(David Berger) Ein Interview, dass der NDR vorgestern ausstrahlte hat es in sich. Man bemerkt zu Anfang sehr schnell, dass man wieder versucht seinem Ruf als Nanny-TV  mit ausgesuchten Interviewpartnern gerecht zu werden. Doch dann tauch jemand auf, mit dem man nicht gerechnet hätte und der sagt, wie die Stimmung in Burgwedel wirklich ist …

Nach einer Auseinandersetzung in einem Edeka-Markt in Burgwedel mit zwei angeblich syrischen, jugendlichen Asylanten (angebliches Alter 13 und 14 Jahre) wurde eine 24-Jährige am 24. März auf ihrem Nachhauseweg von einem angeblich 17-Jährigen Palästinenser niedergestochen. 

Nun hat sich die Stimmung in Burgwedel deutlich gewandelt. Wie der NDR bemerkte, hatte man sich so sehr um die Flüchtlinge bemüht: Die 20.000-Einwohnerstadt Stadt hat sogar neue Häuser für die Neuankömmlinge gebaut. Auch PP hat darüber noch am 1. Februar berichtet . Und nun das!

Ursprünglich wollte der NDR nur ein Interview mit einem „Flüchtling“, seiner Flüchtlingshelferin und den Lobhudeleien der Dame, wie schön alle, die noch nicht so lange da sind, studieren, filmen. Bis mit Werner Fussenegger, ein Anwohner, dazwischen kam und sagte, was die Menschen in Burgwedel wirklich denken. Sein Statement:

„Die Stimmung hat sich schon etwas gedreht und es wird sich noch weiter drehen.“

Und der NDR muss resignierend feststellen, dass das nur eine von vielen Momentaufnahmen von diesem Tag in Burgwedel ist.