildquelle: Screenshot PP/Youtube

Es war Christus, der sagte, das es böse Menschen gebe, für die es besser gewesen wäre, nie geboren zu sein und andere, für die es besser sei, mit einem Mühlstein um den Hals im Meer versenkt zu werden. Der Mensch soll zwar mit seinen Feinden in Frieden leben und ihnen verzeihen, aber nur mit seinen persönlichen Feinden, nicht mit den Feinden Gottes. Wahre Christen können keine Relativisten sein, sondern sind von der geoffenbarten Wahrheit überzeugt; sie dürfen, ja müssen tatkräftigen Widerstand gegen die Feinde Gottes leisten. Iljins lehrt, dass dabei Gewalt nicht ausgeschlossen werden darf, weil das Böse diese Schwäche immer ausnutzen würde.

Das Buch ist natürlich nicht nur für Christen geschrieben, sondern für alle Menschen guten Willens, deren Freiheit bedroht ist, die aber auch vom Pazifismus gelähmt sind. Atheisten, Liberale und sogenannte Humanisten sind aber immer noch Feinde des Christentums und verfolgen es wie vor 200 Jahren. Das war vielleicht einmal vertretbar, heute ist es falsch. Bedroht sie das Christentum etwa? Da gibt es ganz andere Bedrohungen, die täglich zunehmen. Man sollte zum Beispiel nicht warten, bis in Deutschland zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz auch noch das Social Credit System eingeführt wird. Diese Freigeister glauben unbeirrt an das Gute im Menschen. Doch sollten sie sich beizeiten überlegen, ob sie sich nicht kritischer mit denen auseinandersetzen, die sie für weniger wert halten als Tiere, denn der Tag wird kommen, an dem diese sich sehr genau mit ihnen beschäftigen werden. Deswegen wendet Iljins Buch sich auch an die Freigeister. „Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse“ ist ein Augenöffner. Wem er die Augen nicht öffnet, dem ist nicht zu helfen.

Es geht Deutschland wohl noch zu gut

Die Frage ist, ob es für tatkräftigen Widerstand nicht schon zu spät ist, weil er nicht mehr erfolgversprechend geleistet werden kann. Und von wem soll er denn geleistet werden? Der Soziologe und Politologe Gunnar Heinsohn hält den deutschen Pazifismus ohnehin für eine Folge der Überalterung. Die Mehrheit der Deutschen ist über 50; durchaus rüstig, aber dem aktiven Widerstand physiologisch eher nicht gewachsen. Oder vielleicht doch? Es müssten aber zuallererst die jungen Leute sein. Doch viele junge Menschen unter 35 sind schon derart durchideologisiert, dass sie nicht anders als in den bereitgestellten Schablonen denken können. Sie sehen nirgendwo Probleme, sondern kümmern sich ausschließlich um sich selbst.

Der Journalist Wolfgang Röhl schrieb auf der „Achse des Guten“ über diese Generation und was sie will: „Umverteilung, Staatsgläubigkeit, Verboteverliebtheit, Agrarromantik, Antiamerikanismus, Israelbashing, Gesundheitshysterie, Technologiefeindschaft, Kulturrelativismus […] Als Sahnehäubchen grassiert seit einigen Jahren eine groteske Überhöhung weiblichen Da-Seins […] Eine Opposition findet nicht statt. Es gibt nicht mal Ansätze einer ernstzunehmenden außerparlamentarischen Protestbewegung. Für eure Feigheit und Schluffigkeit, ihr nachgeborenen Sitzpinkler, Stehpaddler, Liegeradler, Energiesparer, Windradenthusiasten, Jan-Weiler-Leser und Fack-ju-Göthe-Gucker; ihr Teilzeitveganer, Vollzeitachtsame, Hipsterbärtige, #metoo-Sirenen und Gendersternchensetzer, die ihr vor jedem Zeitgeistquark katzbuckelt […] – dafür verachte ich euch aus tiefstem altem Herzen. Fürchte, auch nach euch wird kommen: nichts Nennenswertes.“

Hier irrt Röhl, denn diese softe deutsche Generation wird die erste sein, die als Rentner im eigenen Land in der Minderheit sein und von der Gnade jener, die seit kurzem hier leben, abhängig sein wird. Das scheint mir schon etwas Nennenswertes zu sein. Noch sind aber die über 35-jährigen in Deutschland mehrheitlich freiheitlich denkende Deutsche und in der großen Überzahl. Sie müssen die Wende mit tatkräftigem Widerstand schaffen. In Cottbus scheinen die Menschen soeben etwas erreicht zu haben, denn die Stadtoberen denken um, aber es müssten viel mehr Menschen auf die Straße gehen. Vielleicht geht es Deutschland immer noch zu gut. Vielleicht muss es Deutschland schlechter gehen, damit sich etwas wendet. Eine Wende wäre übrigens auch zum Wohl der unter 35-jährigen und aller freiheitsliebenden Menschen.

Iwan Iljin: Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse, herausgegeben und mit einem Vorwort von Adorján Kovács, aus dem Russischen übersetzt von Sascha Rudenko. 424 Seiten, Hardcover, Fadenbindung. Edition Hagia Sophia, 27,50 Euro.

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Adorján F. Kovács (Jg. 1958) Medizin, Zahnmedizin und Philosophie in Ulm und Frankfurt am Main studiert. Er hat sich zur regionalen Chemotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie habilitiert. Seit 2008 ist er für eine Reihe von Zeitschriften publizistisch tätig. Sein oben veröffentlichter Beitrag erschien zuerst in TheEuropean.

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110 Kommentare

  1. Wer sich einmal mit Max Weber beschäftigt hat weiß, dass die Herrschaft vom Glauben des Volkes an deren Legitimation abhängt. Dieser Glaube erodiert zwar seit Jahrzehnten, aber er ist immer noch vorhanden. Jede Anzeige bei der Polizei, jede angemeldete Demonstration, jeder ausgefüllte Wahlschein beweist es. Erst wenn die Mehrheit den Glauben verworfen hat, wird die Herrschaft mit Gewalt beseitigt.

  2. Nun, mit den Erlösers hab ich es nicht so. Dann schon besser:
    „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!“
    Mir wäre es aber lieber, die Staatsmacht würde es tun!

    • >Mir wäre es aber lieber, die Staatsmacht würde es tun!<

      Was machen Sie, wenn er es nicht tut – und vor allem: Wie lange wollen Sie darauf warten?

      • Staat ohne Macht, bedeutet Anarchi.
        Selbstjustiz führt zu Anarchi.
        Anarchi führt zu Bürgerkrieg.
        Also lieber den Staat ändern!

      • Wo machen Sie in der Schweiz oder den USA Anarchie oder gar Bürgerkrieg aus? Und diese Staaten sind auch
        nicht ohne Macht.
        Nochmals: Zu einem freien Land gehören freie Bürger. Und frei sind sie nur mit Waffen.
        Übrigens: Selbstjustiz (Notwehr) ist sogar hier erlaubt.

  3. Machen wir es doch lieber so wie die Israelis: Jeder, Mann und Frau, leistet Militärdienst, lernt Krav Maga und Umgang mit Waffen, und bleibt als ziviler Mensch dem demokratischen Rechtsstaat verpflichtet und an dessen Grundlagen gebunden.

    • Ja, das wäre ein guter Anfang. Ich würde aber zur Abschreckung auch privaten Waffenbesitz nach US- oder schweizer Vorbild ermöglichen. Nur, wenn Politiker die Möglichkeit des Volksaufstandes ständig vor Augen haben, werden sie funktionieren. Denn:

      Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
      der wollte keine Knechte,
      drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
      dem Mann in seine Rechte; …
      (Arndt)

      • Wnn Sie es toll finden, daß das gegenwärtige Waffenrecht nur den Kriminellen hilft – bittesehr.

        Ich finde es nicht in Ordnung.

        Aber ich weiß natürlich auch, um mal Luther zu zitieren: Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz. 😉

    • Wir sind längst dem Rechtsstaat verpflichtet, nur wird Rechtsbruch in D. nicht geahndet.
      Und was ist mit Kindern, Alten, Kranken und/oder Behinderten, Schwangeren..? Die können sich im Zweifelsfall nicht „selbst helfen“ mit Krav Maga (gibt’s bei uns erst ab 18 Jahren..) oder Ähnlichem. Die haben auch nicht immer Jemand zur Seite. Es bedarf wieder eine Rechts-/Beschützerinstinktes und -Willens.

  4. Apropos: Das Recht auf Selbstverteidigung ist ein Naturrecht!
    Grundgesetz!?
    Wir werden mit dem Verhalten des „Altertums“ nun leider konfrontiert;
    Kapitulation kommt einem Selbstmord gleich = ?
    Wahrnehmung & Erkenntnis = Kopf & ♥ einig: Das Gute & Böse erkennen lernen!
    Hier kann uns nur unser guter Menschenverstand retten.
    ♥Dankeschön für diesen Artikel & die Buchempfehlung!

    • Ja, es gibt das Recht auf Selbstverteidigung, und wäre auch auf Alles anwendbar, nur führen unsere Richter durch Verbiegen und Verdrehen dieses Recht ja ad absurdum.
      Wenn einer sich geeignet wehrt, sitzt er heute eher im Knast als der Täter!

  5. Wir befinden uns im „Krieg des Bewusstseins“
    Licht u. Dunkelheit können nicht miteinander harmonisieren.
    Zwischen der Wahrheit u. der Lüge gibt es einen unausweichlichen Kampf.
    Das eine hochzuhalten u. zu verteidigen,
    bedeutet das andere niederzustürzen u. anzugreifen.
    Unser Erlöser selbst hat verkündet:
    „Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“
    Matthäus 10:34

    • Nein, sind wir nicht. Wir sind sein Träger und für ihn verantwortlich. Aber Volk und Staat sind nicht dasselbe. Richtig ist: ein Volk richtet seinen Staat ein. Dieser bestht aus Legislative, Exekutive, Judikative.

      Und wer das nicht glaubt, möge sich am Beispiel Jugoslawienkrieg fragen, was zuerst da war: das kroatische Volk oder der kroatische Staat.

  6. Aggressives Verhalten beinhaltet stets die Gefahr, im Kampf zu unterliegen, gar den eigenen Tod in Kauf nehmen zu müssen. Dazu bedarf es einer antrainierten Todesverachtung (vom Heldentod bis zum Selbstmordattentat) die kulturell hochgezüchtet werden muß. Genau das ist die kriegerische Clankultur des Islam, die unsere rechtsstaatliche Bürgerkultur bedroht. Unser Staat versagt hier, nicht wir!

    • WIR sind der Staat, WIR machen ihn aus. WIR haben also völlig versagt, – auf vielen Ebenen. Nicht nur bis heute, sondern noch immer. Sehen Sie sich mal um, reden Sie mit den Bürgern. Es wird Sie ernüchtern was da an „Antworten“ kommen. Einige werden sich wehren, die Anderen sich abschlachten lassen. Möge Jeder nach seiner Fasson enden dürfen.

      • ja, liebe Cloe, WIR waren mal der Staat, dem unsere Altvorderen einstmals in Hoffnung auf ein zivilisierteres Leben das G e w a l t – Monopol übertragen haben! Leider sind viel zu viele in der Demokratie eingepennt und werden noch nicht einmal mehr in dieser Idiotikratie wach. Ich werde mich aber nicht im „Islamschutzbunker“ vergraben und mich solcherart auf deren Kulturstufe begeben.

    • 👍 Wir lieben das Leben, sie lieben den Tod. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen unserer und der islamischen Kultur.

  7. Vor allem wird eure politisch korrekte Sprechweise ausgenutz.

    Warum der „Kameltreiber“ so wichtig ist:

    Muss man nicht sagen, muss man aber sagen dürfen!

    Ansonsten steht ihr bald vor Gericht, weil 3 vom neuen Volk auf Allah schwören (die sind sich nämlich einig!), ihr hättet sie rassistisch beleidigt.
    Machen die nicht? Wartet mal ab!!!

    • Einerseits genau das und zudem, – nicht einmal Polizei und Politik wollen sich seit Jahrzehnten sichtlich ernsthaft mit den hiesigen Clans anlegen.
      Aber Otto/ Luise Normal-Deutsch soll gegen die vor einem Gericht aussagen ? Ich werde /würde niemals gegen einen Clan aussagen. Selbst wenn ich zufällig bei einer Straftat genau daneben stehen würde.
      Nein danke auch.

  8. In Deutschland wartet jeder auf die Staatsmacht.Die sollen es richten.
    Im Gegenzug weigern sich viele als Zeuge auszusagen. Kameras an öffentlichen Plätzen sind ewiges Streitthema.Polizisten werden zum Bu- Mann.Soldaten werden mit Mördern gleich gesetzt und wie Dumme behandelt.Alle die sich so verhalten sollen einmal sagen, wie so ein Staat funktionieren soll.

    • Richtig, ein Rechtsstaat funktioniert NUR durch den Willen und das Mitwirken Vieler. Deswegen ist ja auch nicht nur Merkel schuld, sondern dieses Volk selbst. Jeder Einzelne kann bzw. muss dafür in seinem Verantwortungsbereich, und das geht schon von ganz ‚unten‘, für Recht sorgen, gemeinschaftlich auf das Recht pochen (z.B. schon Eltern gegenüber staatlichen Erziehunfseinrichtungen, etc.) Usw.

      • Genau. Zivilcourage ist gefordert. Mit Straßenschlagereien gewinnt man vielleicht eine kleine Schlacht, aber verfestigt das Unrecht und die Brutalisierung der Gesellschaft. Den Kampf gegen den Islam gewinnt man nicht, indem man sich ihm gleichmacht. Sondern indem man klug und besonnen mit allen Rechtsmitteln gegen ihn vorgeht. MfG

      • Und indem Sie ein Opfer bei einer Schlägerei allein lassen statt ihm zu helfen, zeigen Sie dann Zivilcourage.

        Auf diese Art „Logik“ muß man erstmal kommen.

      • Wer lässt Opfer alleine? Wer sich untrainiert ins Getümmel stürzt, hat keine Zivilcourage, sondern ist einfach nur meschugge.

  9. …meine Worte. „For God’s sake“ muss man dem Bösen entgegentreten (notfalls) mit Gewalt. Nur hat der Staat „das Schwert“, um inländisch Friede und Wohlstand zu wahren. Keiner kann gleichzeitig kämpfen und produktiv sein, auch Fehdewesen ist keine Lösung.
    Auch mangelt es Deutschen weniger an Gewaltbereitschaft (gegen Falsche..), sondern v.A. an Liebe/Wertschätzung und gesundem Rechtsempfinden(!)

    • Ich sehe mangelndes Demokratieverständnis: Die da oben werden’s schon richten. Ich habe das Gefühl, dass sich momentan ein echtes Demokratieverständnis allmählich entwickelt, sich endlich Widerstand regt, weil man klar erkennt, dass die da oben ihr Ding gegen die unten durchziehen. MfG

      • Ist von Region zu Region verschieden. Hier wird sogar in staatlichen Einrichtungen zu antisemitischer Gewalt aufgehetzt(!) und schwerste Straf-/Gräueltaten ungestoppt öffentlich bejubelt: Völlig schamlos macht die Bevölkerung hier ihr Lechzen nach Gräuel und Unrecht offenkundig. Gedeckt wird dies (Vernichtung polizeilicher Akten etc.) durch staatl. Verantwortliche. Ist übrigens eine CDU-Hochburg..

      • Nun, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Nur sollten Sie sich für den Fall der Fälle doch besser eine zweite Möglichkeit eröffnen, oder ?

  10. Ich soll ein brutales, rücksichtsloses Arschloch werden, weil meine Gegner es auch sind? Na, vielen Dank. Der Staat muss das Gewaltmonopol einzig und allein wahren und nicht Cowboys und Indianer. Dass unser Staat diese Aufgabe nicht erfüllt, ist das Dilemma und nicht unsere Besonnenheit, nicht mit Messern aufeinander loszugehen. Und jetzt von mir aus disliken und schimpfen 😉

    • P S.: Nur weil jetzt die Steinzeit-Männer über uns hereinbrechen, ist der zivilisierte Mann nix mehr wert? Zivilisation beginnt mit zivilem Verhalten und muss mit zivilem Staatsrecht verteidigt werden und sonst nichts. Den Rechtsstaat müssen wir zurückerobern; dann gehören die Straßen wieder uns.

    • Wer gerne im Bürgerkrieg leben will, kann sich ja auf den Straßen kloppen. Ich will das nicht. Ich will auch nicht von waffenstarrenden Mit“bürgern“ umgeben sein, die jederzeit einen kleinen „Irrtum“ begehen könnten. Und: Eine Messerattacke abzuwehren, ist leichter gedacht, als getan.

      • >Und: Eine Messerattacke abzuwehren, ist leichter gedacht, als getan.<

        Mit einer Einladung zum Stuhlkreis wird sowas schwierig, schon klar.

        Was glauben Sie eigentlich, warum alle möglichen Mucki-Buden und Sportstudios in den Städten sich vor Andrang kaum retten können? Natürlich kann man sowas abwehren!

        In welcher Welt leben Sie?

      • Ich vertraue meinem Karatelehrer und meinem Verstand. Das ist die Welt, in der ich lebe. MfG

    • Ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln, auch um Gefahren angemessen einschätzen und reagieren zu können: Meine volle Zustimmung. Aber Wild West in Germany? Erobern wir uns lieber unseren Rechtsstaat zurück.

      • Dann mal Ihr Wort in MerKILL’SS und ihrer speichelleckenden Schranzen Gehörgang!
        Die betrachten Deutschland inzwischen als ihre Beute und werden das von ihnen errichtete Unrechtssystem (offener Rechtsbruch, Aushebelung elementarer Grundrechte, Gesinnungsjustiz, usw. ) nicht wieder hergeben, sondern mit Zähnen und Klauen und ggfs. Gewalt aufrechtzuerhalten suchen!
        Traurig, aber wahr!

      • Genau so sieht’s aus. Ein Grund mehr, zivilen Widerstand zu leisten, um den Rechtsstaat wieder in Kraft zu setzen. MfG

      • >Ein Grund mehr, zivilen Widerstand zu leisten<

        Klingt erheblich besser. 🙂
        Eine Idee oder Anregung?

      • Erklärung 2018 und Demos sind doch schonmal n guter Anfang. Weblogs wie PP und so weiter.

    • Hab Sie wieder ein bisschen aus dem Minus geholt. 😉 Aber so (->Cowboytum) hatte der Iljin das glaube auch nicht gemeint. Es ging eher darum, DASS Gewalt grundsätzlich (gewaltsam) entgehengetreten werden muss (alles Andere ist Heuchelei), und Sprüche wie z.B. „dem Terror ohne Gewalt entgegentreten“ von geistiger wie geistlicher Umnachtung zeugen…

      • Klar muss man dem Terror entschieden entgegentreten. Aber mit staatlicher! Gewalt. Und konsequent: Abschiebungen, Inhaftierungen der Gefährder usw usf. Israel als Vorbild, z.B. MfG

      • Ja, sehe ich genauso. Aber die Frage ist (mittlerweile) ja auch: Was, wenn der Staat gegen die eigenen Bürger Krieg führt? Welche Art von Widerstand gem. Art 20GG – mit oder ohne (Waffen-)Gewalt? Ein heikles Thema..

      • Nein, es ist eigentlich nicht heikel. Das Recht auf privaten Waffenbesitz wird überall da praktiziert, wo man weiß, daß der Staat nicht gleich eingreifen kann. Und damit eigentlich überall auf der Welt – nur bei uns nicht, wir haben mit das strengste Waffenrecht weltweit, das uns wehrlos macht.

        Ansonsten gilt: Wo der Staat Recht nicht durchsetzt, nimmt der Bürger das Recht wahr.

      • Den Bürgern hier (insbesondere in meiner Gegend) fehlt es aber erheblich! an gesundem Rechtsempfinden. Die geilen sich nicht nur an schwersten Straftaten (u.a. an Kindern) auf, sondern sind auch extrem machtgierig… Solchen Psychopathen kann man keine Waffen zur freien Verfügung anvertrauen…

      • Es geht hier nicht einfach „nur“ um Terror. Sondrn auch und vor allem um die vielen kleinen und größeren „Zwischenfälle“: die Rempelei in der U-Bahn, die Anpöbelei, die Klauerei, die Anmache, die Prügel, die Vergewaltigung.

        Und Sie wollen dabei immer friedlich auf die Staatsmacht warten. Na dann, viel Spaß in der Pipi-Langstrumpf-Welt beim nächsten „Antänzer“.

        Aber nicht mit mir.

      • Danke. Damit kein Mißverständnis aufkommt: Ich habe in meinem Leben davon vielleicht ein dutzendmal Gebrauch machen müssen, hpts. in meiner Kindheit und Jugend (60er/70er).

        Wichtig dabei ist die innere Haltung, die sich dadurch im Lauf der Zeit entwickelt und die sich in Körpersprache und Blick bemerkbar macht und dem Gegenüber ein Risiko signalisiert. Der Rest ist Psychologie.

      • Das meinte ich auch mit Selbstsicherheit, -vertrauen entwickeln. Kann schon Angriffe verhindern. Aber nicht jeder wird so ne Präsenz entwickeln können.

      • >Aber nicht jeder wird so ne Präsenz entwickeln können.<

        Eben deswegen meinte ich ja, daß man für das Kämpfen auch tatsächlich BEREIT SEIN muß (nicht im Schlägersinne, sondern mit Disziplin). Denn nur dann kriegt man diese Präsenz, das läßt sich nicht schauspielern. Und DANN braucht man es i.d.R. gar nicht mehr – eben wegen der Präsenz. Und alles ist gut. 😉

      • >Aber so (->Cowboytum) hatte der Iljin das glaube auch nicht gemeint. <

        Natürlich hat er das nicht so gemeint. Es geht um die uralte Frage der Reaktion, wenn man Gewalt aufgedrängt bekommt von jemandem, der nicht reden, sondern mit Gewalt erobern will: Terrain, die fremde Brieftasche, Frau oder Wohnung.

    • >Ich soll ein brutales, rücksichtsloses Arschloch werden, weil meine Gegner es auch sind?<

      Blödsinn.

      Vielmehr gilt der seit Jahrtausenden bewährte Spruch: Si vis pacem para bellum.

      • Wenn man nicht mehr auf den Staat schielt, sondern die Eigenverantwortung des Einzlnen im Fokus hat, wird das Problem sehr schnell symmetrisch und lösbar.

        Dazu sind nur nötig Selbstbehauptungswille, Zusammenhalt und (Selbst-)Disziplin. Hatten wir alles mal – bis in die 80er.

        Läßt man sich paternalisieren, wird’s natürlich schwierig.

      • Naja, ne gesunde Mischung aus beidem wäre nicht schlecht. Aber eben kein Bürgerkrieg.

      • Den will wohl auch keiner. Der springende Punkt aber ist, daß wir uns da in userer Denke unterscheiden:

        In meiner nämlich nähern wir uns diesem (wie gesagt: auch von mir nicht gewolltem) Bürgerkrieg immr mehr – und zwar nicht trotz, sondern WEGEN unseres Waffenrechts.

    • Das vielzitierte und gerne hervorgehobene „Gewaltmonopol des Staates“ existiert de iure nicht.
      Es basiert auf einem nicht geschriebenen Gewohnheitsrecht , – Steuern und Abgaben gegen Sicherheit.
      Fragen Sie mal einen Juristen der wirklich etwas auf dem Kasten hast, – Sie werden staunen.

      • Deutsche Juristen sind mit ihrer Staatsgläubigkeit im allgemeinen schlechte Ratgeber. Einfach im Ausland umsehen. Eine Regierung überlegt sich die Einschränkung von Grundrechten fünfmal, wenn sie weiß, daß die Bürger zuhause eine Knarre mit 50 Schuß im Schrank stehen haben.

        Die SPD wußte, warum sie das im 19.Jh. forderte und im 20. verbot.

      • >Jedem Deutschen seine Kalaschnikow?<

        Nö. Sondern nur den nicht vorbestraften erwachsenen.
        Und wieso können Deutsche eigentlich nur in Extremen (Kalaschnikow) denken? Den Gegenentwurf ins Radikale dämonisieren, damit der spiegelbildlich radikale Ist-Zustand nicht so auffällt als radikal?

      • Weil wohl niemand etwas mit dem letzten Satz anfangen kann: Die SPD hatte vor dem Hintergrund der Sozialistengesetze die „Volksbewaffnung“ (legaler privater Waffenbesitz) gefordert als Schutz vor polizeilicher Willkür, so auch ihr damaliger Vorwurf.
        Später (Demokratie) mit der SPD an der Macht war vom Recht auf Waffenbesitz keine Rede mehr – bis heute. Warum wohl? 😉

    • Deswegen gab es auch u.a. neulich wieder diese Aussage eines Politikers, der meinte man könne die Bürger nicht schützen, diese sollen es selbst tun indem sie eben u.a. Abstand wahren.
      Der Mann hat wirklich recht, – der Staat ist nicht ! verpflichtet Bürger zu schützen. Er kann es, muß es aber nicht. Zahlen Sie einfach mal keine Steuern mehr, so als Antwort. Schau´n mer dann mal. ^^

      • >der Staat ist nicht ! verpflichtet Bürger zu schützen. <

        Das ist falsch. Schutz nach innen und außen ist eines der wichtigsten staatsstiftenden Elemente überhaupt (wozu hätten wir sonst eine Polizei, wenn nicht dafür?).

        Fällt es weg, verliert der Staat einen der wichtigsten Rechtfertigungsgründe für seine Existenz.

      • Aha. Also Polizei und Justiz sind quasi Verhandlungssache? Gesetze reiner Jux? Das können Sie mir nicht verkaufen. wikipedia.org/wiki/Staatsgewalt

      • Gewaltmonopol: „Vielmehr überträgt in Deutschland das Volk in Art. 20 GG „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ seinen Schutz und deren Durchsetzung ganz auf die staatlichen Justiz- und
        Exekutivorgane; also an Gerichte beziehungsweise Polizei und
        Verwaltung . Diese wiederum sind in einem demokratischen
        Rechtsstaat an das von der
        Legislative sanktionierte Recht und
        Gesetz gebunden.“

      • Deutsche Juristen sind Opportunisten, die sich JEDER deutschen Staatsmacht wertefrei andienen. Den Unfug, den Sie zurecht als Tinnef bezeichnen, habe ich auch gehört. Und ich fürchte, dies ist der organisierte Versuch eines neuen „Narrativs“ nach dem Motto: Ihr (Bürger) habt hinzunehmen, wenn wir (Staat) Recht und Sicherheit nicht mehr durchsetzen (wollen oder können).

  11. II. … als „Toleranz“ in die Tasche lügen.

    Da wäre noch mehr zu erwähnen, um die heutigen Zustände zu erklären. Die deutsche Gesellschaft hat in weiten Teilen massive psychische Probleme, wenn es um deutsche Identitätsfragen geht. Der Pazifismus ist da nur einer der Fluchtwege und Symptome. Aber nicht der Grund.

    ++

  12. I. Es ist nicht nur der Pazifismus, der das Land kaputt macht. Denn auch der braucht ja einen vorbereiteten politischen Nährboden und fällt nicht vom Himmel.

    Ich z.B. bin dagegen völlig immun, weil ich weiß, daß man sich auch mit Gewalt wehren können soll und muß. Und ich kenne andere, die dafür anfällig sind und sich ihre Feigheit bzw. ihr Unvermögen ….

  13. Man stelle sich das folgende Szenarium vor: Hunderttausende hier lebende junge, ledige moslemische Männer kommen an Waffen, was durch Waffenschmuggel schnell möglich ist. Welche Bundeswehr, Polizei oder sonstige Schutzmacht soll dann das Volk und das Land vor den Invasoren und gegen feindliche Übernahme verteidigen? Antwort: Kapitulation, weil die Mittel und vielleicht der Überlebenswille fehlen.

    • Diejenigen, denen an unserer Art zu leben und an Land und Heimat noch etwas liegt, werden sich auf sich selbst verlassen müssen. Der Staat erodiert bereits jetzt, und es wird nicht besser werden. Notfalls gilt das linke Motto: Legal – illegal – scheißgal.

      Alle anderen machen halt einen auf „Kartoffel“, weil sie ja so herrlich „tolerant“ sind, wie Feigheit neuerdings umschrieben wird.

  14. Es sind die eignen Priester,
    die Ältesten im Rat
    sie rauten uns wie Unkraut
    vernichten unsre Saat.

    Dass wir darob verdorren,
    dass jeder Quell versiegt,
    das Volk in künft’gen Tagen
    versteint, verödet liegt.
    (L. Uhland)

  15. Am End` der braunen Jahre,
    wo uns ein Fluch erstand
    gemeißelt dann in Jade:
    „So sterbt von eigener Hand!“

    Der Alte hat’s gerufen,
    der Himmel hat’s gehört,
    die Mauern brechen nieder,
    die Hallen sind zerstört

  16. Es gibt Untersuchungen die zeigen dass Menschen, welche daran glauben dass alles gut wird, gesünder und länger leben, weil sie weniger Stress haben.
    Allerdings geht das nur solange gut, wie genug andere dafür sorgen dass auch wirklich alles gut wird. Es ist eine Trittbrettfahrer-Strategie.

  17. Was unsere Verweichlichung angeht: Konsequent zuendegedacht müssten wir, um z.B. als Kind auf dem Schulhof den Kindern von muslimischen Einwanderern, die in der Tat meist aus einem anderen Holz geschnitzt sind, Paroli bieten zu können, selbst so werden wie sie.

    Wollen wir das?

    Was die Wehrpflicht betrifft, finden Sie Beweise in meinem Buch, wie barbarisch sie ist.(Auf meinen Namen klicken)

    • Ich dachte immer es geht darum, die Illegalen außer Landes zu bekommen.
      Sind wir jetzt schon so weit, den Status Quo zu akzeptieren und darauf zu reagieren?

  18. Welch seelenloser Geist + wessen Geistesschwäche sind über diese Welt, unser Land auch gezogen, wo „Overton-Fenster“ wie Pilze aus dem Boden sprießen und eine klare Sicht auf die Lebens-Wirklichkeit verschließen?
    Hilft nur noch ein mutiges, tapferes Demaskieren?
    Was bleibt, wenn Masken und Gesichter bereits zu Einheiten verwachsen sind?
    Dann lachen sie weiter – die „Herren der Ringe“?

  19. Pazifisten sind Parasiten einer wehrhaften Gesellschaft und können paradoxerweise nur unter deren Schutz ihre Ideologie ausleben. Ein Parasit der aber seinen Wirt dazu bringt seine Fähigkeit ihn zu ernähren, bzw. in diesem Fall zu schützen, zu verlieren, wird selber eingehen. Doch für die selbstbefriedigende, moralische Überlegenheit sind Ideologen stets bereit alles und jeden zu opfern…

  20. Gandhi ist ein interessantes Beispiel. Was viele Pazifisten nicht wahrhaben wollen, ist, dass Gandhi nur deshalb erfolgreich war, weil die Briten es zuließen. Indien wurde dem Empire eh zu teuer, man wollte da sowieso raus. Wäre Gandhi gegen Stalin erfolgreich gewesen? Ich denke, wir kennen alle die Antwort darauf.

    • Auch die Demos 1989 waren nur ein „Erfolg“, weil die UdSSR unter Gorbatschow die DDR fallen gelassen hatte. Sonst wäre die Sache sicher anders ausgegangen.

    • Die Briten waren damals schon „zivilisiert“. Nur daher konnte Ghandi funktionieren.
      Bei Barbaren funktioniert Ghandi nicht. Genau das Gegenteil ist der Fall. Barbaren lieben Ghandi 😉

  21. Natürlich wird die Generation der Kinder diese Folgen hier tragen. Sie werden für die arbeiten die nicht ihre Eltern sind sondern die die erst vor kurzem hier her kamen. Ihre Zukunft wird nicht mehr wie unsere sein. Sie machen sich zu Sklaven der Feinde Gottes. Der Deutsche an sich denkt wohl, dass es Deutschland blendend geht. Tolle Autos, Häuschen usw.Grund zur Arroganz und Trägheit.

  22. Das Dumme daran ist, dass jegliche Überlebensinstinkte schon lang vor dem 2. WK abtrainiert und weggezüchtet wurden. Dies müssten die Weichmeier von heute erst wieder völlig neu erlernen. Ich befürchte, dass ihnen dazu keine Zeit mehr bleibt. Und noch etwas gehört zu einem gesunden Selbsterhaltungstrieb. Selbstachtung und, huch wie spießig, Würde. Bei vielen Deutschen Fehlanzeige.

    • Es hat schon seinen Grund, warum die Grünlinken „alte weiße Männer“ hassen: Diese (meine) Generation ist die letzte, als als Norm noch mit diesen Werten aufgewachsen ist und die hier als Generation noch was in die Reihe kriegt.

  23. Besonders „lustig“ finde ich es, wenn sich jemand für eine Art der Verteidigung entschlossen hat und dafür von denen permanent nieder gemacht wird, welche die Vorstellung „alle Menschen sind im Grunde gut, bilden wir doch einen weiteren Stuhlkreis“ bereits sehr deutlich als falsch erkennen können, aber stur an ihrem eigenen Dogma festhalten.

  24. Dem Artikel stimme ich zu 80 % etwa zu.
    Ansonsten gibt es dazu zu sagen das ein Jeder seinen eigenen Kopf zum Denken hat und daher in jeder Situation selbstbestimmt entscheiden kann und muß was er / sie wann, wo und wie macht. Das kann und darf man niemandem abnehmen, unabhängig vom Alter. Wer hofft die Anderen werden das schon irgendwie erledigen … tja, der hat verloren.

    • Eine Gesellschaft lebt auch von Solidarität. Wenn z.B. irgendwo ein Kind von einem Clan angegriffen wird, muss man sich schon in gewisser Weise auf die Solidarität/Mitmenschlichkeit der Anderen verlassen. Auch kann man dann wohl kaum sagen „Hilf Dir selbst!“…

      • Dann steht der Clan vor dem Richter und schwört bei Allah das man nie jemanden angegriffen hat, sondern selbst das Opfer eines /r Rassisten geworden ist. Man selbst ist alleine …
        Dazu dann noch unsere Justiz … na danke eben auch.
        Heute steht man selbst bei Nothilfe ganz schnell im Knast. Deutsche Bürger sind im eigenen Land gerade noch geduldet, – zum Steuern zahlen.

  25. Nach diesem Kommentar hier…
    juergenfritz.com/2018/04/06/arabischer-antisemitismus/#comment-14367
    …muss Merkel „das Böse“ schlechthin sein.
    Doch eine neue Art „RAF“, die Roland Berger (lt. Peter Glotz in der FAZ) befürchtete, ist nicht in Sicht.
    Was bedeutet das für das wirklich DEUTSCHE Volk insgesamt?
    Auf jeden Fall NICHTS GUTES!
    – mlskbh –

  26. 3
    Paxeuropa schreibt von 548 Schlachten und 278 Millionen Toten!
    Und vor diesem Hintergrund sind wir nicht Willens der Islamisierung Einhalt zu gebieten? Sollen uns mit Forderungen wie geschlechtsapartem ÖNV oder Halalspeisung überall anfreunden sowie Geburtendschihad und Übergriffen auf uns Ungläubige weglächeln? Da ist „ausgenutzt“ noch das harmlosere Wort, ÜBERROLLT träfe es besser!

  27. 2
    Ein kastrierter Geschichtsunterrichts tun sein übriges: Wer weiß schon, warum in Indien, der Wiege des pazifistischen Buddhismus, später mit der brutales Ausbreitung des Islam der wehrhafte Hinduismus wieder die Mehrheitsreligion werden musste; dass den Kreuzzügen das bestialische Niedermetzeln des christlichen Byzanz vorausging.

  28. 1
    „Wehrlosigkeit und bedingungsloser Pazifismus werden ausgenutzt, so schnell kann man gar nicht gucken.“
    Das sind Erfahrungen, die wohl leider gemacht werden müssen. Als junger Mensch will man das nicht wahrhaben und glaubt an die angesagte „Friede&Freude“-Ideologie. Die verbreitete Reifeverzögerung und Weigerung erwachsen zu werden verlängern dieses Kleben an infantiler Gutgläubigkeit.

    • Man kann Kinder zum Pazifismus erziehen, ihnen jedoch zusätzlich erklären das es nicht wenige Menschen auf dieser Erde gibt die eine solche Einstellung ablehnen und entsprechend auch handeln.
      Also, – friedlich sein JA, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ab dann gilt mit allen Mitteln sich zu widersetzen, mit allen Mitteln und aller Kraft.

  29. Ich kann dem oben beschriebenen nur zustimmen.
    Uns wurde über Jahrzehnte Kampfes- und Überlebenswille aberzogen.
    Und die Medienmeute erzieht immer noch nach durch Relativierung und Verdrehung und Zuweisung, um.
    Relativierung: Das gibt es auch bei Deutschen.
    Verdrehung: Wer sich gegen Angreifer wehrt begeht Selbstjustiz
    Zuweisung: Opfer der farbige Asylant, Täter der weiße Mann

    • Wer sich den Überlebens- und Kampfwillen aberziehen läßt – zudem über Jahrzehnte selbst als Erwachsener – der hat etwas Grundsätzliches falsch gemacht und ist – pardon – selbst schuld.
      Wir alle in der Familie sind als Pazifisten erzogen worden, aber nicht als blinde P. Wir können sagen, – wir sind lieb und nett, aber wage es ja nicht uns anzugreifen.

  30. Es ist Machwerk verlogener Pfaffen wie Käßmann, selbst Bodygards haben, einer aufbegehrenden 68er Bewegung die sich freiheitlich eingeschränkt fühlte und man verunglimpft die heilige Schrift und setzt Anspruch friedlicher Auseinandersetzung im persönlichen Bereich in einer Klagerepublik mit der Friedensliebe zu einmarschierenden Barbaren gleich, was nicht das gleiche ist.

  31. Ein Kind, das in einer Gruppe ohne Rangordnung lebt, sieht sich in die Rolle des Gruppenführers gedrängt, in der ihm gar nicht wohl ist. Wenn es in begreiflicher Gereiztheit die Eltern herauszufordern trachtet, „um Watschen bettelt“, …findet es nicht die instinktmäßig erwartete und unterbewußt erhoffte Gegenaggression, sondern stößt auf eine Gummiwand ruhiger, pseudo-rationalisierender Phrasen.

  32. Deutschland fällt es offensichtlich sehr schwer, ein gesundes Mittelmaß zu halten und Grenzen aufzuzeigen!
    Dieselben Deutschen, denen Flüchtlingsschicksale so sehr am Herzen liegen, würden…….*
    Wenn man sich das anschaut, wer gehört zur Gruppe DIESER Deutschen?!! Fast ahnt man es…., die, die sich gerne demokratisch nennen, dabei aber jeden, der anderer Meinung ist, als NAZI diffamieren!

  33. Die sechziger Jahre, brachten amazonismus verweiblichung und verweichlichung der Männer. Beliebigkeit und Drogenrausch in eine Fantasiewelt. Bei euch Deutschen kommt noch das Trauma Satan Hitler dazu. Die Folge können wir heute unübersehbar erkennen.

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