(Patrizia von Berlin) Liberal wird meist mit der FDP gleichgesetzt.
In allen Belangen. Was nicht gut für die Idee des Liberalismus ist.

Besonders zugespitzt erleben wir das im beständigen Flirten der FDP mit dem Islam. Von Möllemanns Sympathien für die Terrororganisation PLO bis hin zu Kubickis Beiratsposition in der deutsch-arabischen Gesellschaft heute.

Eine klare Absage an die, mit einer liberalen westlichen Gesellschaft nicht vereinbaren Werte des (Mainstream-)Islam sucht man bei der FDP vergeblich.

Wäre die FDP nicht nur dem Namen nach, sondern wirklich liberal müsste sie islamkritisch sein, denn …

♦ Liberal sein bedeutet eine Liebeserklärung an das Individuum, an den einzelnen Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen, mit seinen Wünschen, Hoffnungen und Problemen.

♦  Liberal sein bedeutet der Gesellschaft nur so viel Herrschaftsraum zuzugestehen, wie eben nötig, um gemeinsame Aufgaben bewältigen zu können.

♦  Liberal sein bedeutet, Andere nach ihrem Entwurf leben zu lassen und damit innerlich zufrieden zu sein.

♦ Liberal zu sein, bedeutet nicht in Beliebigkeit auszuarten. Die Grenzen der Liberalität sind dort erreicht, wo die Freiheit selbst bedroht wird. DAS ist die eigentliche Schnittmenge der Liberalen und Konservativen.

♦ Liberal zu sein, bedeutet die Bereitschaft, die eigenen Freiheitswerte erhalten zu wollen und sie gegen Angriffe zu schützen.

Schnittmengen mit dem Islam, wie bei anderen Parteien, dürfte es bei der FDP eigentlich nicht geben. Eine gewisse Sympathie für klerikale Systeme oder für traditionelle Rollenverteilung in der Familie, wie bei der CDU, bzw. eine schwärmerische Ideologie wie Multikulti bei Grünen oder der SPD fehlt bei der FDP eigentlich.

Ideologische Schnittmengen zum Islam gibt es somit eigentlich nicht.
Denn:

♦  Liberal sein ist mit dem Islam nicht vereinbar.

♦  Liberal sein bedeutet die Ablehnung einer unterschiedlichen Wertigkeit von Frau und Mann.

♦ Liberal sein bedeutet die Ablehnung der Abwertung von Menschen aufgrund ihres nicht-islamischen Bekenntnisses.

♦ Liberal sein bedeutet generell jeden Herrschaftsanspruch einer Religion im Diesseits abzulehnen.

♦  Liberal sein bedeutet eine Gesellschaft zu wollen, in der jeder nach seiner Facon glücklich werden kann.

♦ Liberal sein bedeutet somit in der Konsequenz dem Islam ablehnend gegenüber zu stehen. So wie man dem Faschismus und dem Kommunismus ablehnend und unversöhnbar gegenübersteht.

♦ Wenn man liberal ist, dann gibt es keine Toleranz von antiliberalen Werten.

♦ Wenn man liberal ist, dann nimmt man nicht in Kauf, dass künftige Generationen in Unterdrückung leben müssen.

„Luschen-Liberale“ (Jürgen Fritz) tun jedoch genau das. Sie opfern den Gedanken der Freiheit einer, sich beliebt machenden, Beliebigkeit. Sie erliegen der „Versuchung der Unfreiheit“ (Dahrendorf).

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11 Kommentare

  1. Ebenso wie die SPD (Scharia Partei Deutschland), die keine Sozialdemokratie in sich trägt, ebenso ist die FDP nur die liberale Hülle für eine Karriereorganisation, die notfalls mit den Mauermörderlinken als auch künftigen Islamparteien eine Koalition eingehen möchte.
    FDP ist unwählbar, da tief sozialistisch auf Merkelkurs.

  2. Ein sehr guter Artikel, der die Sache auf den Punkt bringt.

    Man muss sich klarmachen: In den islamischen Völkern verbindet sich die Stellung des in der Blutsgemeinschaft gebundenen, der Autorität des Sippen- oder Stammesältesten bzw. Herrschers unterworfenen unselbständigen Menschen mit der Stellung des Allah völlig Ergebenen, Unterworfenen, (dies ist die Bedeutung von „Muslim“), der seinen Worten und Gesetzen unbedingten Gehorsam schuldig ist. Der einzelne Mensch ist in eine innere und äußere hierarchische Ordnung eingespannt, die ihn von oben lenkt und leitet, gegen die er keine eigene Erkenntnis und keinen eigenen Willen geltend machen kann.

    Das bedeutet einen prinzipiellen Konflikt mit den europäischen Lebensverhältnissen und Gesetzen, die auf der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“ beruhen, die ein Natur- und Grundrecht des deutschen Grundgesetzes ist, das dem Staat vorhergeht und von ihm nicht verändert werden kann.
    Die daraus entstehenden individualistischen Freiheitsrechte sind auch mit den Prinzipien der Blutsgemeinschaft unvereinbar, da sie ihre Auflösung zur Folge hätten. Islam und Blutsgemeinschaft sind prinzipiell Antipoden der freien Individualität. Sie haben die Emanzipation des Menschen aus dem Gruppenhaften zur Individuation, wie sie das Abendland vollzog, nicht mitgemacht.

    Daher ist eine Integration von Menschen, die streng am Islam und der Bestimmung durch die Blutsgemeinschaft festhalten, in die europäischen Gesellschaften, die in der Tradition der Entwicklung zur freien Individualität stehen, prinzipiell nicht möglich. Integration erforderte eine innere Emanzipation aus den islamischen und blutsmäßigen Banden. Dies geschieht nur bei relativ wenigen. Die meisten bilden Parallelgesellschaften, die wachsendes Konfliktpotential in sich tragen. Der Islam ist daher eine zur europäischen Geistesströmung der freien Individualität völlig gegensätzliche und in der Konsequenz seiner Intentionen feindliche Geistesströmung.
    Vgl.:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/06/12/islam-sippenbindung-und-europaische-geistesentwicklung/

  3. Die Liberalen wieder im Aufwind,
    Die FDP , eine Partei die – vor allen anderen Parteien in der jeweiligen
    Koalition an der Regierung mit beteiligt war.
    Das bedeutet mit SCHWARZ oder ROT, auch wenn sich diese Parteien
    und deren Inhalt früher wesentlich unterschieden haben (heute nicht mehr),
    konnten die GELBEN je nach Bedarf, ihre Farbe wie ein Chamäleon wechseln.
    Neu ist aber,dass selbst GRÜNE und tief ROTE für die FDP nicht mehr als
    Signal Farben abschreckend wirken. Um die Tradition der Wandlungsfähigkeit
    fortzusetzen um wieder mit regieren zu dürfen, nimmt man so manches in
    Kauf. Die FDP Politiker haben die Kanzlerin wegen ihrer Flüchtlings-Politik
    einst scharf kritisiert, aber auch das ist Schnee von gestern, dem mit dem Ziel
    vor Augen wieder mit mischen zu können, macht man lieber eine 180 Grad
    Wende. Unsere Kanzlerin ist laut Forsa-Studie beliebt wie eh und je-, sie
    liegt sogar an der Spitze der beliebtesten Politiker. Die Wahlniederlagen
    der SPD liegen nicht an der neuen Beliebtheit der CDU, sondern die meisten
    Wähler haben Angst vor einer rot/rot grünen Regierung, die Deutschland
    unweigerlich in den Abgrund führen würde.
    Euphorisch braucht sich keine der etablierten Parteien beweihräuchern,
    den die Wähler wählen ein Übel um das andere damit zu verhindern.

  4. Die FDP ist schon lange keine liberale Partei mehr. Spätestens seit der Zustimmung zur Euro-Rettungspolitik ist die FDP eine Partei der Planwirtschaft und Schuldenkollektivierung. Daran führt kein Weg vorbei. Nur wenigen ist aufgefallen, daß die FDP in einem seltenen Anfall von Konsequenz schon seit 2015 den Zusatz „Die Liberalen“ nicht mehr in ihrem Logo führt. Das ist Programm und keine beliebige Änderung wie die Aufnahme dieser quietschehäßlichen Magentafarbe.
    Allein ein kleines Grüppchen innerhalb der FDP mit Namen „Liberaler Aufbruch“ bildet das jämmerliche Residuum einer einst großen Überzeugung. Dieses Grüppchen wird in der Partei aber stetig an Einfluß verlieren. Auf die FDP braucht man nicht mehr zu hoffen, unter Lindner schon mal überhaupt nicht.

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