Der deutsche Untertan und seine Unfähigkeit, sich und die Seinen zu verteidigen

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Die Architektur des Abendlandes ist auch geprägt von Stätten der Verteidigung: Burgen, Stadtmauern, Wehrkirchen ... (c) Pixabay

Unser Freund Adrian F. Lauber schrieb über den folgenden Beitrag:

„Er handelt davon, wie der bedingungslose Pazifismus Deutschland kaputt und wehrlos macht. Hier geht es um mehr als darum, dass Uschi von der Leyen und ihre Vorgänge die Bundeswehr gründlich ruiniert haben.

Es geht um systematische, weltfremde Verweichlichung, die schon im Kindesalter beginnt. Ich möchte mal sehen, wie die feminisierten Hipster-Nancyboys mit Millionen, vollkommen anders, viel rauer sozialisierten Jungmännern fertig werden sollen, die bereits hierher geströmt sind – und mit denen, die nach dem Willen der Regierung noch kommen soll.

Wehrlosigkeit und bedingungsloser Pazifismus werden ausgenutzt, so schnell kann man gar nicht gucken.

Der Gutgläubige wird am Ende ziemlich blöd da stehen. Es wäre komisch, wenn es nicht so bitterernst und gefährlich wäre. Ein Land, das dem mächtigsten Militärbündnis der Welt angehört, ist unfähig zur Verteidigung. Wir können heilfroh sein, dass uns aktuell niemand mit Krieg droht.

Wobei: angenommen ein äußerer Feind wollte Deutschland erobern, er müsste gar keinen Krieg gegen uns führen. Er müsste seine Armee nur in Zivil losschicken und den Soldaten befehlen, am Ziel Asyl zu beantragen.

So geht es doch viel einfacher und vergleichsweise unblutig. Der kompromisslose Pazifismus ist eine der Eigenschaft, die das Merkelland so weltfremd machen.

Dieselben Deutschen, denen Flüchtlingsschicksale so sehr am Herzen liegen, würden es mit aller Vehemenz ablehnen, nötigenfalls mit Waffengewalt gegen diejenigen einzuschreiten, deren Kriege Flüchtlingsströme produzieren.

Um nichts in der Welt will Deutschland seine eingebildete moralische Überlegenheit einbüßen. Dann lieber untergehen. Wenigstens mit reinem Gewissen. Ich erinnere nochmal an den Ausspruch von Dennis Prager, den ich in meinem Artikel erwähnte:

Die Deutschen haben aus der Vergangenheit nicht etwa gelernt, dass Böses bekämpft werden muss, sondern dass Kämpfen böse ist.

***

Ein Gastbeitrag von  Prof.  Adorján F. Kovács

Ob man es „Untertanenmentalität“ nennt oder „Große Depression“ oder „Selbstaufgabe“: Die Deutschen haben ein Problem. Sie sind vom Pazifismus derart durchtränkt, dass sie praktisch unfähig sind, sich zu verteidigen. Nicht nur als Nation, sondern auch privat haben sie das mittlerweile verlernt, wie sich spätestens bei den Silvesterereignissen auf der Kölner Domplatte gezeigt hat.

Nur wer seine Kultur kennt, kann definieren, wo eine andere Kultur beginnt. Nur wer seinen Standpunkt verteidigen kann, wird respektiert. Nur wer bereit und willens ist, die Mechanismen zur verteidigung im Ernstfall auch in Gang zu setzen, wird sein Land, seinen Kulturkreis, seine Heimat behalten können. Wenn die entsprendende Einstellung fehlt, nützen auch Selbstverteidigungskurse nichts. Zum Pazifismus tritt eine Verwischung des männlichen Profils, eine geistige Demilitarisierung von innen: dies ist eine wichtige, aber vielfach unterschätzte Wirkung der Gender-Ideologie. Kurzum: Als junger, männlicher Deutscher hat man heutzutage, wenn nicht gleich der Geruch aufkommen soll, man sei „rechts“, vom Pazifismus derart durchtränkt zu sein, dass eine praktische Unfähigkeit zur Verteidigung unter Einsatz von Gewalt konstatiert werden muss.

Wie ein heilsamer Schock mag da Manchem die jüngst erschienene deutsche Erstübersetzung des russischen Klassikers „Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse“ von Iwan Iljin erscheinen. Denn die pazifistische Haltung ist mittlerweile fast so alt wie die alte Bundesrepublik. Während sich die USA weltweit um die Verteidigung gegen die sowjetischen Aggressoren kümmerten, konnten sich die entmündigten Deutschen, die keine Verantwortung tragen mussten, pazifistische Proteste leisten: absurderweise marschierten viele Demonstranten für blutige, kommunistischen Diktatoren Ho Chi Minh und Che Guevara, natürlich stellten sie sich in Millionenzahl gegen die Nachrüstung auf die Bonner Hofgartenwiese, denn letztlich wurde die Sowjetunion von ihnen mehrheitlich – wenn auch vielfach klandestin – verehrt. Blöd für die Pazifisten, dass dann exakt diese Nachrüstung zum Zusammenbruch des sowjetisch dominierten Völkergefängnisses in Osteuropa führte.

In der Berliner Republik sind wir Zeugen, wie eine ganze Armee nach Abschaffung der Wehrpflicht ruiniert wird: kein Nachwuchs trotz Work-Life-Balance, weil Soldaten pauschal als Mörder bezeichnet werden dürfen; zwar schwangerentaugliche Panzer für eine verweiblichte Truppe, aber keine flugtauglichen Flugzeuge; sinnlose und völkerrechtswidrige Kriege als Hilfssheriff der Amerikaner. Wir sind ferner Zeugen einer Gewaltwelle, die gerade über die Deutschen hereinbricht und der sie offenbar nichts entgegensetzen können. Sie sind tatsächlich wehrlos. Pazifismus klingt gut, aber hat er auch eine Berechtigung über windstille Tage hinaus?

Nicht verteidigungswillig, nicht verteidigungsbereit

Umfragen zeigen, dass nur noch 18 Prozent der Deutschen bereit wären, ihr Land zu verteidigen. Zweiundachtzig Prozent meinen also, dass alles in Ordnung sei, es keine Bedrohung gebe und nichts verteidigt werden müsse. Oder sind gar nicht erst bereit, für den eigenen Schutz und den ihrer Mitbürger in militärischen Dimensionen zu denken. Die Freiheit muss demnach ein Selbstläufer sein, denn der gegenderte Gutmensch heutiger Tage kümmert sich um Molche im Straßengraben, aber nicht um den Fortbestand der Nation. Man müsse nur allen ein „freundliches Gesicht“ zeigen, so die Ideologie, dann würde schon alles gut werden. Solche fatalen Irrtümer wurden den Menschen ab etwa 1820 bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts eingeredet, damals als Reaktion auf die furchtbaren Napoleonischen Kriege – Biedermeier heißt diese Epoche, eine onomatopoetisch Bezeichnung.

1945 wiederholte sich dies, als Folge der Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Trotzdem gab es noch Menschen, vor allem liberale Bürger, die mit der Waffe in der Hand für die Freiheit kämpften, die ohne Gewalt nie erreicht worden wäre und die wir – man muss es wiederholen – heute nicht genießen könnten, hätten nicht ganz normale Menschen zu den Waffen gegriffen. Es geht aber überhaupt nicht, wie Pazifisten unterstellen, bei der Gewaltfrage um Angriffskriege, die natürlich geächtet werden müssen, sondern um den Fall, für dessen Ausbleiben man nur beten kann, daß nämlich – um Clausewitz zu zitieren – jemand mit einem scharfen Schwert vorbeikommt und einem den Kopf abschneidet – sei es einzeln oder en masse. Dagegen wird kein herrschaftsfreier Diskurs helfen, kein gutes Zureden und nicht einmal demütige Unterwerfung, sondern nur gewaltsamer Widerstand.

Sobjeski, der Retter Wiens vor der Belagerung durch die Türken nach der Schlacht am Kahlenberg

Die Bedrohung der Freiheit wird aber in Europa kaum ein Krieg zwischen Nationalstaaten, sondern werden weit wahrscheinlicher Angriffe neuer molekularer und legislativer Art sein. Daran denken die meisten Menschen nicht, wenn von Verteidigung und Widerstand die Rede ist. Dabei hat selbst einer der 68er, die an der vor 50 Jahren begonnenen völligen Demoralisierung der Deutschen schuld sind, gesagt, dass „die Zeit des sich immer mehrenden Sonnenscheins über unserem lieben Vaterland zu Ende geht“. Bei diesen Worten aus diesem Mund hört man den Hohn und die Schadenfreude geradezu heraus, denn seinesgleichen hat aktiv dazu beigetragen, dass es dunkel wird in Deutschland, um im Bild zu bleiben. Man kann das als naturhaft wie einen Vulkanausbruch akzeptieren, was allerdings irrational wäre. Man kann den Kopf neigen und sich ergeben, was feige und unwürdig wäre. Man kann aber auch tatkräftig widerstehen.

Ein klarer Denker

Der russische Philosoph Iwan Iljin (1883-1954) argumentiert in seinem 1925 verfassten Klassiker „Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse“ scharf gegen die pazifistische Lehre des Schriftstellers und Denkers Leo Tolstoi, der Mahatma Gandhi und damit auch die deutsche Friedensbewegung mittelbar beeinflusst hat. Er entlarvt die pazifistischen Phrasen als unverantwortlich. Erstens profitieren die Pazifisten von denen, die Gewalt androhen oder anwenden, um sie zu beschützen. Sie sind also verlogen. Zweitens gehen die Pazifisten davon aus, alle Menschen seien im Prinzip gut und einsichtig. Sie sind also sentimental und illusionär. Drittens lassen die Pazifisten eher Andere zugrunde gehen als von ihrem hohen moralischen Ross abzusteigen. Sie sind also egozentrisch. Sie kümmern sich hedonistisch um ihr eigenes Wohlgefühl und wollen um jeden Preis sauber bleiben – doch dieser Preis der Gutmenschlichkeit ist hoch, zu hoch, wie Iljin meint.

Heute sehen wir das jeden Tag an den Folgen der moralischen Überhöhung, mit der in Deutschland Politik gemacht wird. Am Ende steht die Unterwerfung unter eine Knechtschaft, die von gewaltbereiten und entschlossenen Menschen, die Pazifisten nicht zu unrecht für Schwächlinge halten, als eine Art technokratisches oder religiös-ideologisches Paradies angepriesen und durchgesetzt wird, in dem alles vorgeschrieben wird und man nicht mehr denken muss.

Nachdem Iljin die Hypermoral als gefährlich entlarvt hat, weil sie dem Bösen den Weg freimacht, untersucht er die Bedingungen gewaltsamen Widerstands unter ethischen Gesichtspunkten. Dabei geht er von der christlich-orthodoxen Spiritualität aus, die er methodisch rational weiterdenkt. Das Böse in der Welt ist eine menschliche Eigenschaft, ein moralisches Übel, das ernsthaft nicht geleugnet werden kann, und man muss ihm mit Tatkraft widerstehen, die zunächst keineswegs Gewalt, sondern eine Willenserzwingung zur Durchsetzung des Guten meint, die einen selbst und andere betreffen kann, die sowohl psychisch als auch physisch sein kann. Doch wenn alle Versuche des psychischen Zwangs auf Andere wie Erziehung, Gesetze, Streiks und Demonstrationen erfolglos gewesen sind, ist Gewaltanwendung der einzige Weg, mit dem der Mensch seine Pflicht, dem Bösen zu widerstehen, erfüllen kann.

Wenn Widerstand zur Pflicht wird

In solchen Fällen muss er es als letzten Ausweg tun. Doch errichtet Iljin zugleich ein Bollwerk gegen jede Form der Selbstgerechtigkeit. Denn Gewalt ist nie „gerecht“, bestenfalls notwendig. Sie entlässt den Menschen nicht aus der Schuld in dem moralischen Dilemma, dass er zur Gewalt greifen musste, um Schlimmeres zu verhindern, eine Wahrheit, die nur so die seelische Wiedergenesung des Gewaltanwenders zulässt. Damit wendet sich Iljin gegen die westliche Lehre vom „Gerechten Krieg“. In diesem Werk liefert er allen Menschen, die zu unverantwortlicher Selbstaufgabe neigen und einem sentimentalen Pazifismus frönen, der aber nur Verrat an den Schwachen und Teilnahme am Bösen ist, eine über die bloße Selbstverteidigung hinausgehende Begründung für gewaltsamen Widerstand.

Tatkräftiger Widerstand muss immer angemessen sein. Um zurecht tatkräftigen Widerstand leisten zu können, muss man zudem genau wissen, was das Böse ist und es auch erfahren haben. Nach Iljin handelt es sich um eine „Erzwingung, die von einer bösen Seele herrührt oder auf das Böse zielt“; es muss also ein aktiver Zwang durch äußere Handlungen vorliegen, dem man nicht mehr anders als gewaltsam entrinnen kann. Für Iljin war der Bolschewismus das Böse in unverstellter Kraft. Menschen guten Willens werden ihm darin beipflichten, zumal der Nationalsozialismus, gegen den zu kämpfen ebenfalls unbedingte Pflicht war, eine dem Bolschewismus verwandte Spielart des Totalitarismus war. Man muss aber nicht nur wissen, was das Böse ist, man muss auch das Gute kennen. Hier nun gibt es heute ein Problem. Es fällt nämlich auf, dass praktisch alle westlichen Philosophien und politischen Lehren den Menschen einreden wollen, es gäbe Kategorien wie „gut“ und „böse“ nicht. Diese relativistischen Lehren sollen die Menschen natürlich orientierungs- und damit wehrlos machen. Cui bono? Doch wohl um die von massenkonsumgenährter Trägheit, fauler Gesinnungsethik und Internet ruhiggestellte Mehrheit der so genannten Bevölkerung in multiethnischen Superstaaten besser beherrschen zu können. In ihren vor kurzem gehaltenen Reden haben sich die Globalisten Soros, Merkel und Macron auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos ziemlich offen dazu geäußert.

Was ist das Böse heute?

Mit Iljins Kriterien kann man es ziemlich genau definieren. Man geht nicht fehl, es in antichristlichen Ideologien zu suchen, die in äußeren Handlungen Zwang ausüben. Sie verkleiden sich oft, wie Iljin betont, als die Friedlichen, Schwachen und Guten, weshalb man eine klare Vorstellung vom wirklich Guten haben muss. Dieses ist für den christlichen Philosophen Iljin vom Göttlichen im christlichen Sinn hergeleitet.

Doch die Vertreter der westlichen Amtskirchen geben sich den Schein der einzig richtigen Deutung der christlichen Offenbarung, dass nämlich die Liebe humane Anteilnahme sei, dass sie den Kampf ausschließe, dass nicht derjenige liebe, der kämpft, sondern derjenige, der feige den Kampf flieht, dass Desertion die Manifestation der Heiligkeit sei und dass man das Werk Gottes um der eigenen moralischen Gerechtigkeit Willen verraten könne und solle, weil ja doch alles relativ sei und alle Religionen und Ideologien irgendwie ihre Berechtigung hätten.

Das Besondere an Iljins Buch ist nun, dass er mit diesen falschen Auffassungen aufräumt und von der russisch-orthodoxen Warte aus Einsichten in ein wehrhaftes Christentum gibt, das die christliche Liebe richtig sieht, nämlich als Streben zu Gott, der zwar vollkommene Liebe sei, aber eben gerade darum nicht die süßliche, „humanitäre“, prinzipienlos gütige Liebe, die unterschiedslos alles billigt und die nicht zornig werden kann, wenn sie ihre Prinzipien verletzt sieht.

Impressionen aus Burgwedel. Bildquelle: Screenshot PP/Youtube

Es war Christus, der sagte, das es böse Menschen gebe, für die es besser gewesen wäre, nie geboren zu sein und andere, für die es besser sei, mit einem Mühlstein um den Hals im Meer versenkt zu werden. Der Mensch soll zwar mit seinen Feinden in Frieden leben und ihnen verzeihen, aber nur mit seinen persönlichen Feinden, nicht mit den Feinden Gottes. Wahre Christen können keine Relativisten sein, sondern sind von der geoffenbarten Wahrheit überzeugt; sie dürfen, ja müssen tatkräftigen Widerstand gegen die Feinde Gottes leisten. Iljins lehrt, dass dabei Gewalt nicht ausgeschlossen werden darf, weil das Böse diese Schwäche immer ausnutzen würde.

Das Buch ist natürlich nicht nur für Christen geschrieben, sondern für alle Menschen guten Willens, deren Freiheit bedroht ist, die aber auch vom Pazifismus gelähmt sind. Atheisten, Liberale und sogenannte Humanisten sind aber immer noch Feinde des Christentums und verfolgen es wie vor 200 Jahren. Das war vielleicht einmal vertretbar, heute ist es falsch. Bedroht sie das Christentum etwa? Da gibt es ganz andere Bedrohungen, die täglich zunehmen. Man sollte zum Beispiel nicht warten, bis in Deutschland zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz auch noch das Social Credit System eingeführt wird. Diese Freigeister glauben unbeirrt an das Gute im Menschen. Doch sollten sie sich beizeiten überlegen, ob sie sich nicht kritischer mit denen auseinandersetzen, die sie für weniger wert halten als Tiere, denn der Tag wird kommen, an dem diese sich sehr genau mit ihnen beschäftigen werden. Deswegen wendet Iljins Buch sich auch an die Freigeister. „Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse“ ist ein Augenöffner. Wem er die Augen nicht öffnet, dem ist nicht zu helfen.

Es geht Deutschland wohl noch zu gut

Die Frage ist, ob es für tatkräftigen Widerstand nicht schon zu spät ist, weil er nicht mehr erfolgversprechend geleistet werden kann. Und von wem soll er denn geleistet werden? Der Soziologe und Politologe Gunnar Heinsohn hält den deutschen Pazifismus ohnehin für eine Folge der Überalterung. Die Mehrheit der Deutschen ist über 50; durchaus rüstig, aber dem aktiven Widerstand physiologisch eher nicht gewachsen. Oder vielleicht doch? Es müssten aber zuallererst die jungen Leute sein. Doch viele junge Menschen unter 35 sind schon derart durchideologisiert, dass sie nicht anders als in den bereitgestellten Schablonen denken können. Sie sehen nirgendwo Probleme, sondern kümmern sich ausschließlich um sich selbst.

Der Journalist Wolfgang Röhl schrieb auf der „Achse des Guten“ über diese Generation und was sie will: „Umverteilung, Staatsgläubigkeit, Verboteverliebtheit, Agrarromantik, Antiamerikanismus, Israelbashing, Gesundheitshysterie, Technologiefeindschaft, Kulturrelativismus […] Als Sahnehäubchen grassiert seit einigen Jahren eine groteske Überhöhung weiblichen Da-Seins […] Eine Opposition findet nicht statt. Es gibt nicht mal Ansätze einer ernstzunehmenden außerparlamentarischen Protestbewegung. Für eure Feigheit und Schluffigkeit, ihr nachgeborenen Sitzpinkler, Stehpaddler, Liegeradler, Energiesparer, Windradenthusiasten, Jan-Weiler-Leser und Fack-ju-Göthe-Gucker; ihr Teilzeitveganer, Vollzeitachtsame, Hipsterbärtige, #metoo-Sirenen und Gendersternchensetzer, die ihr vor jedem Zeitgeistquark katzbuckelt […] – dafür verachte ich euch aus tiefstem altem Herzen. Fürchte, auch nach euch wird kommen: nichts Nennenswertes.“

Hier irrt Röhl, denn diese softe deutsche Generation wird die erste sein, die als Rentner im eigenen Land in der Minderheit sein und von der Gnade jener, die seit kurzem hier leben, abhängig sein wird. Das scheint mir schon etwas Nennenswertes zu sein. Noch sind aber die über 35-jährigen in Deutschland mehrheitlich freiheitlich denkende Deutsche und in der großen Überzahl. Sie müssen die Wende mit tatkräftigem Widerstand schaffen. In Cottbus scheinen die Menschen soeben etwas erreicht zu haben, denn die Stadtoberen denken um, aber es müssten viel mehr Menschen auf die Straße gehen. Vielleicht geht es Deutschland immer noch zu gut. Vielleicht muss es Deutschland schlechter gehen, damit sich etwas wendet. Eine Wende wäre übrigens auch zum Wohl der unter 35-jährigen und aller freiheitsliebenden Menschen.

Iwan Iljin: Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse, herausgegeben und mit einem Vorwort von Adorján Kovács, aus dem Russischen übersetzt von Sascha Rudenko. 424 Seiten, Hardcover, Fadenbindung. Edition Hagia Sophia, 27,50 Euro.

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Adorján F. Kovács (Jg. 1958) Medizin, Zahnmedizin und Philosophie in Ulm und Frankfurt am Main studiert. Er hat sich zur regionalen Chemotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie habilitiert. Seit 2008 ist er für eine Reihe von Zeitschriften publizistisch tätig. Sein oben veröffentlichter Beitrag erschien zuerst in TheEuropean.

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Armin Helm
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Armin Helm

Wer sich einmal mit Max Weber beschäftigt hat weiß, dass die Herrschaft vom Glauben des Volkes an deren Legitimation abhängt. Dieser Glaube erodiert zwar seit Jahrzehnten, aber er ist immer noch vorhanden. Jede Anzeige bei der Polizei, jede angemeldete Demonstration, jeder ausgefüllte Wahlschein beweist es. Erst wenn die Mehrheit den Glauben verworfen hat, wird die Herrschaft mit Gewalt beseitigt.

Kurt von Anhalt
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Kurt von Anhalt

Nun, mit den Erlösers hab ich es nicht so. Dann schon besser:
„Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!“
Mir wäre es aber lieber, die Staatsmacht würde es tun!

Demokrat
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Demokrat

Machen wir es doch lieber so wie die Israelis: Jeder, Mann und Frau, leistet Militärdienst, lernt Krav Maga und Umgang mit Waffen, und bleibt als ziviler Mensch dem demokratischen Rechtsstaat verpflichtet und an dessen Grundlagen gebunden.

Win
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Win

…mag er auferstehen, der Zorn der freien Rede!

Beate
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Beate
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Apropos: Das Recht auf Selbstverteidigung ist ein Naturrecht!
Grundgesetz!?
Wir werden mit dem Verhalten des „Altertums“ nun leider konfrontiert;
Kapitulation kommt einem Selbstmord gleich = ?
Wahrnehmung & Erkenntnis = Kopf & ♥ einig: Das Gute & Böse erkennen lernen!
Hier kann uns nur unser guter Menschenverstand retten.
♥Dankeschön für diesen Artikel & die Buchempfehlung!

Beate
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Beate
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Wir befinden uns im „Krieg des Bewusstseins“
Licht u. Dunkelheit können nicht miteinander harmonisieren.
Zwischen der Wahrheit u. der Lüge gibt es einen unausweichlichen Kampf.
Das eine hochzuhalten u. zu verteidigen,
bedeutet das andere niederzustürzen u. anzugreifen.
Unser Erlöser selbst hat verkündet:
„Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“
Matthäus 10:34

Kurt von Anhalt
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Kurt von Anhalt

Wir sind der Staat!

Werrwulf
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Werrwulf

Aggressives Verhalten beinhaltet stets die Gefahr, im Kampf zu unterliegen, gar den eigenen Tod in Kauf nehmen zu müssen. Dazu bedarf es einer antrainierten Todesverachtung (vom Heldentod bis zum Selbstmordattentat) die kulturell hochgezüchtet werden muß. Genau das ist die kriegerische Clankultur des Islam, die unsere rechtsstaatliche Bürgerkultur bedroht. Unser Staat versagt hier, nicht wir!

Macho
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Macho

Vor allem wird eure politisch korrekte Sprechweise ausgenutz.

Warum der „Kameltreiber“ so wichtig ist:

Muss man nicht sagen, muss man aber sagen dürfen!

Ansonsten steht ihr bald vor Gericht, weil 3 vom neuen Volk auf Allah schwören (die sind sich nämlich einig!), ihr hättet sie rassistisch beleidigt.
Machen die nicht? Wartet mal ab!!!

Kurt von Anhalt
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Kurt von Anhalt

In Deutschland wartet jeder auf die Staatsmacht.Die sollen es richten.
Im Gegenzug weigern sich viele als Zeuge auszusagen. Kameras an öffentlichen Plätzen sind ewiges Streitthema.Polizisten werden zum Bu- Mann.Soldaten werden mit Mördern gleich gesetzt und wie Dumme behandelt.Alle die sich so verhalten sollen einmal sagen, wie so ein Staat funktionieren soll.

O.L.I.T.A
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O.L.I.T.A

…meine Worte. „For God’s sake“ muss man dem Bösen entgegentreten (notfalls) mit Gewalt. Nur hat der Staat „das Schwert“, um inländisch Friede und Wohlstand zu wahren. Keiner kann gleichzeitig kämpfen und produktiv sein, auch Fehdewesen ist keine Lösung.
Auch mangelt es Deutschen weniger an Gewaltbereitschaft (gegen Falsche..), sondern v.A. an Liebe/Wertschätzung und gesundem Rechtsempfinden(!)

Martin B.
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Martin B.

Durchlesen und Nachdenken. Der Untergang kommt ganz bestimmt, wenn die nächste Wahl keinen Umschwung bringt.

Demokrat
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Demokrat

Ich soll ein brutales, rücksichtsloses Arschloch werden, weil meine Gegner es auch sind? Na, vielen Dank. Der Staat muss das Gewaltmonopol einzig und allein wahren und nicht Cowboys und Indianer. Dass unser Staat diese Aufgabe nicht erfüllt, ist das Dilemma und nicht unsere Besonnenheit, nicht mit Messern aufeinander loszugehen. Und jetzt von mir aus disliken und schimpfen 😉

DasKleineKrümelmonster
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DasKleineKrümelmonster

II. … als „Toleranz“ in die Tasche lügen.

Da wäre noch mehr zu erwähnen, um die heutigen Zustände zu erklären. Die deutsche Gesellschaft hat in weiten Teilen massive psychische Probleme, wenn es um deutsche Identitätsfragen geht. Der Pazifismus ist da nur einer der Fluchtwege und Symptome. Aber nicht der Grund.

++

DasKleineKrümelmonster
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DasKleineKrümelmonster

I. Es ist nicht nur der Pazifismus, der das Land kaputt macht. Denn auch der braucht ja einen vorbereiteten politischen Nährboden und fällt nicht vom Himmel.

Ich z.B. bin dagegen völlig immun, weil ich weiß, daß man sich auch mit Gewalt wehren können soll und muß. Und ich kenne andere, die dafür anfällig sind und sich ihre Feigheit bzw. ihr Unvermögen ….

Severin Möres
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Severin Möres

Man stelle sich das folgende Szenarium vor: Hunderttausende hier lebende junge, ledige moslemische Männer kommen an Waffen, was durch Waffenschmuggel schnell möglich ist. Welche Bundeswehr, Polizei oder sonstige Schutzmacht soll dann das Volk und das Land vor den Invasoren und gegen feindliche Übernahme verteidigen? Antwort: Kapitulation, weil die Mittel und vielleicht der Überlebenswille fehlen.

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Gestern „Des Sängers Fluch“, heute der begeisterte Selbstmord

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Es sind die eignen Priester,
die Ältesten im Rat
sie rauten uns wie Unkraut
vernichten unsre Saat.

Dass wir darob verdorren,
dass jeder Quell versiegt,
das Volk in künft’gen Tagen
versteint, verödet liegt.
(L. Uhland)

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Am End` der braunen Jahre,
wo uns ein Fluch erstand
gemeißelt dann in Jade:
„So sterbt von eigener Hand!“

Der Alte hat’s gerufen,
der Himmel hat’s gehört,
die Mauern brechen nieder,
die Hallen sind zerstört

Realistischer
Gast
Realistischer

Es gibt Untersuchungen die zeigen dass Menschen, welche daran glauben dass alles gut wird, gesünder und länger leben, weil sie weniger Stress haben.
Allerdings geht das nur solange gut, wie genug andere dafür sorgen dass auch wirklich alles gut wird. Es ist eine Trittbrettfahrer-Strategie.

Matthias Rahrbach
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Was unsere Verweichlichung angeht: Konsequent zuendegedacht müssten wir, um z.B. als Kind auf dem Schulhof den Kindern von muslimischen Einwanderern, die in der Tat meist aus einem anderen Holz geschnitzt sind, Paroli bieten zu können, selbst so werden wie sie.

Wollen wir das?

Was die Wehrpflicht betrifft, finden Sie Beweise in meinem Buch, wie barbarisch sie ist.(Auf meinen Namen klicken)

Herzschmerz
Gast
Herzschmerz

Welch seelenloser Geist + wessen Geistesschwäche sind über diese Welt, unser Land auch gezogen, wo „Overton-Fenster“ wie Pilze aus dem Boden sprießen und eine klare Sicht auf die Lebens-Wirklichkeit verschließen?
Hilft nur noch ein mutiges, tapferes Demaskieren?
Was bleibt, wenn Masken und Gesichter bereits zu Einheiten verwachsen sind?
Dann lachen sie weiter – die „Herren der Ringe“?

AlphaLimaEchoXray
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AlphaLimaEchoXray
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Pazifisten sind Parasiten einer wehrhaften Gesellschaft und können paradoxerweise nur unter deren Schutz ihre Ideologie ausleben. Ein Parasit der aber seinen Wirt dazu bringt seine Fähigkeit ihn zu ernähren, bzw. in diesem Fall zu schützen, zu verlieren, wird selber eingehen. Doch für die selbstbefriedigende, moralische Überlegenheit sind Ideologen stets bereit alles und jeden zu opfern…

Horst
Gast
Horst

Gandhi ist ein interessantes Beispiel. Was viele Pazifisten nicht wahrhaben wollen, ist, dass Gandhi nur deshalb erfolgreich war, weil die Briten es zuließen. Indien wurde dem Empire eh zu teuer, man wollte da sowieso raus. Wäre Gandhi gegen Stalin erfolgreich gewesen? Ich denke, wir kennen alle die Antwort darauf.

Biba
Gast
Biba

Natürlich wird die Generation der Kinder diese Folgen hier tragen. Sie werden für die arbeiten die nicht ihre Eltern sind sondern die die erst vor kurzem hier her kamen. Ihre Zukunft wird nicht mehr wie unsere sein. Sie machen sich zu Sklaven der Feinde Gottes. Der Deutsche an sich denkt wohl, dass es Deutschland blendend geht. Tolle Autos, Häuschen usw.Grund zur Arroganz und Trägheit.

Ketzerlehrling
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Ketzerlehrling

Das Dumme daran ist, dass jegliche Überlebensinstinkte schon lang vor dem 2. WK abtrainiert und weggezüchtet wurden. Dies müssten die Weichmeier von heute erst wieder völlig neu erlernen. Ich befürchte, dass ihnen dazu keine Zeit mehr bleibt. Und noch etwas gehört zu einem gesunden Selbsterhaltungstrieb. Selbstachtung und, huch wie spießig, Würde. Bei vielen Deutschen Fehlanzeige.

Cloé
Gast
Cloé

Besonders „lustig“ finde ich es, wenn sich jemand für eine Art der Verteidigung entschlossen hat und dafür von denen permanent nieder gemacht wird, welche die Vorstellung „alle Menschen sind im Grunde gut, bilden wir doch einen weiteren Stuhlkreis“ bereits sehr deutlich als falsch erkennen können, aber stur an ihrem eigenen Dogma festhalten.

Cloé
Gast
Cloé

Dem Artikel stimme ich zu 80 % etwa zu.
Ansonsten gibt es dazu zu sagen das ein Jeder seinen eigenen Kopf zum Denken hat und daher in jeder Situation selbstbestimmt entscheiden kann und muß was er / sie wann, wo und wie macht. Das kann und darf man niemandem abnehmen, unabhängig vom Alter. Wer hofft die Anderen werden das schon irgendwie erledigen … tja, der hat verloren.

trumpelman
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Nach diesem Kommentar hier…
juergenfritz.com/2018/04/06/arabischer-antisemitismus/#comment-14367
…muss Merkel „das Böse“ schlechthin sein.
Doch eine neue Art „RAF“, die Roland Berger (lt. Peter Glotz in der FAZ) befürchtete, ist nicht in Sicht.
Was bedeutet das für das wirklich DEUTSCHE Volk insgesamt?
Auf jeden Fall NICHTS GUTES!
– mlskbh –

Miriam
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Miriam

3
Paxeuropa schreibt von 548 Schlachten und 278 Millionen Toten!
Und vor diesem Hintergrund sind wir nicht Willens der Islamisierung Einhalt zu gebieten? Sollen uns mit Forderungen wie geschlechtsapartem ÖNV oder Halalspeisung überall anfreunden sowie Geburtendschihad und Übergriffen auf uns Ungläubige weglächeln? Da ist „ausgenutzt“ noch das harmlosere Wort, ÜBERROLLT träfe es besser!

Miriam
Gast
Miriam

2
Ein kastrierter Geschichtsunterrichts tun sein übriges: Wer weiß schon, warum in Indien, der Wiege des pazifistischen Buddhismus, später mit der brutales Ausbreitung des Islam der wehrhafte Hinduismus wieder die Mehrheitsreligion werden musste; dass den Kreuzzügen das bestialische Niedermetzeln des christlichen Byzanz vorausging.

Miriam
Gast
Miriam
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1
„Wehrlosigkeit und bedingungsloser Pazifismus werden ausgenutzt, so schnell kann man gar nicht gucken.“
Das sind Erfahrungen, die wohl leider gemacht werden müssen. Als junger Mensch will man das nicht wahrhaben und glaubt an die angesagte „Friede&Freude“-Ideologie. Die verbreitete Reifeverzögerung und Weigerung erwachsen zu werden verlängern dieses Kleben an infantiler Gutgläubigkeit.

Eggbert
Gast
Eggbert

Ich kann dem oben beschriebenen nur zustimmen.
Uns wurde über Jahrzehnte Kampfes- und Überlebenswille aberzogen.
Und die Medienmeute erzieht immer noch nach durch Relativierung und Verdrehung und Zuweisung, um.
Relativierung: Das gibt es auch bei Deutschen.
Verdrehung: Wer sich gegen Angreifer wehrt begeht Selbstjustiz
Zuweisung: Opfer der farbige Asylant, Täter der weiße Mann

Antigone
Gast
Antigone

Es ist Machwerk verlogener Pfaffen wie Käßmann, selbst Bodygards haben, einer aufbegehrenden 68er Bewegung die sich freiheitlich eingeschränkt fühlte und man verunglimpft die heilige Schrift und setzt Anspruch friedlicher Auseinandersetzung im persönlichen Bereich in einer Klagerepublik mit der Friedensliebe zu einmarschierenden Barbaren gleich, was nicht das gleiche ist.

Ben Goldstein
Gast

Super Text! Ein kleiner Einwand: Es lohnt sich sehr wohl über gerechte Kriege mal grundsätzlich nachzudenken und sich nicht von der Regierung überrumpeln zu lassen.

Hein Tiede
Gast
Hein Tiede
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Ein Kind, das in einer Gruppe ohne Rangordnung lebt, sieht sich in die Rolle des Gruppenführers gedrängt, in der ihm gar nicht wohl ist. Wenn es in begreiflicher Gereiztheit die Eltern herauszufordern trachtet, „um Watschen bettelt“, …findet es nicht die instinktmäßig erwartete und unterbewußt erhoffte Gegenaggression, sondern stößt auf eine Gummiwand ruhiger, pseudo-rationalisierender Phrasen.

lilie58
Gast

Deutschland fällt es offensichtlich sehr schwer, ein gesundes Mittelmaß zu halten und Grenzen aufzuzeigen!
Dieselben Deutschen, denen Flüchtlingsschicksale so sehr am Herzen liegen, würden…….*
Wenn man sich das anschaut, wer gehört zur Gruppe DIESER Deutschen?!! Fast ahnt man es…., die, die sich gerne demokratisch nennen, dabei aber jeden, der anderer Meinung ist, als NAZI diffamieren!

Dorian Gray
Gast
Dorian Gray

Die sechziger Jahre, brachten amazonismus verweiblichung und verweichlichung der Männer. Beliebigkeit und Drogenrausch in eine Fantasiewelt. Bei euch Deutschen kommt noch das Trauma Satan Hitler dazu. Die Folge können wir heute unübersehbar erkennen.