(David Berger) „Marx: Christen sollen auf Muslime in Deutschland zugehen“ titelt der Bayerische Rundfunk heute Vormittag. Gemeint ist der Münchener Kardinal Marx, der als besonderer Günstling von Papst Franziskus gilt.

Und das Zitat stammt aus seiner Karfreitagspredigt, die man dem BR großzügigerweise zuvor zur Verfügung gestellt hat. Natürlich in der Hoffnung, dass genau solch eine Headline dabei herauskommt.

Der Kardinal spricht dann davon, dass Christen sich noch viel mehr als bislang der eingewanderten Muslime annehmen, sie viel öfter in ihr Haus einladen sollen.

Wie er das konkret meint, wissen wir nicht. Aber wir wissen, wie solche Einladungen sehr oft ausgehen: Die Familie der ermordeten Mia von Kandel hat es ebenso zu spüren bekommen wie Mireille Knoll, die in Paris von einem muslimischen Nachbarn, dessen Familie aus Marokko kommt, erstochen wurde, den sie seit Kindesbeinen an bei sich freundlich aufgenommen hatte.

Ob der Kardinal selbst solche freundschaftlichen Gesten ganz ohne Sicherheitsvorkehrungen und ohne eine Unmenge begleitender Kameras gegenüber jungen muslimischen Männern in seinem millionensaniertem Prunk-Palais Holnstein vornimmt, wissen wir nicht.

Wir wissen aber, wie er dieses Zugehen auf Muslime bisher praktiziert hat: Bei seiner Jerusalemreise im Jahr 2016 versteckte er sein Brustkreuz als er in Begleitung von Muslimen den Tempelberg besuchte.

Um dann später, als er dafür kritisiert wurde, auch noch zu sagen, die Juden hätten das gewollt. Der Focus-Redakteur Alexander Wendt konnte darüber berichten, dass man diese Aussage in Jerusalem mit Entrüstung zurückwies.

Bild: Cravaggio, der Verrat des Petrus:  „Noch heute Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“

Alles in allem also eine Karfreitagsgeschichte voll von Verrat gegenüber unserem Herrn, gegenüber der anvertrauten Herde und unseren älteren Brüdern, den Juden. So laut kann kein Hahn krähen, als das Verhalten dieses Kirchenmannes zum Himmel schreit.

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