Liberal wird meist mit der FDP gleichgesetzt.
In allen Belangen.
Was nicht gut für die Idee des Liberalismus ist.

Besonders zugespitzt erleben wir das im beständigen Flirten der FDP mit dem Islam. Von Möllemanns Sympathien für die Terrororganisation PLO bis hin zu Kubickis Beiratsposition in der deutsch-arabischen Gesellschaft heute.

Eine klare Absage an die, mit einer liberalen westlichen Gesellschaft nicht vereinbaren Werte des (Mainstream-)Islam sucht man bei der FDP vergeblich.

Wäre die FDP nicht nur dem Namen nach, sondern wirklich liberal müsste sie islamkritisch sein, denn …

♦ Liberal sein bedeutet eine Liebeserklärung an das Individuum, an den einzelnen Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen, mit seinen Wünschen, Hoffnungen und Problemen.

♦  Liberal sein bedeutet der Gesellschaft nur so viel Herrschaftsraum zuzugestehen, wie eben nötig, um gemeinsame Aufgaben bewältigen zu können.

♦  Liberal sein bedeutet, Andere nach ihrem Entwurf leben zu lassen und damit innerlich zufrieden zu sein.

♦ Liberal zu sein, bedeutet nicht in Beliebigkeit auszuarten. Die Grenzen der Liberalität sind dort erreicht, wo die Freiheit selbst bedroht wird. DAS ist die eigentliche Schnittmenge der Liberalen und Konservativen.

♦ Liberal zu sein, bedeutet die Bereitschaft, die eigenen Freiheitswerte erhalten zu wollen und sie gegen Angriffe zu schützen.

Schnittmengen mit dem Islam, wie bei anderen Parteien, dürfte es bei der FDP eigentlich nicht geben. Eine gewisse Sympathie für klerikale Systeme oder für traditionelle Rollenverteilung in der Familie, wie bei der CDU, bzw. eine schwärmerische Ideologie wie Multikulti bei Grünen oder der SPD fehlt bei der FDP eigentlich.

Ideologische Schnittmengen zum Islam gibt es somit eigentlich nicht.
Denn:

♦  Liberal sein ist mit dem Islam nicht vereinbar.

♦  Liberal sein bedeutet die Ablehnung einer unterschiedlichen Wertigkeit von Frau und Mann.

♦ Liberal sein bedeutet die Ablehnung der Abwertung von Menschen aufgrund ihres nicht-islamischen Bekenntnisses.

♦ Liberal sein bedeutet generell jeden Herrschaftsanspruch einer Religion im Diesseits abzulehnen.

♦  Liberal sein bedeutet eine Gesellschaft zu wollen, in der jeder nach seiner Facon glücklich werden kann.

♦ Liberal sein bedeutet somit in der Konsequenz dem Islam ablehnend gegenüber zu stehen. So wie man dem Faschismus und dem Kommunismus ablehnend und unversöhnbar gegenübersteht.

♦ Wenn man liberal ist, dann gibt es keine Toleranz von antiliberalen Werten.

♦ Wenn man liberal ist, dann nimmt man nicht in Kauf, dass künftige Generationen in Unterdrückung leben müssen.

„Luschen-Liberale“ (Jürgen Fritz) tun jedoch genau das. Sie opfern den Gedanken der Freiheit einer, sich beliebt machenden, Beliebigkeit. Sie erliegen der „Versuchung der Unfreiheit“ (Dahrendorf).

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