(Ifis) Was die „Welt“ ähnlich wie andere Mainstreammedien sowie die FPD  machen, ist pro-islamische, gegen unsere Verfassungswerte gerichtete Propaganda. Beide scheinen allerdings so sehr ideologisch verkrümmt, dass ihnen das nicht mehr auffällt.

Rassismus im Wahlkampf

…titel der Autor Ulrich Exner reißerisch. Die ersten drei Worte und schon zweimal Fakenews. Das ist rekordverdächtig.

Worum geht es? Aygül Kilic wurde von der FDP Neumünster als Direktkandidatin für einen der 22 Wahlkreise aufgestellt. Dieser Wahlkreis 6 hatte bei der letzten Wahl 3.225 Wahlberechtigte, die FDP in ganz Neumünster 1.042 Wähler. Im Wahlkreis 6 kann die FDP also auf etwa 50 Wähler hoffen.

Wenn also Ulrich Exner die aufkommende bundesweite Diskussion unter „Wahlkampf“ einordnet, überschätzt er vielleicht die strategische Bedeutung des Wahlkreises Nr. 6 in Neumünster. Und seit wann verschwendet das führende Mainstreammedium, die „Welt“, ihre Mittel für Stadtteilnachrichten?

Rassismus, Fakenews Nr. 2, ist eine Bewertung der Menschen nach Zugehörigkeit zu einem Genpool.

Dass Frau Kilic wegen ihres Deutschseins oder wegen ihrer Abstammung kritisiert worden wäre, ist nicht bekannt.

Das behauptet der Artikelschreiber, im Gegensatz zur Suggestion in seiner Überschrift, dann auch nicht mehr.

Vielmehr spricht er undifferenziert und unbelegt von „Hasskommentaren“ und zitiert die FDP Neumünster mit der Aussage, dass die abgegebenen Kommentare „an Geschmacklosigkeit kaum noch zu unterbieten seien.“

Dass er dadurch selbst zu Vorurteilen und Hass gegen verfassungstreue Bürger beiträgt, darf man bei einem Medienprofi wohl voraussetzen.

Was die „Welt“ ähnlich wie andere Mainstreammedien macht, ist pro-islamische, gegen unsere Verfassungswerte gerichtete Propaganda.

Gleiches gilt für die FDP Neumünster, die sich voll hinter ihre Kandidatin stellt.

„Die Freien Demokraten in Neumünster sehen sich in den sozialen Netzwerken gerade starker Kritik und Hasskommentaren, offensichtlich aus der rechten Szene, ausgesetzt. Der Grund hierfür ist nicht inhaltlicher Natur; die Kommentare zielen einzig und allein auf die Kandidatur unserer Parteifreundin, Aygül Kilic, im Wahlkreis 6 (Vicelinviertel) ab. „

„Was wir heute dazu an gehässigen und rechtsradikalen Kommentaren lesen konnten, ist an Geschmacklosigkeit kaum noch zu unterbieten“, kommentierte der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten, Reinhard Ruge.

Für die FDP Neumünster ist es Ausdruck Ihres Verständnisses von Liberalismus , niemandem vorgeschrieben wird, was er oder sie zu tragen hat. Eine verlogene Aussage, denn ein Hijab ist ja eben kein Kleidungsstück, wie jedes andere, sondern -ebenso wie Blauhemd oder Braunhemd- auch eine ideologische Aussage.

Mit ihrer Aussagen liegen die „Welt“ und auch die FDP Neumünster genau auf der Linie der Al-Azhar. Die führende Institution des sunnitischen Islams sagte in einer Fatwa zum Thema „Hijab“ 2013:

Es ist nicht akzeptabel, dass die Öffentlichkeit oder nicht qualifizierte Menschen, unabhängig von ihrer Kultur, Ihre Meinungen zu diesem Thema äußern.

Die Rechtsvorschrift, die dieser Fatwa zugrunde liegt sind, lt. Al-Azhar die Suren 24:31 und  33:59:

O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunterziehen. Das ist eher geeignet, daß sie erkannt und so nicht belästigt werden. Und Allah ist Allvergebend und Barmherzig.

Die Pflicht, so Al-Azhar, beginnt für jede muslimische Frau, wenn sie die erste Menstruation hat.

Der Hijab ist also, ohne jeden Zweifel, ein Teil des systematischen islamischen Unterdrückungsrechts der Frau gegenüber.

Besonders verstörend ist sicherlich, dass man auch Kinder mit 9 oder 10 Jahren wie erwachsene Frauen behandelt. Aber das ist hier nicht das Thema.

Wer also einen Hijab trägt, und dies nicht komplett grundlos tut, setzt bewusst mit der Kleidung ein Statement für dieses sexistische, frauenverachtende System. Mit Freiheit hat es nur so viel zu tun, dass die Freiheit unserer Verfassung benutzt wird, um verfassungsfeindliche Inhalte in die Gesellschaft zu tragen.

Was leider auch nichts Neues ist.

Dass der Islam Toleranz fordert, wenn er in der Minderheit ist, erleben wir täglich. Was der Islam wirklich von Toleranz hält, sehen wir in rund 60 islamischen Ländern, in denen er das Sagen hat.

Die FDP muss sich fragen lassen, ob sie zu unserer Verfassung und ihren Werten steht oder ob sie dem Islam um ein paar Wählerstimmen willen, die Türe öffnen will.

Hat Kubicki bereits eine endgültige Antwort gegeben? Die „Welt“ zitiert ihn wie folgt:

Wer eine muslimische Kandidatin mit oder ohne Kopftuch verunglimpft, soll sich zum Teufel scheren. Wir verzichten lieber auf Wählerstimmen, als unsere Werte zu verraten.

Nun, Herr Kubicki, wenn die Werte, für die der Hijab steht, die Werte der FDP sind, dann kann sich die FDP zum Teufel scheren. Auf, Kinder des Vaterlandes, für die Liberté, gegen die Tyrannen.