(David Berger) Mit einem „Konservativen Manifest“ will die „WerteUnion“ an diesem Wochenende bei ihrer ersten Jahresversammlung in Schwetzingen ihren Beitrag zum von Merkel als große Innovation ausgerufenen „Prozess eines neuen Grundsatzprogramms“ leisten. Und die CDU damit wieder zu dem machen, was sie einmal war.

Im Unterschied zu früheren Jahren, als man konservative Merkelkritiker in der CDU harsch des Raumes verwies oder sie einfach ignorierte, sind die Töne der Parteiführung nun schon freundlicher geworden.

Auch deshalb, weil man sich sicher sein kann, dass die „WerteUnion“ so unbedeutend ist, dass sie die Vermerkelung der CDU und damit ihre Transformation zu einer Partei der linken Mitte nicht wird aufhalten können.

Zum anderen vermutlich auch, weil man diese Gruppe für sein Programm „Wir machen die AfD überflüssig“, als nützlich ansieht.

In einem treffenden Kommentar in der „Jungen Freiheit“ schreibt daher Jörg Kürschner:

„Vorsicht ist geboten. Es ist die klassische Umarmungsstrategie einer Parteiführung, die vorübergehend in die Defensive geraten ist.

Die Ziele der WerteUnion werden nie und nimmer die Ziele der Gesamtunion. Die CDU wird eine Partei der linken Mitte bleiben, auch nach Merkels Abgang.

Der gern beschworene konservative Markenkern – Merkels Vize Armin Laschet hat diese Floskel gerade erst abgeräumt und ins Parteiarchiv befördert. Das Konservative sei nicht der Markenkern der CDU, das christliche Menschenbild stehe über allem, befand Nordrhein Westfalens Regierungschef, ein potentieller Merkel-Nachfolger im Kanzleramt, der im gleichen Atemzug auch noch die staatliche Anerkennung des Islam als Religionsgemeinschaft gefordert hat. Geht’s noch? Nein, in der CDU geht für Konservative nichts mehr.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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18 Kommentare

  1. Wer seelenruhig zugesehen hat wie das Kind in den Brunnen geworfen wurde kann hinterher nicht glaubwürdig Werte propagieren die das verhindern hätten können!

  2. Eine Partei der linken Mitte war die CDU unter Helmut Kohl in den 1980ern. Heute ist die CDU eine Partei einer extremen, fanatisierten kulturellen Linken. Eine Partei, die so tief drinn steckt im kulturmarxistischen Wahn, dass selbst die SED dagegen als eine bürgerlich-konservative Partei wirkt.

  3. Wie kommen Sie eigentlich darauf, die Merkel-CDU bewege sich auf dem Weg zu einer Partei der linken Mitte?
    Meiner Ansicht nach hat die Merkel-CDU schon lange den Weg zu einer linksradikal/linksextremen Partei vollzogen, der Recht und Gesetz komplett egal ist und die sich auch immer hemmungsloser der linksextremen Schlägertruppe der sogenannten Antifa bedient.

  4. Jene staatlichen und gesellschaftlichen Werte die heute als extremistisch verteufelt werden und die die europäischen Nationalstaaten so erfolgreich gemacht haben, wurden damals von den konservativen Parteien vertreten und verteidigt. Die EU hat aus diesen Parteien einen gesinnungslosen Haufen von Glücksrittern gemacht deren menschenverachtender „Gruß“ die Verantwortungslosigkeit ist.

  5. Die CDU/CSU muß mit allen legalen Mitteln bekämpft werden, denn die wurden unter Merkel sozialdemokratisiert und deswegen auch die innige Verbundenheit zu den Roten und Grünen, die mehr gelten, als der klägliche Rest der Konservativen in der eigenen Partei. Wenn wir die nicht wegkriegen, dann besteht für unsere Zukunft keine Hoffnung mehr, darüber sollte sich jeder im Klaren sein.

  6. Wenn das christliche Menschenbild über allem steht, dann werden sie also zu einer Religionsgemeinschaft. Auch gut, aber aus der Politik sollten sie sich dann zurückziehen.

  7. Es bleibt dabei: Die Guten sind längst gewechselt (Dr. Maximilian Krah) oder gegangen (Erika Steinbach), in der CDU sind nur noch Senile, Karrieristen und die Drahtzieher aus FDJ und Konsorten.
    Diese „Werte“-Union ist nichts als Embedded Opposition, also Blendwerk für die ganz dummen Wähler. Am besten nicht beachten und nicht hochschreiben!

  8. Man kennt doch inzwischen die Ziele der merkel’schen UNWERTE(n)-UNION, sprich „Blockfötenverein der Umvolker“ im Bundestag/Bundesrat. Die sogenannte Werte-Union ist das volksverdummende Feigenblatt der CDU, es wird sich nichts ändern, solange nicht die Verursacher der „Invasion“ der Terroristen, Islamisten und Sozialsystemeinwanderer von einem „Volksgerichtshof“ abgeurteilt wurden.

    • Das stimmt nicht. Die sind dafür viel zu systemkritisch. Die Blockflöten sind Konservativ-Schwätzer wie Johannes Selle, Wolfgang Bosbach oder Arnold Vaatz, die Merkel die Prozente bringen.

  9. Die Cdu ist lange nicht mehr konservativ, danke Merkels freudiger Erneuerung. Die Cdu ist grün. Wer Vera Lengsfeld folgt findet bei ihr die Erklärung. Der Konservative legt Wert auf Kultur, Werte der Gesellschaft, Gemeinschaft und vieles mehr. Das bildet keine der Parteien ausser der Afd noch ab. Die Cdu hat fertig

  10. Die CDU und CSU haben ein Problem und das ist MERKEL !
    Wie blöd muss man eigentlich sein, das nicht endlich einzusehen ?!

  11. Die CDU Politiker/innen haben sich zu einen Haufen Duckmäuler und Merkel-Abnicker entwickelt. Schon seit Jahren sieht und hört man sie kaum, verstecken aich hinter Merkel….. und hoffen immer bei Problemen – der Zug wird schon an ihnen vorbeiziehen. Lassen wir mal das „Mutti“ machen.Pbwohl ihnen klar ist, das Merkel

  12. noch Retten !!! Unter anderem sollte jede Nation sich seine Verfassung machen um seine Souveränität Sicher zu stellen Andernfalls ist Europa für immer Verloren !!!

  13. Es gibt für das gesamte Europa nur noch einen einzigen Ausweg, die EU in Brüssel soll und muss Aufgehoben werden indem alle Mitglieds Nationen unverzüglich aus der EU Austreten, unverzüglich aus der NATO Austreten und jede Nation sollte eine eigene Währung wieder einführen, und nur dann kann sich Europa vor einem kurz bevorstehenden Bürgerkrieg und einem Später noch kommenden Konventionellem Krieg

  14. Dem Stimme ich zu! Diese ominöse „WerteUnion“ kann man getrost als das allerallerallerletzte Aufgebot der verbliebenen Restkonservativen in der CDU ansehen. Ein Feigenblatt der Parteiführung der wohl teilweise dämmert das sie immer mehr ihrer einstigen Stammwählerschaft verliert. Dann lieber das Original wählen: Die AfD.

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